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Daten­ma­nage­ment als neuer stra­te­gi­scher Faktor

Unab­hän­gige Sou­ve­rä­ni­tät oder mehr­fa­che Abhän­gig­keit beim Thema Daten als ent­schei­dende Frage für Unter­neh­men. IT-Dienst­leis­ter T‑Systems setzt schon län­ger kon­se­quent auf digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät bei Cloud- und Infrastrukturservices.

Daten gel­ten als das Rück­grat moder­ner Unter­neh­men. Sie steu­ern Pro­zesse, trei­ben Inno­va­tio­nen und sichern nach­hal­ti­gen Erfolg. Mit stei­gen­der Bedeu­tung und der Digi­ta­li­sie­rung wach­sen auch die Anfor­de­run­gen : Wo lie­gen die Daten, wer hat Zugriff und wie lässt sich regu­la­to­ri­sche Sicher­heit gewähr­leis­ten ? Die Ant­wor­ten auf diese Fra­gen haben eine stra­te­gi­sche Dimension.

Geo­po­li­ti­sche Lage zeigt Brisanz
Die geo­po­li­ti­sche Lage zeigt, wie wich­tig Unab­hän­gig­keit und Fle­xi­bi­li­tät beim Manage­ment von Daten sind. In der Geschwin­dig­keit, in der inter­na­tio­nale Sank­tio­nen und preis­trei­bende Zölle ein­ge­führt wer­den, kann kaum ein Unter­neh­men die IT-Infra­struk­tur wech­seln. Die Folge ist eine ent­spre­chende Abhängigkeit.

Vor die­sem Hin­ter­grund gewin­nen sou­ve­räne Cloud-Lösun­gen zuneh­mend an Bedeu­tung. Digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät bestimmt, wie unab­hän­gig, sicher und zukunfts­fä­hig Unter­neh­men agie­ren kön­nen – bei­spiels­weise in der Regle­men­tie­rung, wer auf die Daten zugrei­fen kann. Denn selbst wenn diese in Europa gespei­chert sind, kön­nen US-Behör­den dar­auf zugrei­fen — vor­aus­ge­setzt sie befin­den sich im Besitz eines US-Unter­neh­mens. In man­chen Sek­to­ren wie Gesund­heit oder Ver­wal­tung ein No-Go.

Digi­tale Unabhängigkeit
Die IT-Bran­che hat auf diese Ent­wick­lung reagiert, T‑Systems als Toch­ter der Deut­schen Tele­kom ist ein Vor­rei­ter bei Cloud- und Infra­struk­tur­ser­vices, die kon­se­quent auf digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät aus­ge­rich­tet sind. Viele Unter­neh­men und sys­tem­re­le­vante Insti­tu­tio­nen set­zen auf diese Ser­vices und dazu gehört auch die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Mün­chen (IHK).

Die IHK setzt seit 2020 auf die Open Tele­kom Cloud (OTC), um Daten­schutz, regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen und tech­no­lo­gi­sche Fle­xi­bi­li­tät zu ver­bin­den. „Die Cloud ist deut­lich kos­ten­güns­ti­ger, da wir nur das bezah­len, was wir tat­säch­lich nut­zen und zudem fle­xi­bel neue Lösun­gen imple­men­tie­ren kön­nen“, so Roberto Schu­mann, Lei­ter IT-Ser­vices der IHK München.

Die Stand­ort­frage bei Rechenzentren
Das Port­fo­lio von T‑Systems als sou­ve­rä­ner Cloud-Part­ner für Europa reicht von ver­schlüs­sel­ten Public-Cloud-Lösun­gen, die aus­schließ­lich in euro­päi­schen Rechen­zen­tren und von euro­päi­schem Per­so­nal betrie­ben wer­den, bis hin zu Open Source Lösun­gen oder bewähr­ter Standardsoftware.

„So wer­den, je nach Bedarf, alle drei Ebe­nen digi­ta­ler Sou­ve­rä­ni­tät abge­deckt : Daten, Betrieb und Tech­no­lo­gie — und so behal­ten Unter­neh­men ohne Abhän­gig­keit von ande­ren Staa­ten oder unsi­che­ren Rechts­la­gen die volle Kon­trolle dar­über“, so Edu­ard Kowarsch, Head of Cloud Ser­vices von T‑Systems Austria. 

Autor: red/czaak
03.06.2025

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