Zum Inhalt
© pexels.com

Das Gebäude als intel­li­gen­ter Organismus

Sie­mens ver­wan­delt pas­sive Gebäude in lern­fä­hige und adap­tive Umge­bun­gen. Intel­li­gente Inter­ak­tion mit mensch­li­chen Bewoh­nern inklu­diert Cloud-Tech­no­lo­gien, IoT-Anwen­dun­gen und digi­tale Planungsservices. 

Unter dem Motto „Buil­ding the future today“ stellt Sie­mens auf der dies­jährigen Messe „Light+Building“ die Trans­for­ma­tion von pas­si­ven Gebäu­den in lern­fä­hige, adap­tive Umge­bun­gen vor. Tech­no­lo­gi­sche Basis für die intel­li­gente Inter­ak­tion mit den mensch­li­chen Bewoh­nern sind Cloud-Dienste, Inter­net-of-Things-Anwen­dun­gen (IoT), digi­tale Pla­nungs­tools, nut­zer­zen­trierte Gebäu­de­au­to­ma­tion und ent­spre­chende Services. 

„Die Digi­ta­li­sie­rung kann Gebäude von pas­si­ven Struk­tu­ren zu leben­den Orga­nis­men machen, die mit ihren Bewoh­nern inter­agie­ren und sich letzt­end­lich an deren Bedürf­nisse anpas­sen“, erläu­tert Ced­rik Neike, Mit­glied des Sie­mens-Vor­stands und CEO von Sie­mens Smart Infra­struc­ture. „In drei bis fünf Jah­ren wer­den wir die ers­ten Gebäude sehen, die sich ganz von selbst anpas­sen“, unter­streicht Neike.

Digi­ta­li­sier­ter Lebenszyklus
Glo­ba­li­sie­rung, Ver­städ­te­rung, Kli­ma­wan­del und demo­gra­fi­sche Ver­än­de­run­gen ändert die Art und Weise, wie Men­schen leben und arbei­ten. 90 Pro­zent ihres Lebens ver­brin­gen diese Men­schen in Gebäu­den und dank digi­ta­ler Tech­no­lo­gien kön­nen diese zuneh­mend pro­ak­tiv zu Pro­duk­ti­vi­tät, Wohl­be­fin­den und Kom­fort bei­tra­gen und damit die Gebäu­de­leis­tung für Bewoh­ner wie auch den Ertrag für Betrei­ber oder Eigen­tü­mer steigern.

Auf der dies­jährigen Light+Building (Anm. 8.3. bis 20.3. in Frankfurt/​D) stellt Sie­mens nun die „Smart Buil­dings Suite“ mit IoT-fähi­gen Gerä­ten und Ser­vices vor. Die „Buil­ding Twin“ genannte Anwen­dung ermög­licht etwa die kom­plett digi­tale Dar­stel­lung eines Gebäu­des, indem sta­ti­sche mit dyna­mi­schen Daten aus unter­schied­li­chen Quel­len zu einem vir­tu­el­len 3D-Modell zusam­men­ge­führt und Leis­tungs­da­ten ent­spre­chend in Echt­zeit ermit­telt und ange­passt wer­den kön­nen. Eine wei­tere IoT-fähige Anwen­dun­gen ist der „Buil­ding Ope­ra­tor“ für Fern­über­wa­chung, ‑betrieb und ‑war­tung von Gebäu­den, ver­füg­bar als Soft­ware as a Ser­vice (SaaS) mit Echtzeitdaten.

Öko­lo­gie und Öko­no­mie smar­ter Infrastrukturen
Als wei­te­res Bei­spiel zum Thema moderne Gebäu­de­infra­struk­tu­ren zeigt Sie­mens auch eine Anwen­dung für cloud-basier­tes Ener­gie­mo­ni­to­ring. Ohne zusätz­li­chen Platz­be­darf oder Ver­drah­tungs­auf­wand kann diese digi­tale Mess­wert­erfas­sung auch Elek­tro­in­stal­la­tio­nen beinhal­ten. Mit einer eige­nen und kom­plett in die Gebäu­de­ma­nage­ment­platt­form inte­grier­ten Ener­gie­mo­ni­to­ring-Soft­ware las­sen sich alle Gebäude- und Ener­gie­da­ten zen­tral ver­wal­ten, über­wa­chen und analysieren. 

