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© pexels/joshua plattner

Das Manage­ment öffent­li­cher Dienstleistungen

Digi­tale Infor­ma­ti­ons­sys­teme wer­den zu einem selbst­ver­ständ­li­chen Teil des städ­ti­schen Lebens. Intel­li­gen­tes Daten­ma­nage­ment und Web-Platt­for­men ermög­li­chen nun eine Aus­wei­tung der Ser­vices für Bür­ger wie Tou­ris­ten und inklu­die­ren auch das Thema Nachhaltigkeit.

Die The­men Öko­lo­gie und Ser­vices für Kun­den wie Mit­ar­bei­te­rIn­nen sind zu zen­tra­len Bestand­tei­len bei Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten gewor­den. Das betrifft Unter­neh­men und auch die Ver­wal­tung, etwa bei Bür­ger­diens­ten und tou­ris­ti­schen Ange­bo­ten. Men­schen ver­rei­sen und benö­ti­gen Infor­ma­tio­nen zu Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen, Mobi­li­täts­diens­ten oder kul­tu­rel­len Angeboten.

Das sind typi­sche The­men, wo moderne Urlaubs­orte ser­vice­ori­en­tierte Dienste bie­ten möch­ten. Adeje ist eine gut besuchte Küs­ten­stadt im Süden Tene­rif­fas, der Tou­ris­mus ein wich­ti­ger Wirt­schafts­zweig. Es gibt aber auch eine Kehr­seite und das betrifft beson­ders die Hoch­sai­son. Hier kann die Steue­rung von umfang­rei­chen Besu­cher­strö­men ent­spre­chend schwie­rig sein, es gilt über­füllte Strände, Ver­kehrs­in­farkte oder Ver­sor­gungs­män­gel wie Was­ser­knapp­heit zu vermeiden.

Inter­ak­tive Services
Adeje setzt gegen der­ar­tige Aus­wir­kun­gen auf das Kon­zept eines smar­ten Urlaubs­or­tes und hat T‑Systems mit der Ent­wick­lung einer web­ba­sier­ten City-Platt­form beauf­tragt. Der IT-Dienst­leis­ter hat natio­nal wie inter­na­tio­nal bereits zahl­rei­che kom­mu­nale Pro­jekte umge­setzt, von intel­li­gen­ter Park­raum­be­wirt­schaf­tung bis zu ver­netz­ten Verkehrsinfrastrukturen. 

„Nach­hal­tig­keit und Resi­li­enz sind gene­rell in den betrieb­li­chen Fokus gerückt. Es geht um eine ent­spre­chende Trans­for­ma­tion, die von Öko­lo­gie und neuen Mobi­li­täts­kon­zep­ten beein­flusst wird und dazu kommt ein Bewusst­seins­wan­del bei Mit­ar­bei­te­rIn­nen und Kon­su­men­ten“, sagt Peter Lenz, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung von T‑Systems Austria.

Das aktu­elle Pro­jekt inklu­diert nun zahl­rei­che Kom­po­nen­ten, dar­un­ter inter­ak­tive Infor­ma­ti­ons­punkte oder intel­li­gente Manage­ment­sys­teme an den Strän­den. Basis sind ver­netzte Daten­er­he­bun­gen zu Besu­cher­strö­men, Was­ser­ver­brauch oder Geräusch­pe­gel und die die­nen für effi­zi­ente Ser­vices für Tou­ris­ten und ein ver­bes­ser­tes Umfeld für die Bür­ger. Die neue Platt­form unter­stützt auch das Manage­ment öffent­li­cher Dienst­leis­tun­gen und die Steue­rung der Bür­ger­dienste. Damit soll Adeje auch als Kom­mune in Form von nach­hal­ti­ger Res­sour­cen­op­ti­mie­rung und erwei­ter­ten Diens­ten profitieren. 

Bes­sere CO2-Bilanz
Über eine eigene App und eine Open-Source-Platt­form soll zudem eine pro­ak­tive Bür­ger­be­tei­li­gung ange­regt wer­den, wo die Ein­woh­ner Anlie­gen mel­den oder Hilfs­dienste anfor­dern. Ebenso unter­stützt wer­den die Nach­hal­tig­keits­an­for­de­run­gen der Insel, etwa beim für die Region lebens­wich­ti­gen spar­sa­men Umgang mit Was­ser oder der Ver­bes­se­rung der CO₂-Bilanz. 

Finan­ziert wird die Initia­tive zum Start mit rund sechs Mil­lio­nen Euro von EU und Spa­nien über Pro­gramm­li­nien für regio­nale Ent­wick­lung. „Wir inves­tie­ren in digi­tale Tech­no­lo­gien, um das Leben der Men­schen zu ver­bes­sern, effek­ti­ver zu sein, hier auch Emis­sio­nen und CO2-Bilanz zu sen­ken und um uns für Besu­che­rIn­nen sicht­ba­rer zu machen“, sagt Jose Miguel Rodri­guez Fraga, Bür­ger­meis­ter von Adeje.

Autor: red/czaak
17.10.2023

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