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© Pexels.com/david barber

Bur­gen­land Kli­ni­ken set­zen erst­mals in Öster­reich auf 5G-Campusnetz

Gesund­heit Bur­gen­land setzt als ers­ter Kli­nik­be­trei­ber Öster­reichs auf eige­nes Cam­pus-Netz mit 5G-Tech­no­lo­gie. Höchste Ver­füg­bar­keit und Sicher­heit im Fokus. CAN­COM Aus­tria und Magenta Tele­kom rea­li­sie­ren Pio­nier­pro­jekt gemeinsam. 

Die Digi­ta­li­sie­rung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­läu­fen und Pro­zess­ket­ten dient zuneh­mend als Grund­lage für moderne Betriebs­um­ge­bun­gen. Cam­pus-Netz­werke sind dabei eine Art exklu­si­ves Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz für ein defi­nier­tes loka­les Betriebs­ge­lände. Tech­no­lo­gi­sche Basis ist die aktu­elle 5G-Mobil­funk­ge­nera­tion und diese Infra­struk­tur gewähr­leis­tet ins­be­son­dere schnelle Daten­über­tra­gun­gen und eine hohe Datensicherheit.
Die Gesund­heit-Bur­gen­land-Gruppe betreibt mit rund 2500 Mit­ar­bei­te­rIn­nen meh­rere Kli­nik­stand­orte in ganz Bur­gen­land. Inno­va­tion bei moder­nen Arbeits­um­ge­bun­gen und höchste Qua­li­tät in der Pati­en­ten­ver­sor­gung ist für die Toch­ter des Lan­des kon­ti­nu­ier­li­cher Auftrag. 

KI für Diagnosen
„Das Kran­ken­haus der Zukunft baut auf ein eigen­stän­di­ges 5G-Cam­pus­netz, das durch höchste Daten­si­cher­heit glänzt und dazu inno­va­tive Gesund­heits­ver­sor­gung ermög­licht, etwa durch KI-gestützte Dia­gno­sen, wo rie­sige Daten­men­gen in kür­zes­ter Zeit ver­ar­bei­tet wer­den“, sagt Franz Öller, kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer der Gesund­heit Burgenland.

CAN­COM Aus­tria und Magenta Tele­kom haben die­ses Pio­nier­pro­jekt gemein­sam umge­setzt. Die neue 5G-Infra­struk­tur lie­fert hoch­ver­füg­bare Sprach- und Daten­dienste und dient zudem als Aus­gangs­ba­sis für wei­tere Digi­ta­li­sie­rungs­schritte. „Denk­bar ist, dass künf­tig die gesamte Logis­tik, vom Pati­en­ten­trans­port bis zur Medi­ka­men­ten­lie­fe­rung, sowie wei­tere Ver­bes­se­run­gen in der Pati­en­ten­ver­sor­gung über das neue Sys­tem gesteu­ert wer­den“, so Harald Bin­der, IT-Direk­tor der Gesund­heit Burgenland.

Digi­tal­pio­nier Burgenland
Mit der neuen Lösung haben auch bis­he­rige Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men wie Pager und DECT-Tele­fo­nie aus­ge­dient. Die gesamte Sprach­kom­mu­ni­ka­tion und Alar­mie­rung läuft nun aus­schließ­lich über das eigen­stän­dige 5G-Netz. „Ärzte, Pfle­ge­per­so­nal und Tech­ni­ker benö­ti­gen nur noch ein ein­zi­ges End­ge­rät mit allen im Kran­ken­haus­be­trieb not­wen­di­gen Appli­ka­tio­nen“, erklärt Tho­mas Bre­zina, Direc­tor Health­care bei CAN­COM Austria.

In der inter­na­tio­na­len Spit­zen­me­di­zin sind 5G-Kran­ken­häu­ser bis­lang noch die Aus­nahme. Andere Digi­tal­pio­niere im Spi­tals­we­sen gibt es vorab nur im fin­ni­schen Oulu und in Leip­zig. „Das Kran­ken­haus­netz ist zwei­fach red­un­dant aus­ge­führt und läuft selbst bei einem Strom- oder Tech­nik­aus­fall wei­ter. Die Gesund­heit Bur­gen­land ver­wal­tet das 5G-Netz in einer soge­nann­ten „on premise“-Lösung über die haus­ei­gene IT-Abtei­lung selbst, auch aus Daten­schutz­grün­den“, ergänzt Wer­ner Kraus, Geschäfts­füh­rer Geschäfts­kun­den von Magenta.

Autor: red/czaak
15.04.2025

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