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© Pexels.com/Murillo Molissani

Das Sys­tem denkt und der Mensch lenkt

Auto­ma­ti­sierte Tech­no­lo­gien als Basis für abtei­lungs­über­grei­fende Ablauf­op­ti­mie­rung und zur Fin­dung neuer Geschäfts­mo­delle. Deut­sche Weck­gruppe ver­traut bei Daten­ma­nage­ment auf neue Ent­wick­lung von T‑Systems.

Ein zuneh­mend wich­ti­ger Bestand­teil bei betrieb­li­chen Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten ist die über­grei­fende Nut­zung letz­tak­tu­el­ler Daten. Das erstreckt sich über unter­schied­li­che Abtei­lun­gen und Stand­orte bis hin zu auto­ma­ti­sier­ten Steue­rungs­pro­zes­sen unter­schied­li­cher Produktionsabläufe.

Das deut­sche Unter­neh­men Weck steht seit 1900 für die Pro­duk­tion von Gebrauchs­glä­sern für den Haus­halts­be­reich und mitt­ler­weile auch für Bau- und Ver­pa­ckungs­glas für die abfül­lende Indus­trie. Zum Betrieb gehört auch ein Ver­lag mit diver­sen Publi­ka­tio­nen rund um die The­men Fami­lie, Gar­ten oder Rei­sen. Im Zuge einer stra­te­gi­schen Ent­schei­dung zur Kon­so­li­die­rung der IT- und Soft­ware-Infra­struk­tur wurde nun im Ver­lags­be­reich das bis­he­rige Apple-Sys­tem durch eine Win­dows-basierte Anwen­dung ersetzt und T‑Systems mit der Umset­zung beauftragt.

Archiv mit rund 45.000 Artikeln
Bedingt durch die lang­jäh­rige Redak­ti­ons­tä­tig­keit war auch ein Archiv mit rund 45.000 Arti­keln inklu­diert und hier musste nun Erhalt und gewohnte Nut­zung auch im neuen Sys­tem gewähr­leis­tet sein. Mit­tels einer Kon­ver­tie­rung soll­ten die Struk­tu­ren bei Daten­ab­lage oder Namens­ge­bung bestehen blei­ben und abtei­lungs­über­grei­fend Redak­tion wie Gra­fik wei­ter­hin den Zugriff ermöglichen.

Um nun die unter­schied­li­chen Zugänge der Soft­ware­sys­teme etwa bei der Namens­spei­che­rung zu lösen, ent­wi­ckelte T‑Systems eine eigene Soft­ware, die die Kate­go­ri­sie­rung und Kon­ver­tie­rung auto­ma­ti­siert umsetzte. Diese soge­nannte Robo­tic Pro­cess Auto­ma­tion (RPA) bil­det die manu­el­len Pro­zesse ab, öff­nete das zu kon­ver­tie­rende File, star­tet die Kon­ver­tie­rungs-Soft­ware, ent­fernt nicht abbild­bare Son­der­zei­chen im File-Namen und spei­chert das neue File in der iden­ti­schen Struktur. 

Anwen­dung aus­ge­la­gert als Mana­ged Service
In Summe benö­tigte der Robo­ter zwei Wochen, um die kom­plette Daten­mi­gra­tion zu bewerk­stel­li­gen und dabei war auch die Qua­li­täts­prü­fung und der Erhalt der alten Daten inklu­diert. Anwen­dung und Umset­zung durch T‑Systems pas­sierte aus­ge­la­gert als soge­nann­tes Mana­ged Ser­vice, der Weck-Ver­lag musste keine eigene Soft­ware­an­wen­dun­gen oder IT-Infra­struk­tu­ren vor­hal­ten und Redak­tion wie Gra­fik konn­ten in den gewohn­ten Struk­tu­ren weiterarbeiten.

Im Kon­text mit dem Thema Nach­hal­tig­keit muss eine der­ar­tige fle­xi­ble Anpas­sung und Ergän­zung von neuen betrieb­li­chen Pro­zes­sen inner­halb einer lang­fris­tig struk­tu­rier­ten IT-Archi­tek­tur auch kurz­fris­tig mög­lich sein. Gene­rell ver­la­gern sich Schwer­punkte bei Digi­tal­pro­jek­ten von manu­el­len hin zu einer digi­ta­len und größ­ten­teils auto­ma­ti­sier­ten Aus­füh­rung. „Moderne Pro­zess- und Daten­tech­no­lo­gien ver­ein­fa­chen die Umset­zung und ermög­li­chen dabei auch die direkte Ein­bin­dung der Nut­zer“, sagt Peter Lenz, Mana­ging Direc­tor T‑Systems Alpine.

Autor: red/czaak
08.11.2022

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