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© NLK Pfeiffer

„Bil­dung ist Grund­lage, um jun­gen Men­schen Per­spek­ti­ven zu geben“

Land Nie­der­ös­ter­reich wei­tet regio­nale Bil­dungs­in­itia­tive aus und errich­tet ver­teilt über das ganze Wein­vier­tel zahl­rei­che neue Schu­len und berufs­nahe Kol­legs. Zusam­men mit Bund wer­den 220 Mil­lio­nen Euro investiert.

Die Zukunfts­per­spek­tive jun­ger Men­schen steht neu­er­lich im Mit­tel­punkt des Aus­baus von Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in Nie­der­ös­ter­reich. Nach umfas­sen­den Bedarfs­er­he­bun­gen wer­den nun meh­rere neue Aus­bil­dungs­zen­tren zur Stär­kung länd­li­cher Regio­nen geschaf­fen. „Bil­dung ist die beste Grund­lage, um den jun­gen Men­schen Per­spek­ti­ven zu geben und die Basis für Wachs­tum und Wohl­stand“, unter­streicht Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­haupt­frau von Nie­der­ös­ter­reich bei der Vor­stel­lung des Programms. 

„Wir brau­chen Bil­dungs- und Lern­plätze, die den Lebens­rea­li­tä­ten der Fami­lien in Öster­reich ent­spre­chen“, ergänzt Mar­tin Pola­schek, Bun­des­mi­nis­ter für Bil­dung, bei der gemein­sa­men Prä­sen­ta­tion der neuen Initia­tive. In Summe wird in das neue Bil­dungs­pa­ket Wein­vier­tel in den nächs­ten Jah­ren rund 220 Mil­lio­nen Euro von Land Nie­der­ös­ter­reich und Bund inves­tiert werden.

Bil­dungs­plätze zu den Lebens­rea­li­tä­ten der Familien
Im nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Geras­dorf wird etwa ein neuer AHS-Stand­ort geschaf­fen. „Diese Region ver­zeich­net nie­der­ös­ter­reich­weit den größ­ten Zuzug. Hier ist ein Gym­na­sium mit maxi­mal 36 Klas­sen geplant, die Inves­ti­tion beläuft sich auf rund 35 Mil­lio­nen Euro“, so Mikl-Leit­ner. In Gän­sern­dorf kommt ein tech­ni­sches IT-Kol­leg und in Mis­tel­bach ein Digital-Business-Kolleg. 

„Gerade Kol­legs sind eine opti­male Zusatz­qua­li­fi­ka­tion, sie sind spe­zi­ell auf die Anfor­de­run­gen der Wirt­schaft aus­ge­rich­tet“, erläu­tert die NÖ-Lan­des­chefin. Als Drit­tes geht es um Hol­la­brunn, wo aktu­ell ein gro­ßer Bil­dungs­cam­pus mit Volks­schule, Son­der­schule und Neuer Mit­tel­schule ent­steht. Zen­tra­les Thema auch hier opti­male Rah­men­be­din­gun­gen für eine wohn­ort­nahe Bildung. 

„Es geht um die Aus­bil­dung von 38.000 jun­gen Menschen“
„Es geht hier um die Aus­bil­dung von 38.000 jun­gen Men­schen in der Region“, betont auch Chris­tiane Teschl-Hof­meis­ter, Bil­dungs­lan­des­rä­tin für Nie­der­ös­ter­reich. Sie nannte als Bei­spiel auch die Gemeinde Strass­hof an der Nord­bahn, wo ein Schul­cam­pus mit Kin­der­gär­ten und Tages­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen, mit Volks­schule, Son­der- und Musik­schule, ent­stan­den ist. Und : „Wir inves­tie­ren zudem 110 Mil­lio­nen Euro in die land­wirt­schaft­li­chen Fach­schu­len und in die gewerb­li­chen Lan­des­be­rufs­schu­len“, so Teschl-Hof­meis­ter zum Ange­bot für die berufs­bil­den­den Schulen.

Hier wurde erst letzte Woche ein gro­ßer Mei­len­stein mit der Eröff­nung der land­wirt­schaft­li­chen Fach­schule Mis­tel­bach gesetzt, wo knapp elf Mil­lio­nen Euro in Werk­stät­ten, Küchen und Klas­sen­räume inves­tiert wurde. Zusätz­lich wurde auch die Aus­bil­dung erwei­tert : neben Fach- und Land­wirt­schaft, Betriebs- und Haus­halts­ma­nage­ment, wird nun auch die Aus­bil­dung Sozi­al­be­treu­ungs­be­rufe im länd­li­chen Bereich angeboten.

Autor: red/czaak
13.10.2022

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