Zum Inhalt
© Pexels.com/marta dzedyshko

Das tief­ge­kühlte Kundenbeziehungsmanagement

Das Unter­neh­men Wein­berg­maier pro­du­ziert tief­ge­kühlte Lebens­mit­tel. Zur Ver­bes­se­rung von Mar­ke­ting und des mehr­stu­fi­gen Ver­trie­bes setzt die Firma nun auf eine CRM-Anwen­dung von Salesforce.

Die Mar­ken Toni Kai­ser, Bau­ern­land oder Hän­sel und Gre­tel sind geläu­fige Pro­dukt­na­men im Lebens­mit­tel­be­reich und sie wer­den her­ge­stellt vom Unter­neh­men Wein­berg­maier aus Ober­ös­ter­reich. Im Ver­trieb setzt die Firma auf ein mehr­stu­fi­ges Sys­tem. Der soge­nannte Food-Ser­vice etwa für Restau­rants oder Schi­hüt­ten erfolgt indi­rekt über Großhändler.

Dann der Ein­zel­han­del via Direkt­ver­kauf an Super­markt­ket­ten und schließ­lich der Bereich mit­tels B2B- bzw. Indus­trie-Part­ner. Diese wer­den vom Außen­dienst mit einer Viel­zahl an Mit­ar­bei­ten­den betreut und das erfor­dert dann auch die Zusam­men­füh­rung aller Ver­triebs­da­ten in einem ein­heit­li­chen Sys­tem, wo auch eine mobile Ver­füg­bar­keit not­wen­dig ist. Wein­berg­maier ent­schied sich für eine Anwen­dung des CRM-Anbie­ters Salesforce. 

„Um mög­lichst nah am Kun­den und auch für die neue Ära der KI gut auf­ge­stellt zu sein, benö­ti­gen wir ein moder­nes CRM-Sys­tem. Beson­ders wich­tig war uns dabei von Anfang an, den Men­schen wei­ter­hin in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Das war schließ­lich auch der aus­schlag­ge­bende Grund, warum unsere Ent­schei­dung bei der Aus­wahl des Tech­no­lo­gie­part­ners auf Sales­force fiel“, so Gerald Spit­zer, Geschäfts­füh­rer der Wein­berg­maier GmbH. 

Work­flows am mobi­len End­ge­rät sowie auto­ma­ti­sier­tes und kanal­über­grei­fen­des Datenmanagement
Die Kon­zep­tion und tech­ni­sche Umset­zung ver­ant­worte der Sales­force-Part­ner allUpp. Start­schuss für das Pro­jekt war im Früh­jahr 2024, im Juni star­tete die Ein­schu­lung der Mit­ar­bei­ten­den, unmit­tel­bar dar­auf der Ein­satz im Außen­dienst. Geson­derte Bestand­teile im Anfor­de­rungs­pro­fil war dabei auch die ein­fa­che Durch­füh­rung von Work­flows am mobi­len End­ge­rät und die digi­tale Erfas­sung, auto­ma­ti­sierte Wei­ter­ver­ar­bei­tung von Leads (Anm. wich­tige Kun­den), sowie auto­ma­ti­sier­ten Marketingkampagnen. 

„Die Imple­men­tie­rung von Sales­force Lösun­gen in die Struk­tur von Wein­berg­maier ist ein Erfolgs­pro­jekt und zeigt, dass es bei der Imple­men­tie­rung KI-basier­ter CRM-Lösun­gen wesent­lich ist, den Fak­tor Mensch ins Zen­trum zu rücken. Wir sind stolz dar­auf, gemein­sam mit allUpp die Basis für eine lang­fris­tige KI-Nut­zung bei Wein­berg­maier geschaf­fen zu haben“, so David Hable, Co-Coun­try Lea­der bei Sales­force Öster­reich. Laut Sales­force spre­chen dafür auch die hohe Akzep­tanz und Moti­va­tion aller Mit­ar­bei­ten­den gegen­über der neuen Technologie.

Der Grund­stein für den Ein­satz von Künst­li­cher Intelligenz
Die soge­nannte Sales Cloud von Sales­force ermög­licht Wein­berg­maier die Bün­de­lung aller Daten des mehr­stu­fi­gen Ver­triebs­pro­zes­ses an einem Ort. Gleich­zei­tig wurde auch die mobile Anwen­dung auf den Smart­phones für den Ein­satz im Außen­dienst opti­miert. Alle Mitarbeiter:innen kön­nen zu jeder Zeit und an jedem Ort mit­tels einer intui­tiv bedien­ba­ren Ober­flä­che auf die jeweils benö­tig­ten Kun­den­da­ten zugrei­fen. Für eine ver­bes­serte Res­sour­cen­auf­tei­lung der Teams wurde zudem ein auto­ma­ti­sier­tes Scoring ent­wi­ckelt. Damit kön­nen poten­zi­elle und bestehende Kun­den mit­tels Kate­go­ri­sie­rung nach den Kri­te­rien Rele­vanz und Prio­ri­tät ein­ge­teilt und prio­ri­siert werden. 

