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© Pexels.com/Markus Winkler

Daten­schutz und Kli­ma­neu­tra­li­tät als neue Innovationsthemen

Seit dem Start der Corona-Pan­de­mie haben sicher­heits­re­le­vante Vor­fälle im IT-Bereich mas­siv zuge­nom­men. Für Sicher­heit und Nach­hal­tig­keit bei sys­tem­re­le­van­ten Betrie­ben gel­ten ent­spre­chend geson­derte Aspekte.

Im sen­si­blen Gesund­heits­be­reich sind dabei auch Cyber-Atta­cken stark gestie­gen. Kri­mi­nelle gelan­gen häu­fig über bis dato uner­kannte und somit unge­schützte Zugänge ins Netz­werk. „In moder­nen Kli­ni­ken gibt es durch die zuneh­mende Ver­net­zung immer mehr Angriffs­flä­chen. Diese Risi­ken der soge­nann­ten Ope­ra­tio­nal Tech­no­logy (OT) stei­gen par­al­lel zu übli­chen IT-Schwach­stel­len wie ver­al­tete Soft­ware“, sagt Lukas Seidl, Secu­ri­ty­ex­perte bei K‑Businesscom. Die Geräte der Medi­zin- und Haus­tech­nik, Sen­so­ren, Scan­ner oder Kame­ras sind sol­che neuen Schwach­stel­len, die Hackern die Türen öffnen. 

Ganz­heit­li­che Abbildung
Um nun gegen­zu­len­ken, emp­feh­len Exper­ten eigene Cyber-Secu­rity-Kon­zepte, wo ein­mal diverse im Netz­werk ange­schlos­se­nen Teil­neh­mer sicht­bar gemacht wer­den, dar­un­ter auch Ser­vice-Ein­gänge exter­ner Dienst­leis­ter. Die­ser Her­aus­for­de­rung stellte sich etwa jüngst das Kran­ken­haus Spit­tal in Kärn­ten. Gemein­sam mit den Exper­ten von K‑Businesscom führ­ten die IT-Ver­ant­wort­li­chen eine Ana­lyse die­ser an das Netz­werk ange­schlos­se­nen Teil­neh­mer und Ser­vice-Ein­gänge durch. In anschlie­ßen­den Reports sind dann oft erst­mals alle ange­schlos­se­nen Geräte, Teil­neh­mer und eben auch die Ein­gänge von exter­nen Dienst­leis­tern abgebildet.

Auf die­ser Grund­lage erfolgt eine Hand­lungs­emp­feh­lung, um den Sicher­heits­sta­tus immer auf dem aktu­el­len Stand und mit den Hacker-Metho­den Schritt zu hal­ten. „Ziel ist, die Sicher­heit als dyna­mi­schen Pro­zess immer auf den maxi­ma­len Rei­fe­grad zu heben“, so Seidl von K‑Businesscom. Die Kran­ken­haus­be­trei­ber erfül­len mit der­ar­ti­gen Sicher­heits­kon­zep­ten auch die behörd­li­chen Anfor­de­run­gen im Rah­men des Netz- und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­ge­setz (NISG).

Kli­ma­neu­trale Wertschöpfung
Ein ande­res aktu­el­les Thema betrifft den Bereich Nach­hal­tig­keit. Kun­den wie Mit­ar­bei­ter for­dern von Unter­neh­men ein Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein für Gesell­schaft wie Umwelt und das beinhal­tet auch mög­lichst kli­ma­neu­trale Wert­schöp­fungs­pro­zesse. Der IT-Dienst­leis­ter Sales­force hat in die­sem Kon­text eine eigene Cloud-Anwen­dung ent­wi­ckelt, wo das Thema CO2-Fuss­ab­druck nun ent­lang von kom­plet­ten Lie­fer­ket­ten abge­bil­det wer­den kann. 

Der inter­na­tio­nale Wirt­schafts­prü­fer Deloitte nutzt die Anwen­dung, um Nie­der­las­sun­gen und Kun­den bei der CO2-Reduk­tion zu unter­stüt­zen. Die Emis­si­ons­werte kön­nen dabei bis auf die Ebene ein­zel­ner Kun­den­pro­jekte abge­bil­det wer­den. „Mit der Sus­taina­bi­lity Cloud kön­nen Betriebe ihren CO2-Aus­stoß tra­cken, die Koh­len­stoff­bi­lan­zie­rung mas­siv ver­kür­zen und mit geset­zes­kon­for­men Berich­ten abbil­den“, sagt Stef­fen Lange, Lan­des­chef von Sales­force Österreich. 

Autor: red/czaak
13.09.2022

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