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© Siemens DMGMori

Der digi­tale Zwil­ling einer Werkzeugmaschine

Weni­ger Aus­schuss und Schä­den und effi­zi­en­tere Pro­duk­ti­ons­ab­läufe. Maschi­nen­her­stel­ler Dmg Mori und Sie­mens zei­gen auf Sie­mens Xce­le­ra­tor Mar­ket­place ers­tes kom­plet­tes digi­ta­les Abbild einer Werkzeugmaschine.

Sie­mens ist schon län­ger auch in den Berei­chen Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung tätig und DMG MORI ist ein welt­weit füh­ren­der Anbie­ter von Werk­zeug­ma­schi­nen zum Dre­hen, Frä­sen und Schlei­fen sowie für die addi­tive Fer­ti­gung. Nun zei­gen beide Unter­neh­men den ers­ten durch­gän­gi­gen digi­ta­len Zwil­ling für die Bear­bei­tung mit Werk­zeug­ma­schi­nen auf der digi­ta­len Platt­form Sie­mens Xcelerator. 

Tes­ten und Ein­fah­ren pas­siert nun in der vir­tu­el­len Welt
Ein digi­ta­ler Zwil­ling für Maschi­nen soll umfas­sende Ver­bes­se­run­gen bei Nach­hal­tig­keit und Fle­xi­bi­li­tät sowie bei Ver­trieb und Lie­fe­rung brin­gen. Wei­ters sol­len Pro­gram­mier­feh­ler ver­mie­den wer­den wel­che Aus­schüsse und Schä­den an der rea­len Maschine ver­ur­sa­chen. Ebenso ermög­licht wird ein weit­aus schnel­le­rer Pro­duk­ti­ons­lauf und eine Reduk­tion des Ener­gie­ver­brauchs der rea­len Maschine. 

Das Ange­bot unter­stützt dann noch die umfang­rei­che Mini­mie­rung von unpro­duk­ti­ven Zei­ten, da das Tes­ten und Ein­fah­ren von Pro­gram­men von der rea­len Maschine in die vir­tu­elle Welt ver­legt wird. „Mit unse­rem DMG MORI Digi­tal Twin ermög­li­chen wir unse­ren Kun­den höhere Pro­duk­ti­vi­tät, indem wir unpro­duk­tive Auf­ga­ben von der Maschine in die Vir­tua­li­tät ver­la­gern. Sie­mens Xce­le­ra­tor als offene, digi­tale Busi­ness-Platt­form wird unsere digi­tale Trans­for­ma­tion beschleu­ni­gen“, sagt Alfred Geiß­ler, CEO DMG MORI AG.

Unter­schied­li­che Part­ner in einem digi­ta­len Ökosystem
Mit Sie­mens Xce­le­ra­tor möchte Sie­mens sei­nen Inno­va­ti­ons­wil­len bei der Kom­bi­na­tion der rea­len mit der digi­ta­len Welt unter­strei­chen. Zen­tra­ler Bestand­teil für das moderne CNC-Sys­tem für hoch­pro­duk­tive Werk­zeug­ma­schi­nen ist die Anwen­dung Sinu­me­rik One. Diese unter­stützt die digi­tale Trans­for­ma­tion und hilft, Bear­bei­tungs­pro­zesse voll­stän­dig vir­tu­ell zu simu­lie­ren. Damit kön­nen NC-Pro­gramme kom­plett in einer vir­tu­el­len Umge­bung pro­gram­miert, simu­liert und opti­miert wer­den, bevor Werk­stü­cke real gefer­tigt werden. 

„Der Ansatz von Sie­mens Xce­le­ra­tor, unter­schied­li­che Part­ner in einem Öko­sys­tem zum Nut­zen aller zu ver­knüp­fen, wird in der Part­ner­schaft von Sie­mens mit DMG MORI ein­drucks­voll deut­lich“, sagt Achim Peltz, CEO von Sie­mens Motion Con­trol. Sie­mens Xce­le­ra­tor unter­stützt als offene digi­tale Platt­form ein Öko­sys­tem von Part­nern, um gemein­sam die digi­tale Trans­for­ma­tion zu beschleu­ni­gen. Im Fokus ste­hen dabei auch die spe­zi­fi­schen Geschäfts­ziele der jewei­li­gen Kunden. 

Autor: red/czaak
26.09.2023

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