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Bil­dungs­po­li­ti­sches Kernprojekt

35 Mil­lio­nen Euro für bes­sere Lehre an den Unis, beson­ders im Bereich der Lehrerausbildung.

Im Rah­men der Hoch­schul­raum-Struk­tur­mit­tel steht für die Leis­tungs­ver­ein­ba­rungs­pe­ri­ode 2016–2018 ein Gesamt­be­trag von 97,5 Mil­lio­nen Euro zur Anschub­fi­nan­zie­rung von uni­ver­si­tä­ren Koope­ra­ti­ons­vor­ha­ben zur Verfügung.
Das Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rium star­tet die erste von ins­ge­samt drei Aus­schrei­bun­gen für Hoch­schul­raum­struk­tur­mit­tel. 35 Mil­lio­nen Euro sol­len die Qua­li­tät der Lehre an den Uni­ver­si­tä­ten ver­bes­sern. Ins­be­son­dere soll damit die Umstel­lung und inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung der neuen Leh­rer­aus­bil­dung unter­stützt werden. 

Ver­bes­se­rung Struk­tur und Qualität
Die Päd­ago­gin­nen- und Päd­ago­gen­bil­dung NEU ist ein bil­dungs­po­li­ti­sches Kern­pro­jekt, daher wird bei der aktu­el­len Ver­gabe ein beson­de­rer Schwer­punkt auf Lehr­pro­jekte aus die­sem Bereich gelegt. Von den ins­ge­samt 35 Mil­lio­nen Euro ste­hen mit 27,5 Mil­lio­nen Euro der Groß­teil der Mit­tel für struk­tur­bil­dende und qua­li­täts­ver­bes­sernde Maß­nah­men für Bache­lor- und Mas­ter­stu­dien im Bereich des Lehr­amts zur Verfügung.
„Neben der Stär­kung der kom­pe­tenz­ba­sier­ten Aus­bil­dung soll auch die Koope­ra­tion von Uni­ver­si­tä­ten mit Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­len wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den. Ziel ist, das Aus­bil­dungs­an­ge­bot zwi­schen den Insti­tu­tio­nen zu har­mo­ni­sie­ren, Syn­er­gien zu heben und Dop­pel­struk­tu­ren zu ver­mei­den“, sagt Wis­sen­schafts- und For­schungs­mi­nis­ter Rein­hold Mitterlehner.

MINT-Fächer und inner­ös­ter­rei­chi­sche Mobilität
Für die rest­li­chen Mit­teln in Höhe von 7,5 Mil­lio­nen Euro kön­nen etwa Pro­jekte für ein uni­ver­si­täts­über­grei­fen­des Stu­di­en­an­ge­bot, zur Ver­rin­ge­rung von Dro­pouts, zur För­de­rung nicht-tra­di­tio­nel­ler Stu­di­en­zu­gänge oder Pilot­pro­jekte zum Ein­satz von MOOCs (mas­sive open online cour­ses) ein­ge­reicht wer­den. Zudem ist die Aus­schrei­bung auch für Pro­jekte zur Stei­ge­rung des Frau­en­an­teils in den MINT-Fächern und für die Erhö­hung der inner­ös­ter­rei­chi­schen Mobi­li­tät offen.
Die ver­ge­be­nen Mit­tel die­nen der Anschub­fi­nan­zie­rung durch Über­nahme von bis zu einem Drit­tel der Pro­jekt­kos­ten durch das Minis­te­rium. Die ver­blei­ben­den Pro­jekt­kos­ten sind von den Uni­ver­si­tä­ten und den betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen zu tra­gen. Da es sich um eine Anschub­fi­nan­zie­rung han­delt, sind die Pro­jekte so zu kal­ku­lie­ren, dass die Mit­tel für den Voll­be­trieb aus­rei­chen, und die finan­zi­elle Nach­hal­tig­keit über die Leis­tungs­ver­ein­ba­rungs­pe­ri­ode 2016–2018 hin­aus gewähr­leis­tet ist. Die Uni­ver­si­tä­ten haben bis 31. März Zeit, ihre Anträge ein­zu­rei­chen, die Ent­schei­dung über die Ver­gabe ist Mitte Mai geplant. 

Autor: red/stem
19.02.2016

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