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Blau-gelb ver­bun­den mit grün

Nie­der­ös­ter­reichs Lan­des­rat Ste­phan Pern­kopf peilt für 2017 eine Reihe von Maß­nah­men an, die der Umwelt und der Wirt­schaft glei­cher­ma­ßen zugute kom­men sollen.

Nie­der­ös­ter­reichs Lan­des­rat für Umwelt, Ener­gie und Land­wirt­schaft, Ste­phan Pern­kopf, sieht eine Erfolgs­ge­schichte für das „Natur­land Nie­der­ös­ter­reich“: Allein durch das seit Anfang 2016 gül­tige Fahr­ver­bot für ältere Lkw im Wie­ner Umland ist die Fein­staub­be­las­tung in die­ser Region um 40 Pro­zent zurückgegangen.
Als vor­beu­gen­der Hoch­was­ser­schutz wur­den im Vor­jahr rund vier Mil­lio­nen Euro in Rena­tu­rie­run­gen von Flüs­sen inves­tiert. Die Anzahl der Bio­bau­ern in der NÖ Land­wirt­schaft ist um rund 300 Betriebe auf 4.700 ange­wach­sen. Zudem wur­den im Vor­jahr in Nie­der­ös­ter­reich 150 neue Wind­kraft­an­la­gen in Betrieb genom­men und zu den bereits bestehen­den 27.100 Pho­to­vol­taik-Anla­gen 5.400 neue installiert.

E‑Schwerpunkt
Für 2017 ver­weist Pern­kopf auf die ver­bes­ser­ten För­de­run­gen bei der E‑Mobilität. Um den Infor­ma­ti­ons­stand in Sachen E‑Mobilität zu ver­bes­sern, wer­den in Nie­der­ös­ter­reich heuer außer­dem fünf E‑Mo­bi­li­täts-Tage abge­hal­ten. Dem Kli­ma­schutz dient auch eine neue Rege­lung in der Bau­ord­nung, die in Neu­bau­ten die Nut­zung von Ölkes­seln und Ölhei­zun­gen verbietet.
Wäh­rend der Natio­nal­park Donau­auen 2017 mit der Petro­nel­ler Au ver­grö­ßert wird, darf das Wild­nis­ge­biet Dür­ren­stein – der Urwald in der Ötscher­re­gion – sogar damit rech­nen, dass es heuer als UNESCO Welt­na­tur­erbe aner­kannt wird. Zu den größ­ten Inves­ti­ti­ons­pro­jek­ten wird wie­der der Aus­bau des Hoch­was­ser­schut­zes gehören.
Elf Pro­zent des Brut­to­re­gio­nal­pro­dukts (BRP) wer­den im Umwelt­sek­tor erwirt­schaf­tet. Seit 2002 wur­den in Nie­der­ös­ter­reich rund 36.000 „Green Jobs“ geschaf­fen. „Jedes Pro­zent Öko­strom hält 15 Mil­lio­nen Euro Wert­schöp­fung im Land“, ergänzt Pern­kopf. Und er ruft seine Lands­leute auch auf, auf hei­mi­sche Lebens­mit­tel zu set­zen. „Um zehn Pro­zent mehr, das würde 21.000 neue Jobs bringen.“ 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem
31.01.2017

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