Zum Inhalt
© George Heidegger

Der sei­nen Weg suchende Künstler

Gün­ther George Heid­eg­gers neuer Roman „Das Glück als jun­ger Mann“ ist eine auto­bio­gra­fisch geprägte Erzäh­lung mit einem Kobold als zwei­tem Ich. Zen­trale The­men sind Liebe, Ver­ant­wor­tung und Erfolg. Der Nukleus pas­sierte auf einer lan­gen Reise durch die grie­chi­sche Inselwelt.

Gün­ther George Heid­eg­ger hat sei­nen neuen Roman „Das Glück als jun­ger Mann“ publi­ziert. Heid­eg­ger ist nach sei­nem Stu­dium der Kunst­ge­schichte an der Uni Inns­bruck als frei­schaf­fen­der Maler und Schrift­stel­ler tätig. Zuletzt erschie­nen von dem 1960 in Bre­genz gebo­re­nen Autor etwa „Klimt geht“, „Die Bre­gen­zer Saga“, „Fick­schwein“ oder „Taps, der Kater“. Die Idee für die aktu­elle Geschichte kam Heid­eg­ger wäh­rend einer aus­ge­dehn­ten Sti­pen­di­ums-Reise durch die grie­chi­sche Insel­welt. Bei den Über­le­gun­gen für den Roman schwebte ihm etwas vor, das viel vom Zau­ber der Insel­welt hatte und ent­spre­chend auch ver­mit­teln sollte. 

„Natür­lich soll­ten auch alle Ele­mente einer guten Story ent­hal­ten sein und in mit Fil­men ver­gleich­ba­ren Sze­nen und Dia­lo­gen geschrie­ben sein“, erzählt Heid­eg­ger im Gespräch mit eco­nomy. Die her­kömm­li­che Rom­an­struk­tur und Erzähl­struk­tur fand der Autor nicht wirk­lich inter­es­sant und geeig­net. Meh­rere Über­le­gun­gen gab es auch beim Titel : „Der erste Plan war „Eine Reise in meine Zeit, in den Augen­blick“. Spä­ter fand ich den aktu­el­len Titel „Das Glück als jun­ger Mann“ tref­fen­der“, so Heidegger.

Die Ent­wick­lung eines sen­si­blen, unent­schlos­se­nen Künstlers
Die Geschichte selbst erzählt von der Ent­wick­lung eines sen­si­blen, unent­schlos­se­nen Künst­lers, der sei­nen Weg sucht, in die Ver­gan­gen­heit reist und in die Zukunft als erfolg­rei­cher Künst­ler blickt. Er wird von einem Kobold als guten Geist beglei­tet, der ihn auf seine Unent­schlos­sen­heit und Stär­ken auf­merk­sam macht, mit ihm Zwie­spra­che hält und ihn auf den rich­ti­gen Pfad in „Der bes­ten aller Wel­ten“ führt. 

Der Kobold ist es auch, der ihn for­dert selbst tätig zu wer­den und sich dem rea­len Leben zuzu­wen­den. “Höre auf dein Herz, lerne zu lie­ben, über­nehme Ver­ant­wor­tung für dein Leben, folge dei­nem Talent, unab­hän­gig von Aus­sicht auf Erfolg“, so einer der Rat­schläge des Kobolds. Final ist der Roman eine Reise in die Zeit, in die Kunst und das Leben gewor­den, eine Aus­ein­an­der­set­zung mit dem All­tag, mit Träu­men und Wün­schen, der Rea­li­tät — und wie man eben in der bes­ten aller Wel­ten überlebt. 

