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Das Herz­blut der Erfin­der schützen

Oft fällt es schwer, geis­ti­ges Eigen­tum zu schüt­zen. Im Rah­men einer neuen Stra­te­gie wird das Patent­amt die zen­trale Infor­ma­ti­ons- und Servicedrehscheibe.

Die Bun­des­re­gie­rung hat die natio­nale Stra­te­gie für geis­ti­ges Eigen­tum beschlos­sen. Das gesamte Paket umfasst maß­ge­schnei­derte Bera­tung, finan­zi­elle Unter­stüt­zung und Erleich­te­run­gen für Start-ups und Klein- und Mit­tel­be­triebe. Ein zen­tra­ler Punkt ist die Ein­rich­tung einer zen­tra­len Anlauf­stelle beim Öster­rei­chi­schen Patentamt.
„Geis­ti­ges Eigen­tum ist eine wich­tige Res­source. Öster­rei­chi­sche Erfin­de­rin­nen und Erfin­der ste­cken Herz­blut, Hirn­schmalz, Zeit und Geld in ihre Pro­jekte. Wenn sie am Ende ein markt­rei­fes Pro­dukt haben, dann sol­len sie auch davon pro­fi­tie­ren“, sagt Infra­struk­tur­mi­nis­ter Jörg Leichtfried.

Gut abge­si­chert
„Gut abge­si­cherte geis­tige Eigen­tums­rechte stär­ken den Wert von Inno­va­tio­nen und sichern Arbeits­plätze in Öster­reich. Erfin­der, For­scher, Unter­neh­men und Hoch­schu­len pro­fi­tie­ren von guten Rah­men­be­din­gun­gen für den Schutz und den Umgang mit geis­ti­gem Eigen­tum“ ergänzt Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mitterlehner.
Beim „IP Hub“, im Paten­amt wer­den sämt­li­che För­de­run­gen und Ange­bote leicht zugäng­lich gemacht. Davon pro­fi­tie­ren vor allem Ein­stei­ger. Eben­falls ein­fa­cher wird es, die Inno­va­ti­ons­kraft der eige­nen Beleg­schaft zu nut­zen. Dafür wird beim Patent­amt eine eigene Schlich­tungs­stelle für Dienst­neh­mer­er­fin­dun­gen eingerichtet.

Schnell zur Marke
Die bestehen­den Ange­bote für Start-ups und KMU fügen sich gut in die Stra­te­gie ein. Der Patent Scheck deckt 80 Pro­zent der Kos­ten von der ers­ten Bera­tung bis zum natio­na­len und inter­na­tio­na­len Patent. Start-ups kön­nen ihre Patente auch dann vor­läu­fig anmel­den, wenn noch nicht alle Unter­la­gen fer­tig aus­ge­b­ar­bei­tet sind. Deut­lich schnel­ler geht es auch beim Mar­ken­schutz. Der Weg zur Marke dau­ert online nur noch zwei Wochen. 

Autor: red/stem
03.03.2017

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