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© NLK Pfeiffer

Breite Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft und neue Arbeitsplätze

NÖ-Wirt­schaft freut sich über guten Jah­res­start. Moti­vierte Mit­ar­bei­te­rIn­nen und Inno­va­ti­ons­kraft und Grün­dungs­zah­len. Wirt­schafts­kam­mer­chefs Mah­rer und Ecker loben 842 Mio.-schweres Inves­ti­ti­ons­pro­gramm der NÖ-Landesregierung.

Die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Wirt­schaft blickt opti­mis­tisch in das neue Jahr. Das zeigt sich ins­be­son­dere an der Bereit­schaft neue Inves­ti­tio­nen zu täti­gen und beim Thema Mit­ar­bei­te­rIn­nen. Eine aktu­elle Erhe­bung des Insti­tuts für Demo­sko­pie und Daten­ana­lyse (IFDD) ergibt, dass etwa über ein Drit­tel der Unter­neh­men fix inves­tie­ren wer­den und rund 15 Pro­zent der Betriebe wer­den neue Mit­ar­bei­ter ein­stel­len. Drei Vier­tel geben auch an, den Arbeits­kräf­te­stand nicht zu verringern.

Auch die NÖ-Wirt­schafts­agen­tur Eco­plus wird heuer wie­der umfang­rei­che Gel­der inves­tie­ren. „Vorab sind 52 Mil­lio­nen Euro geplant“, so Jochen Dan­nin­ger (VP), ver­ant­wort­li­cher Lan­des­rat für die Wirt­schaft. Der Fokus liegt ein­mal mehr auf regio­na­ler Wert­schöp­fung für die Wirt­schaft und die Lebens­qua­li­tät der Bevöl­ke­rung Nie­der­ös­ter­reichs. Am Umset­zungs­plan ste­hen etwa Wohn- und Büro­pro­jekte in Amstet­ten und Bruck an der Lei­tha und das Thema Infra­struk­tur in Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­tren wie dem Tech­ni­kum in Wie­ner Neustadt.

Men­schen und Unter­neh­men gut durch die Krise bringen
Alle diese The­men stan­den auch beim Neu­jahrs­emp­fang der Wirt­schafts­kam­mer Nie­der­ös­ter­reich im Mit­tel­punkt, wo Lan­des­haupt­frau Johanna Mikl-Leit­ner, Wirt­schafts­kam­mer-Prä­si­dent Harald Mah­rer, der Prä­si­dent der Wirt­schafts­kam­mer Nie­der­ös­ter­reich, Wolf­gang Ecker, und Wirt­schafts­lan­des­rat Jochen Dan­nin­ger vor über 300 Gäs­ten aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Kul­tur im Palais Nie­der­ös­ter­reich auf das ver­gan­gene Jahr zurück­blick­ten und einen Aus­blick in die Zukunft gaben.

„Auch nach dem wohl her­aus­for­derns­ten Jahr unse­rer Gene­ra­tion blei­ben die bei­den Stoß­rich­tun­gen unse­rer Arbeit in Nie­der­ös­ter­reich gleich. Zum einen alles tun, um die Men­schen und Unter­neh­men gut durch die Krise zu brin­gen und zum ande­ren wei­ter in wich­tige Zukunfts­fel­der inves­tie­ren“, betonte Johanna Mikl-Leit­ner (VP), Lan­des­haupt­frau von Nie­der­ös­ter­reich in ihrer Eröffnungsrede.

Inves­ti­tio­nen in Zukunfts­fel­der als ent­schei­den­der Treib­stoff für Wirt­schafts­wachs­tum und Arbeitsmarkt
Als Bei­spiele nannte Mikl-Leit­ner Inves­ti­tio­nen des Lan­des in die Ener­gie­un­ab­hän­gig­keit und Ver­kehr, in Gesund­heits­ver­sor­gung und Kin­der­be­treu­ung sowie in Bil­dung und Wis­sen­schaft. „Diese Inves­ti­tio­nen in Zukunfts­fel­der sind der ent­schei­dende Treib­stoff für Wirt­schafts­wachs­tum und Arbeits­markt“, unter­streicht die Che­fin der VP-geführ­ten Lan­des­re­gie­rung. Die Aus­gangs­si­tua­tion in Öster­reichs größ­tem Bun­des­land ist in der Tat gut, Nie­der­ös­ter­reich ist bes­ser durch die Krise gekom­men als andere Regionen. 

Das bele­gen Ver­glei­che bei Kauf­kraft, Beschäf­ti­gung oder Betriebs­an­sie­de­lun­gen. „Bei all den Her­aus­for­de­run­gen haben wir mit dem Land Nie­der­ös­ter­reich und unse­ren Sozi­al­part­nern an einem Strang gezo­gen und unsere Schlag­kraft gezeigt“, so Wolf­gang Ecker, Prä­si­dent der Wirt­schafts­kam­mer Nie­der­ös­ter­reich. Harald Mah­rer, Chef der Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich betont auch den betrieb­li­chen Ener­gie­kos­ten­zu­schuss der VP-geführ­ten Bun­des­re­gie­rung : „Das gibt die Sta­bi­li­tät, die wir jetzt brauchen“.

Autor: red/mich/cc
23.01.2023

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