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„Das ist der kon­krete Schritt in die Digitalisierung.“

(Video/​Text) Mark Wink­ler, Head of Digi­tal Trans­for­ma­tion & Busi­ness Deve­lo­p­ment bei Kapsch Busi­ness­Com, erläu­tert eco­nomy den Impact Room von Kapsch, wo mit Unter­neh­men und inter­dis­zi­pli­nä­ren Fach­ex­per­ten in eige­nen Dis­co­very Work­shops Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekte kon­zi­piert werden.

Eco­nomy : Mark Wink­ler, Kapsch Busi­ness­Com, Lei­ter Digi­tal Trans­for­ma­tion und Busi­ness Deve­lo­p­ment. Es gibt eine Fülle an neuen Tech­no­lo­gien. Wie kann und soll ein Unter­neh­men hier Schritt halten ?
Mark Wink­ler : Am bes­ten, wenn das Unter­neh­men zu uns in den Impact-Raum kommt. Das kann sein der Tech­ni­ker, die Ver­triebs­per­son, der Mana­ger, der Mar­ke­tier. Plus, ganz wich­tig, Insi­der aus den ver­schie­de­nen Bran­chen. Und die tref­fen sich hier mit uns, mit unse­ren Tech­no­lo­gie- und Fachexperten.
Wor­aus, sehr oft, mitt­ler­weile in 50 Pro­zent der Fälle, ent­steht dann ein ech­ter Proof of Con­cept (PoC), also der kon­krete Schritt in die Digitalisierung.
Was fällt Ihnen ein zum Thema IoT ?

Maschi­nen­au­to­ma­tis­a­tion, Sensoren…
… Sen­so­ren. Und dann eine Aus­wir­kung, die sich dar­aus ergibt…

… Zum Bei­spiel Repa­ra­tu­ren zu mini­mie­ren, letzt­end­lich die Leis­tungs­fä­hig­keit der Maschine zu optimieren.
… So begin­nen wir nun in einem Design-Thin­king-Pro­zess, die Ideen und Schlag­wör­ter zu struk­tu­rie­ren und dann farb­lich, optisch ver­schie­de­nes mit­ein­an­der zu verbinden.

Sie haben gesagt, die Work-Shops dau­ern zwei Tage, kann man dafür unge­fähr rech­nen, das macht Sinn.
Sehr oft ist es so, dass wir mit dem Unter­neh­men einen hal­ben Tag zusam­men tref­fen und die Mög­lich­kei­ten zei­gen, auch ein Gefühl geben, wie wir auf­ge­stellt sind und dar­aus ergibt sich dann ein kon­kre­tes Angebot.
Zwei Work­shop-Tage kos­ten zwi­schen 4 und 5.000 Euro, wobei wir diese Kos­ten dann wie­der gut­schrei­ben im Projekt.
In der Regel ist es so, dass nach zwei Tagen von bei­den Sei­ten erkannt wird, ok, Kapsch ist mein Part­ner mit dem ich arbei­ten möchte und wir kön­nen auch erken­nen, ok, das ist ein Bereich, das ist eine Sache, die wir beglei­ten möchten.

Wie kal­ku­lie­ren oder rech­nen Sie gemein­sam mit den Kun­den die IT-Pro­jekte. Natür­lich abhän­gig von der Dimen­sion, gibt es hier all­ge­mein gül­tige Parameter ?
Wink­ler : Die Pra­xis zeigt recht gut, dass ich für einen Pro­to­ty­pen, je nach Kom­ple­xi­tät, zwi­schen 20 und 100.000 Euro benö­tige um einen Proof-of-Con­cept oder einen Proof-of-Cus­to­mer zu erreichen.
Wobei wir schon im Zuge des Proof-of-Con­cept den gesam­ten Busi­ness-Case berech­nen mit dem Kunden.
Die Kun­den kom­men zu uns, möch­ten digi­ta­li­sie­ren und mei­nen damit eine Appli­ka­tion im ers­ten Schritt, erken­nen aber dann, dass viel­leicht an der Basis eini­ges zu tun ist, ich ein­mal meine Daten in den Griff bekom­men muss, dass ich viel­leicht einen Data-Lake, einen Daten­see auf­bauen muss, dass ich zwar eine Viel­zahl an Daten hab aber Exper­ten aus der Data-Sci­ence-Truppe mit Ihnen drü­ber schauen und die Daten rich­tig aufbereiten.
Oder die Pro­zesse, um über­haupt die Grund­la­gen zu schaf­fen, moder­ni­siert wer­den müs­sen und dann dar­aus meis­tens ein viel bes­se­rer Pro­to­typ gebaut wer­den kann, der dann auch zu einem viel bes­se­ren kom­mer­zia­li­sier­ba­ren Busi­ness-Modell gebracht wer­den kann.

Autor: red/czaak
18.12.2018

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