Ein wei­te­rer Schwer­punkt moder­ner digi­ta­li­sier­ter Öko­sys­teme betrifft das Thema E‑Mobilität. Sie­mens zeigt auf der Messe sein „eMo­bi­lity Char­ging Eco­sys­tem“ und das beinhal­tet auch die Berei­che Bat­te­rie­spei­cher- und Lade­sys­teme für Wohn­ge­bäude. Eben­falls abge­deckt wird das Thema Sicher­heit. Auf der par­al­lel statt­fin­den­den Son­der­schau „Inter­sec Buil­ding 2020“ stellt Sie­mens inte­grierte und ver­netzte Sicher­heits- und Brand­schutz­sys­teme vor.

Autor: red/czaak
14.02.2020

Weitere aktuelle Artikel

Bei den neuen gesetz­li­chen NIS‑2 Regu­la­rien zeigt sich beim Groß­teil der öster­rei­chi­schen Unter­neh­men Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. Die nun­mehr gül­ti­gen Cyber­se­cu­rity-Maß­nah­men betref­fen rund 4.000 Betriebe direkt und über die Lie­fer­ket­ten rund 60.000 hei­mi­sche Unternehmen. Das neue Netz-Infor­ma­ti­ons-Gesetz (NIS) gilt seit 1. Okto­ber 2026 und mit die­sem Gesetz wird ein neues Niveau an Cyber­si­cher­heit für deut­lich mehr Unter­neh­men in […]
Es gibt eine Füh­rungs­lü­cke, die öster­rei­chi­sche Unter­neh­men nicht län­ger igno­rie­ren kön­nen. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Alli­son Howell, CEO von Hogan Assessments.  Bran­chen­über­grei­fend sind Unter­neh­men mit einem bei­spiel­lo­sen Aus­maß an Ver­än­de­run­gen kon­fron­tiert. Wirt­schaft­li­che Unsi­cher­heit, der rasante tech­no­lo­gi­sche Wan­del, ver­än­derte Erwar­tun­gen der Beschäf­tig­ten und der zuneh­mende Ein­satz von künst­li­cher Intel­li­genz defi­nie­ren auch die Arbeits­welt neu. In die­sem Umfeld ist […]
Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bank ver­mel­det ver­bes­ser­ten Kon­junk­tur­aus­blick schon für das zweite Halb­jahr 2026. 2027 und 2028 soll sich die posi­tive Ent­wick­lung des BIP dann noch ver­stär­ken. Die Infla­ti­ons­pro­gnose liegt für 2026 bei drei Pro­zent. Die Arbeits­lo­sen­quote soll spä­tes­tens ab 2027 sinken. Die Oes­ter­rei­chi­sche Natio­nal­bank (OeNB) prä­sen­tierte kürz­lich ihre aktu­elle Inte­rims­pro­gnose für die öster­rei­chi­sche Wirt­schaft für die Jahre […]
Die Zahl der Fir­men­plei­ten befin­det sich in Summe in den ers­ten drei Quar­ta­len 2026 auf Vor­jah­res­ni­veau. Die man­gels Masse abge­wie­se­nen Ver­fah­ren stei­gen hin­ge­gen deut­lich. Han­del, das Bau­ge­werbe und der Sek­tor Gas­tro­no­mie und Beher­ber­gung als Insol­venz­trei­ber, so aktu­elle Ana­lyse des KSV1870. Laut aktu­el­ler KSV1870 Hoch­rech­nung muss­ten in den ers­ten drei Quar­ta­len 2026 in Öster­reich 5.139 Unter­neh­men Insol­venz […]
Digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät galt lange als poli­ti­sches Schlag­wort. Inzwi­schen ist sie für Unter­neh­men ope­ra­tive Rea­li­tät. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Robin Schmeis­ser, Geschäfts­füh­rer von Faba­soft Contracts. Mit der rasant stei­gen­den Ver­brei­tung von künst­li­cher Intel­li­genz (KI), wach­sen­den Cloud-Abhän­gig­kei­ten und zuneh­men­dem regu­la­to­ri­schem Druck stellt sich eine unbe­queme Frage: Wie viel Kon­trolle haben Unter­neh­men noch über ihre Daten, Sys­teme und digi­ta­len […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram