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© Pics.de/Eric Fischer

Das betrieb­li­che Test­la­bor der Digitalisierung

Inno­va­tion. Erfolg­rei­che Trans­for­ma­tion braucht Entscheidungsgrundlagen.

Die Digi­ta­li­sie­rung erfor­dert von Betrie­ben Bereit­schaft für Inno­va­tion und Trans­for­ma­tion. Umge­kehrt muss die IT-Indus­trie nun auch Geschäfts­mo­delle diver­ser Bran­chen ver­ste­hen. Für die Zusam­men­füh­rung die­ser Berei­che braucht es geson­derte Umge­bun­gen und fun­dierte Entscheidungskriterien.
Kapsch Busi­ness­Com setzt hier auf Dis­co­very-Work­shops zur gemein­sa­men Fin­dung digi­ta­ler Stra­te­gien oder neuer Geschäfts­mo­delle. „Man muss die End­nut­zer in die Pro­zesse ein­bin­den und Pra­xis­an­wen­dun­gen simu­lie­ren“, so Mark Wink­ler, Head of Digi­tal Trans­for­ma­tion & Busi­ness Deve­lo­p­ment bei Kapsch. 

Eigene Digi­ta­li­sie­rungs­platt­for­men
Wei­tere Ansätze sind eigene Digi­ta­li­sie­rungs­platt­for­men und soge­nannte Joint-Labs oder Boot­camps. Im Fokus steht immer der betrieb­li­che Nut­zen. „Gemein­same Ent­wick­lun­gen gehen von Kon­zept mit Daten­struk­tu­ren und Pro­zes­sen über eigene Benut­zer­ober­flä­chen bis zum fer­ti­gen Pro­to­typ“, so Winkler.
Ein aktu­el­les Thema sind etwa ver­netzte Pro­duk­ti­ons­ket­ten mit auto­ma­ti­sier­ten Steue­rungs­pro­zes­sen. Das Gra­zer Inno­va­ti­onsszen­trum Evo­la­ris hat nun mit Evo­call eine Video­as­sis­tenz­lö­sung ent­wi­ckelt, mit der Ser­vice­mit­ar­bei­ter orts- und zeit­un­ab­hän­gig mit­tels Smart­phones oder Daten­bril­len direkt am Ein­satz­ort mit Spe­zia­lis­ten kommunizieren.
Ein­ge­setzt wird die Lösung etwa bei Haidl­mair, ein Pro­duk­ti­ons­be­trieb für Werk­zeuge und For­men im Bereich Lager- und Logis­tik­be­häl­ter oder auto­mo­tive Teile. „Ein Spe­zia­list, der mit­tels Live-Video­über­tra­gung Ser­vice­pro­zesse beglei­tet, spart Zeit und Kos­ten, zudem wird die Anla­gen­ver­füg­bar­keit und Pro­dukt­qua­li­tät gestei­gert“, so Chris­tian Eck­hart, Lei­ter Inter­na­tio­nal Ser­vice bei Haidlmair.
Vor Ein­füh­rung von Evo­call hatte Haidl­mair Reak­ti­ons­zei­ten von bis zu 36 Stun­den, nun konn­ten diese auf 30 Minu­ten redu­ziert wer­den. Alle Ein­sätze kön­nen auch auf­ge­zeich­net und für Schu­lungs­zwe­cke ver­wen­det wer­den (eco­nomy berichtete).

Grund­la­gen für stra­te­gi­sche Entscheidungen
Ein ande­res Thema für Betriebe quer durch alle Bran­chen sind fun­dierte Grund­la­gen für stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen und dafür die­nen zuneh­mend Bench­mark- und Mobil­funk­da­ten. Basis dafür sind Smart­phones mit bis zu 12 Mrd. Signa­li­sie­rungs­events pro Woche allein im T‑Mo­bile-Netz.
Unter Ein­hal­tung aller gesetz­li­chen Regu­la­rien bil­den diese Daten die Grund­lage für sta­tis­ti­sche Aus­wer­tun­gen von Bewe­gungs- und Mobi­li­täts­mus­tern aus denen wich­tige Erkennt­nisse abge­lei­tet wer­den kön­nen. „Mit­tels neuer Mobile Data Ana­ly­tics ist das Sam­meln, Ver­wal­ten und Aus­wer­ten von Kun­den­da­ten ein­fach und unkom­pli­ziert mög­lich,“ so Rai­ner Stein­les­ber­ger, Head of SI-Solu­ti­ons bei T‑Systems Austria.
Als IT-Dienst­leis­ter bün­delt T‑Systems zusam­men mit T‑Mobile und der KPMG rele­van­tes Know-how von der Daten­ana­lyse bis hin zur Opti­mie­rung von Geschäfts­pro­zes­sen. Rele­vant für den Retail-Bereich zur Bewer­tung eines Stand­or­tes, kön­nen etwa auch Rou­ten­ab­läufe bzw. Her­kunft und Ziel der Kun­den iden­ti­fi­ziert werden. 

hello world!
Autor: red/czaak
21.03.2019

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