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Bitte ein Handsemmerl

Qua­li­ta­tive Nischen brau­chen keine Maschi­nen. Tull­ner Spe­zi­al­bä­cke­rei setzt auf Hand­ar­beit und per­sön­li­che Kundenbeziehung.

Eine vor 15 Jah­ren durch­ge­führte Pro­duk­ti­ons­um­stel­lung hat sich für die Tull­ner Bäcke­rei Stei­ner­brot gelohnt. Damals hat­ten sich Hubert Schweig­ho­fer-Stei­ner und seine Gat­tin Irm­gard ent­schlos­sen, ihre Bäcke­rei in der König­stet­ter Straße 165 auf eine beson­dere Qua­li­täts­schiene zu stel­len. „Unser Credo war schon immer, dass die beste Qua­li­tät in Hand­ar­beit ent­steht. Daher kom­men bei uns nur bedingt Maschi­nen zum Ein­satz“, sagt die Firmenchefin.
Nur eine Teig­misch­ma­schine und eine eher sel­ten in Betrieb genom­mene Teig­zer­teil­ma­schine wer­den in der Back­stube gedul­det, ansons­ten wird alles von Hand erzeugt. Vier Mit­ar­bei­ter und ein Lehr­ling stel­len täg­lich an die 500 Kilo­gramm Brot und Gebäck her.

50 ver­schie­dene Brotsorten
In reich­hal­ti­gen Sor­ti­ment fin­den sich allein 50 ver­schie­dene Brot­sor­ten. Dazu zäh­len unter ande­rem das rus­ti­kale Bau­ern­brot aus Natur­sauer­teig, Ruc­cola-Par­me­san-Brot oder Schaf­kä­se­brot. Gut zwei Drit­tel der Brote sind Eigen­krea­tio­nen. Stän­dig tüf­telt Hubert Schweig­ho­fer-Stei­ner an neuen Rezep­tu­ren. Schließ­lich soll das Brot bei allen Zuta­ten noch nach Brot schme­cken und sei­nen Cha­rak­ter nicht ver­lie­ren : „Brot soll das Gericht nicht domi­nie­ren, son­dern unterstützen.“
„Vier­mal in der Woche lie­fern wir die bestellte Ware sel­ber aus, weil uns der per­sön­li­che Kon­takt zu den Kun­den sehr wich­tig ist“, sagt Gat­tin Irm­gard. Die Tull­ner Bäcke­rei belie­fert Adres­sen wie das Stei­re­reck, das Hotel Sacher oder das Park Hyatt.
Aber dank Back­stu­ben­ver­kauf kommt auch die hau­ben­lose Kund­schaft nicht zu kurz : „Die Kun­den brau­chen nur einen Tag vor­her bei uns anzu­ru­fen. Das gilt auch für jene, die nur zwei Hand­sem­merln, drei Korn­spitz und zwei Top­fen­go­lat­schen wol­len. Da wir keine Maschine mit Teig fül­len und dann einen Min­dest­aus­stoß ver­kau­fen müs­sen, kön­nen wir auch Ein­zel­stü­cke für den indi­vi­du­el­len Bedarf backen.“ 

hello world!
Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem/cc
22.01.2016

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