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Daten und Ver­net­zung als digi­tale Querschnittsthemen

Die stei­gen­den Anfor­de­run­gen an das Manage­ment von Daten ver­lan­gen ganz­heit­li­che Kon­zepte. Im Zen­trum ste­hen Ver­füg­bar­keit und Sicherheit.

Ver­knüp­fung und Absi­che­rung bestimm­ter Daten mit End­ge­rä­ten und IT-Infra­struk­tu­ren über Abtei­lun­gen und Pro­zesse hin­weg ist unver­zicht­bar gewor­den. Mit der Ein­bin­dung von Maschi­nen und Sen­so­ren in Wert­schöp­fungs­ket­ten kom­men lau­fend große Daten­men­gen dazu und dafür benö­ti­gen Unter­neh­men Res­sour­cen und Planbarkeit.

Die Wün­sche der CFOs
Die Anfor­de­run­gen an die sichere Betrei­bung von IT-Sys­te­men und Daten (engl. Sto­rage) von KMU wer­den sich in den nächs­ten vier Jah­ren ver­dop­peln, so eine inter­na­tio­nale Stu­die auf­trags Fuji­tsu, für die letz­ten Herbst 182 Finanz­chefs in Europa, Mitt­le­rer Osten, Afrika, und Süd­asien befragt wur­den. Knapp 80 Pro­zent befürch­ten eine hohe und schwer kal­ku­lier­bare Zunahme der Infor­ma­ti­ons­men­gen und ent­spre­chende Kos­ten­stei­ge­run­gen für die Ver­wal­tung. Zudem spie­len Schutz und Daten­si­cher­heit eine große Rolle, auch unter dem Aspekt von Risi­ko­mi­ni­mie­rung oder Daten­schutz­ver­ord­nun­gen und Compliance-Regularien.
Erfragt wur­den aber auch Wün­sche der CFOs und hier wer­den pri­mär drei Fak­to­ren genannt : Auto­ma­ti­sie­rung, die manu­elle Ein­griffe weit­ge­hend unnö­tig macht, das redu­ziert Kos­ten wie Ris­ken. Dann die bedarfs­ab­hän­gige Erwei­te­rung von Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten ohne Sys­tem­tausch und schliess­lich Fle­xi­bi­li­tät bei nöti­gen Appli­ka­tio­nen und gan­zen Sto­rage-Lösun­gen. „Mit der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung sind die Tage tra­di­tio­nel­ler Scale-up-Ansätze gezählt, es braucht fle­xi­ble zukunfts­fä­hige Lösun­gen,“ so Oli­vier Del­acha­pelle von Fuji­tsu EMEIA.

Migra­tion par­al­lel zum lau­fen­den Betrieb
Ein Betrieb der anläss­lich der Eröff­nung eines neuen Stand­or­tes seine gesamte IT-Struk­tur zukunfts­fit gemacht hat, ist die Hotel­gruppe Weit­zer-Wies­ler mit 200 Mit­ar­bei­te­rIn­nen und in Summe sechs Stand­or­ten in Graz und Wien, dar­un­ter die Hotels Daniel und Wies­ler sowie das Grand Fer­di­nand. Tele2 wurde letz­ten Herbst mit der Erneue­rung zahl­rei­cher IT-Kom­po­nen­ten und mit der Ver­net­zung aller Nie­der­las­sun­gen beauftragt.
Der zen­trale Fokus lag dabei auf den Anwen­dun­gen im soge­nann­ten Front-Office-Bereich die alle kun­den­be­zo­ge­nen Vor­gänge erfas­sen und ver­wal­ten sowie auf einer zen­tral gema­nag­ten WLAN-Lösung mit getrenn­ten Gäste- und Ver­wal­tungs­netz­wer­ken für erhöhte Sicher­heit. Teil des neuen Ver­net­zungs­kon­zep­tes war zudem die Aus­la­ge­rung diver­ser IT-Kom­po­nen­ten wie Ser­ver an Tele2, aber auch Ein­satz und Ver­knüp­fung von CRM‑, Secu­rity-Sys­te­men bis hin zu Bezahl­sys­teme für Shops und die Zeit­er­fas­sung für MitarbeiterInnen.
„Die größte Her­aus­for­de­rung war das Tages­ge­schäft wäh­rend des Tau­sches diver­ser kri­ti­scher IT-Kom­po­nen­ten nicht zu behin­dern und lau­fende Anfor­de­rungs­er­wei­te­run­gen wäh­rend des Pro­jekt­fort­schritts. Unterm Strich konn­ten wir den Kun­den bei sei­nen Geschäfts­be­dürf­nis­sen abho­len und eine zukunfts­si­chere Lösung rea­li­sie­ren“, so die ver­ant­wort­li­che Tele2-Projektleitung.

Autor: red/czaak
26.06.2018

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