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„Der digi­tale Wan­del wird die ganze Welt verändern“

Zukunfts­fo­rum in Tulln (NOe) behan­delt die Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung als Querschnittsmaterie. 

Im Atrium des Mino­ri­ten­klos­ters im nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Tulln fand die Eröff­nung des 7. Tull­ner Zukunfts­fo­rums zu den The­men „Wirt­schaft – Gesell­schaft – Wis­sen­schaft“ statt. Dirk Hel­bing, inter­na­tio­na­ler Experte vom Com­pu­ter Sci­ence Depart­ment der ETH Zürich refe­rierte in sei­ner Key-Note zum Thema „Die digi­tale Gesell­schaft – ein neues Zeit­al­ter der Menschheitsgeschichte“.
„Der digi­tale Wan­del bringt sehr viel an Ver­än­de­rung mit sich und ist eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen, weil er alle Lebens­be­rei­che betrifft“, betonte Nie­der­ös­ter­reichs Lan­des­chefin Johanna Mikl-Leit­ner im Rah­men ihrer Ein­lei­tung. „Die­ser Wan­del wird die ganze Welt ver­än­dern, er pas­siert täg­lich“, so Mikl-Leit­ner wei­ter und „es ist Auf­gabe der Poli­tik sich mit die­ser Ent­wick­lung zu beschäf­ti­gen und die­sen digi­ta­len Wan­del für Land und Leute zu nutzen“.

Neue Arbeits­plätze, Stär­kung des länd­li­chen Rau­mes, bes­sere Lebensqualität
„Wir haben die euro­päi­sche Erwei­te­rung genutzt und Nie­der­ös­ter­reich zu einer pro­spe­rie­ren­den Region gemacht und nun lau­tet die Frage, wie kön­nen wir den digi­ta­len Wan­del nut­zen um Arbeits­plätze zu schaf­fen, um den länd­li­chen Raum zu stär­ken und um die Lebens­qua­li­tät zu ver­bes­sern“, erör­tert die Lan­des­haupt­frau und ver­weist auf die Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie Nie­der­ös­ter­reich (eco­nomy berichtete).
„Die zen­tra­len Punkte die­ser Stra­te­gie sind neue Arbeits­plätze zu schaf­fen. Arbeit ist das wich­tigste Anlie­gen der Bevöl­ke­rung“, unter­streicht Mikl-Leit­ner. „Der digi­tale Wan­del ist auch die große Chance, um den länd­li­chen Raum zu stär­ken und Unter­schiede zwi­schen Stadt und Land zu behe­ben“, so die Lan­des­chefin. Durch die Digi­ta­li­sie­rung könne man zusätz­li­che Unter­neh­men in die länd­li­chen Regio­nen brin­gen. Als Leucht­turm­pro­jekt nannte die Lan­des­haupt­frau das neue Haus der Digi­ta­li­sie­rung in Tulln (eco­nomy berich­tete) für die Ver­schrän­kung von Wis­sen­schaft und Wirt­schaft und Start-Ups.
Dirk Hel­bing gab auch Ein­bli­cke in seine wis­sen­schaft­li­che Arbeit : „Wir über­be­an­spru­chen Res­sour­cen, es braucht offene Inno­va­tio­nen, eine Kreis­lauf­wirt­schaft, Sha­ring Eco­nomy und neue Erfolgs­prin­zi­pien“. Wei­tere Vor­träge folg­ten von Peter Skali­cky („Die Her­aus­for­de­run­gen neuer und alter Tech­no­lo­gien“), Hel­mut Haberl („Die Bedeu­tung von Ernäh­rungs­wei­sen und agra­ri­scher Tech­no­lo­gie“), Hans-Ulrich Grimm („Die Fol­gen moder­ner Kin­der­nah­rung : Die Kin­der von heute sind die Kran­ken von mor­gen“), Ger­hard Man­gott („Die Rolle Russ­lands als Zukunfts­fak­tor Euro­pas“) und Rudolf Tasch­ner („Leben in der Technosphäre“). 

Autor: red/cc
26.01.2018

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