Um die Funk­tio­nen für Ver­trieb und Mar­ke­ting zusam­men­zu­füh­ren, nutzt Wein­berg­maier zudem das Account Enga­ge­ment der Mar­ke­ting-Cloud von Sales­force, eine Lösung für auto­ma­ti­sier­tes B2B-Mar­ke­ting. Damit kön­nen News­let­ter-Kam­pa­gnen abtei­lungs­über­grei­fend auf­ge­setzt wer­den und das auto­ma­ti­siert und vor allem per­so­na­li­siert auf die Bedürf­nisse der ver­schie­dens­ten Emp­fän­ger. Basis dafür sind die aus allen Abtei­lun­gen zusam­men­ge­führ­ten Daten. 

Autor: red/czaak
25.11.2024

Weitere aktuelle Artikel

In Deutsch­land geben die Ölkon­zerne die Tan­kra­batte bis­her nur teil­weise wei­ter. Ifo-Insti­tut ent­wi­ckelt eige­nen Tan­kra­batt-Tra­cker für Über­prü­fung und Analyse. Der seit Anfang Mai gel­tende Tan­kra­batt der deut­schen Bun­des­re­gie­rung kommt nur teil­weise an den Zapf­säu­len an. Das zei­gen aktu­elle Berech­nun­gen des ifo-Insti­tuts, das für genaue Ana­ly­sen einen soge­nann­ten Tan­kra­batt-Tra­cker ent­wi­ckelt hat. „Beim Die­sel haben die Tank­stel­len […]
Sta­gnie­rende Geschäfts­la­gen, wei­ter hohe Kos­ten bei Ener­gie, Löh­nen oder Mate­rial sowie aus­ge­prägte Kon­sum­flaute prä­gen aktu­elle Wirt­schafts­si­tua­tion. Rund 17 Pro­zent der Betriebe über­le­gen Stand­ort oder Geschäfts­be­rei­che ins Aus­land zu ver­la­gern. Kri­tik an Maß­nah­men der Bun­des­re­gie­rung bei Industriestrategie. Die aktu­elle Geschäfts­lage der hei­mi­schen Unter­neh­men ist wei­ter­hin über­aus schwie­rig, auch eine Ver­än­de­rung in Rich­tung Auf­schwung wird nicht erwar­tet. […]
Kon­flikt im Nahen Osten und Ein­schrän­kun­gen im Schiffs­ver­kehr in Straße von Hor­mus beein­träch­ti­gen zuneh­mend Lie­fer­ket­ten sowie Ver­sor­gung mit Vor­pro­duk­ten und End­pro­duk­tio­nen. Mate­ri­al­man­gel geht quer durch alle Branchen. Die Ver­sor­gung mit Vor­pro­duk­ten in der Indus­trie hat sich deut­lich ver­schlech­tert. Im April berich­te­ten 14 Pro­zent der Unter­neh­men in der Indus­trie von Eng­päs­sen bei der Beschaf­fung von Mate­ria­lien, […]
In Europa und USA deut­lich weni­ger Bör­sen­gänge durch Nah­ost-Krieg. In China stei­gen die IPOs. Ver­tei­di­gungs­in­dus­trie, Infra­struk­tur und KI beson­ders gefragt. Welt­weit größ­ter Bör­sen­gang in Ams­ter­dam. Wie­ner Börse ent­wi­ckelt sich sehr gut. Nach einem viel­ver­spre­chen­den Start ins Jahr 2026 füh­ren neue geo­po­li­ti­sche Span­nun­gen und der welt­weite Anstieg der Ener­gie­preise zu einem deut­li­chen Rück­gang auf dem IPO-Markt : Die Zahl […]
Im Kon­text mit dem über­schul­de­ten Staats­haus­halt orten die Exper­ten des Öster­rei­chi­schen Fis­kal­rats in aktu­el­ler Ana­lyse eine Wir­kung der bis­he­ri­gen Spar­maß­nah­men. In Rich­tung des Defi­zit­zie­les 2027 ist noch ein Kon­so­li­die­rungs­vo­lu­men von 4,4 Mrd. Euro nötig. Die bis­he­ri­gen Kon­so­li­die­rungs­schritte der Öster­rei­chi­schen Bun­des­re­gie­rung zei­gen Wir­kung : das Bud­get­de­fi­zit 2025 sinkt auf 4,2 Pro­zent des Brutto-Inlands-Pro­duk­tes (BIP). Die­ser Wert bleibt damit […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram