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Der neue Gold­schatz von Unternehmen

Daten in den unter­schied­lichs­ten For­men und Rol­len neh­men in den Betrie­ben eine zuneh­mend bedeu­tende Rolle ein. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Alex­an­der Raab, Solu­tion Desi­gner bei Kapsch BusinessCom.

“Daten sind das neue Gold von Unter­neh­men” hört man per­ma­nent im Zusam­men­hang mit dem Schlag­wort Big Data. Doch wie lagert und sichert man sei­nen „Gold­schatz“ am bes­ten ? Wie stellt man sicher, dass bei einem Sys­tem­aus­fall oder ‑absturz die Daten unbe­scha­det blei­ben und gege­be­nen­falls jeder­zeit wie­der her­ge­stellt wer­den kön­nen ? Wo gibt es Schutz in Kata­stro­phen­fäl­len wie Brand oder Diebstahl ? 

Auf­hol­be­darf für klei­nere und mitt­lere Unternehmen
Um die Daten unab­hän­gig von jedem denk­ba­ren nega­ti­ven Ereig­nis ver­füg­bar zu hal­ten, sind Backup-Lösun­gen nötig und diese müs­sen die indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen eines Unter­neh­mens bei­spiels­weise an Ska­lier­bar­keit, Inte­gri­tät oder auch Geschwin­dig­keit erfül­len. Auch die Geo­red­un­danz ist hier ein wich­ti­ger Punkt : das bedeu­tet Siche­rung und etwa­ige Ver­füg­bar­keit der Daten an einem zwei­ten Ort, unab­hän­gig vom Unter­neh­mens­sitz. Vor allem klei­nere und mitt­lere Unter­neh­men haben hier oft­mals noch Aufholbedarf.
Erfah­run­gen aus der betrieb­li­chen Pra­xis zei­gen, dass bei Daten­ver­lust eine Wie­der­her­stel­lung der Daten oft nicht mehr in vol­lem Umfang mög­lich ist und somit ein Sys­tem­aus­fall gro­ßen Scha­den anrich­ten kann — aus finan­zi­el­ler wie auch aus Image­sicht des betrof­fe­nen Unter­neh­mens. Eine Lösung kann hier ein Backup in einer Pri­vate Cloud sein. Und für Betriebe mit nur einem Stand­ort oder einer klei­nen IT-Infra­struk­tur eig­net sich eine sol­che Backup-Lösung dann als Mana­ged Ser­vice über einen spe­zia­li­sier­ten Dienst­leis­ter, auf Basis aktu­ells­ter Sicherheitsstandards. 

Ver­schlüs­selte Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen ver­schie­de­nen Standorten
Die­ses soge­nannte “Backup as a Ser­vice” löst bestehende Band­sys­teme oder zusätz­lich extern gela­gerte Fest­plat­ten pro­blem­los ab. Wich­tig ist dabei, dass die Daten nicht “irgendwo” in der Cloud lie­gen. In Öster­reich ist ein sol­ches Ser­vice aus einem hei­mi­schen Hoch­si­cher­heits­re­chen­zen­trum her­aus mög­lich, wo die Daten gespei­chert und vor Dieb­stahl oder Umwelt­ein­flüs­sen gesi­chert sind. Der IT-Ver­ant­wort­li­che vor Ort bekommt ein Dash­board, wo er seine Daten immer im Blick und die Backup-Ein­stel­lun­gen selbst im Griff hat.
Er behält also volle Kon­trolle und erhält dabei in Ergän­zung zu sei­ner eige­nen Infra­struk­tur nur noch ein klei­nes Gerät. Diese not­wen­dige Hard­ware wird nach den Unter­neh­mens­an­for­de­run­gen aus­ge­wählt und ins Netz­werk ein­ge­bun­den. Damit ist dann etwa auch eine ver­schlüs­selte Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen ver­schie­de­nen Stand­or­ten mög­lich und eine sol­che soge­nannte “Site-to-Site-Repli­ka­tion” schafft zusätz­li­che Absicherung.
Die­ses “Backup as a Ser­vice” spart als Daten­spei­che­rungs- und Siche­rungs-Modell nicht nur Platz, son­dern auch Kos­ten dank hoher und zudem fle­xi­bler Ska­lier­bar­keit. Denn bezahlt wird selbst­ver­ständ­lich nur, was auch tat­säch­lich an Spei­cher­platz und Band­breite genutzt wird. Und bei betrieb­li­chen Ver­än­de­run­gen lässt sich diese Lösung rasch und unkom­pli­ziert an die neuen Gege­ben­hei­ten anpas­sen. Zudem kön­nen die Daten durch Betrieb und Manage­ment aus einem Hoch­si­cher­heits­re­chen­zen­trum her­aus mit ver­gleich­weise wenig Auf­wand auch vor Cyber­an­grif­fen, Dieb­stahl und ande­ren exter­nen oder inter­nen Ein­flüs­sen geschützt wer­den. Die letz­ten Atta­cken haben diese Not­wen­dig­keit ein­mal mehr auch klei­ne­ren Unter­neh­men aufgezeigt.

Autor: Alexander Raab
17.04.2018

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