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Bun­des­re­gie­rung för­dert regio­nale Wettbewerbsfähigkeit

Wirt­schafts­mi­nis­te­rium star­tet wei­tere Initia­tive zur Stär­kung länd­li­cher Klein­be­triebe. Bis zu 70.000 Euro je Betrieb an natio­na­ler Unter­stüt­zung wer­den von EU-Fonds mit wei­te­ren Mit­teln aufgestockt. 

Das Bun­des­mi­nis­te­rium für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft (BMDW) för­dert im Rah­men des Pro­gramms für länd­li­che Ent­wick­lung Koope­ra­ti­ons­pro­jekte von Kleinst­un­ter­neh­men im regio­na­len Raum. Die För­de­rung des BMDW wird mit einer Kofi­nan­zie­rung aus Mit­teln des Euro­päi­schen Land­wirt­schafts­fonds auf­ge­stockt. För­de­rungs­an­su­chen kön­nen bis längs­tens 20. Juni 2021 beim BMDW ein­ge­bracht werden.

Arbeit und Bil­dung gegen Abwanderung
Ziel der Koope­ra­tio­nen ist es die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der betei­lig­ten Kleinst­un­ter­neh­men in der Covid-19-Wirt­schafts­krise durch die gemein­same Umset­zung inno­va­ti­ver Kon­zepte zu ver­bes­sern. Es sol­len Arbeits- und Aus­bil­dungs­plätze gesi­chert bzw. geschaf­fen wer­den, die Nah­ver­sor­gung gestärkt, die regio­nale Wert­schöp­fung erhöht und der Abwan­de­rung aus den länd­li­chen Gebie­ten aktiv ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den, so das BMDW in einer Aussendung.

Neue Per­spek­ti­ven
„Unsere Unter­neh­men sind von den Aus­wir­kun­gen der Covid-19-Pan­de­mie stark betrof­fen und ste­hen wei­ter­hin vor sehr gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Jetzt gilt es, mit inno­va­ti­ven Stra­te­gien auf die neuen Bedin­gun­gen zu reagie­ren. Eine ver­stärkte Zusam­men­ar­beit von Betrie­ben bei der Umset­zung gemein­sa­mer Initia­ti­ven kann den Unter­neh­men neue Per­spek­ti­ven für die Zukunft eröff­nen“, erläu­tert Mar­ga­rete Schram­böck, Wirtschaftsministerin. 

Minis­te­ri­elle Fach­ab­tei­lung zur Unterstützung
För­der­bar sind Koope­ra­ti­ons­pro­jekte von zumin­dest drei Kleinst­un­ter­neh­men, von denen zumin­dest zwei Drit­tel der gewerb­li­chen Wirt­schaft ange­hö­ren. Kleinst­be­triebe sind Unter­neh­men mit weni­ger als 10 Mit­ar­bei­tern und einem Jah­res­um­satz oder einer Jah­res­bi­lanz­summe von max. zwei Mil­lio­nen Euro. Der Zuschuss wird als De-Mini­mis-Bei­hilfe gewährt und beträgt gene­rell 70 Pro­zent der Pro­jekt­kos­ten, die zwi­schen 30.000 und 100.000 Euro lie­gen kön­nen. Nähere Aus­künfte erteilt die Fach­ab­tei­lung des Minis­te­ri­ums per E‑Mail: kmu@bmdw.gv.at oder tele­fo­nisch +43/(0)1 – 71100–805847 DW. 

Autor: red/mich
18.05.2021

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