Text­aus­zug aus „Das Glück als jun­ger Mann“
„Ich meine, wenn man ein gutes Buch liest, ist das so, als ob man 100 andere lesen würde. Es offen­bart, zeigt uns alles, so wie eine Frau, die uns liebt. Sie gestal­tet, brei­tet uns den Man­tel ihres Inners­ten aus, sie öff­net unser Herz. Gefühle sind alles, was wir haben. So ein Buch ent­hält Gefühle, Wün­sche und Träume — alles Wesent­li­che. Es ist ein Kos­mos, so wie eine Frau, die liebt ! belehrt er mich. Die ganze Welt in einem Buch, in einem Herz ? frage ich neu­gie­rig.“ („Das Glück als jun­ger Mann“; Gün­ther George Heid­eg­ger ; 2024 ; Edi­tion Kunst­la­bor ; Das Buch ist erhält­lich bei Morawa oder in der Edi­tion Kunst­la­bor im WUK in Währing).

Autor: red/czaak
01.03.2024

Weitere aktuelle Artikel

Die Ver­läss­lich­keit von Open-Source-Soft­ware als Thema eines For­schungs­pro­jekts der Uni­ver­sity of Applied Sci­en­ces St. Pöl­ten. Wis­sen­schaft­ler ent­wi­ckeln Platt­form für mehr Sicher­heit und Trans­pa­renz. CroSSD2 umfasst aktu­ell 2.400 Open-Source-Pro­jekte mit rund 688.000 ana­ly­sier­ten Dokumenten. Open-Source-Soft­ware steckt heute in zahl­rei­chen digi­ta­len Anwen­dun­gen und Infra­struk­tu­ren. Gleich­zei­tig fehlt oft ein kla­rer Über­blick dar­über, wie sta­bil, sicher und nach­hal­tig ein­zelne […]
Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bank star­tet neue Initia­tive gegen Online-Betrug. Gemein­sam mit Uni Wien und Poli­zei­ex­per­ten soll mit Pro­jek­ten „Gene­ra­tio­nen gemein­sam sicher“ und „Pis­hing-Simu­la­tion“ junge wie ältere Men­schen für siche­res Online-Bezah­len und Betrugs­prä­ven­tion sen­si­bi­li­siert werden. Die Oes­ter­rei­chi­sche Natio­nal­bank (OeNB) star­tet mit „Gene­ra­tio­nen gemein­sam sicher“ und der „Phis­hing-Simu­la­tion“ zwei neue Pro­jekte, die Schü­ler und Senio­ren für siche­res Online-Bezah­len und […]
Lösun­gen gegen Hit­ze­be­las­tung an Öster­reichs Schu­len und Maß­nah­men zur Stär­kung der Kli­ma­re­si­li­enz als Schwer­punkte von AIT-Pro­jekt Cli­mate Ready Schools. Mes­sun­gen und Erhe­bun­gen an Öster­rei­chi­schen Schu­len mit prak­ti­scher Ein­bin­dung der Schü­ler zei­gen aku­ten Handlungsbedarf.  Hohe Tem­pe­ra­tu­ren beein­träch­ti­gen zuneh­mend den Schul­all­tag in Öster­reich. Wäh­rend Hit­ze­pe­ri­oden frü­her über­wie­gend in die Som­mer­fe­rien fie­len, tre­ten heiße Tage infolge des Kli­ma­wan­dels […]
Smart­phone-Steue­rung via Gebär­den­spra­che, auto­no­mes Fah­ren, Deepf­akes, Deep­lear­ning, Poli­tik, Medi­zin, Cyber­se­cu­rity. Prä­mierte Schü­ler prä­sen­tie­ren in AI Fac­tory Aus­tria KI-Pro­jekte. AI Fac­tory ver­bin­det junge Talente mit Infra­struk­tur und Exper­tise und Ökosystem. Rund 90 Schü­ler, KI-Exper­ten, Start-Ups sowie Ver­tre­ter aus For­schung, För­der­land­schaft und öffent­li­cher Ver­wal­tung kamen kürz­lich beim Event „Next Gene­ra­tion AI — Junge Talente des BWKI-Wett­be­werbs (Bun­des­wett­be­werb Künst­li­che Intel­li­genz) […]
For­scher der Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten unter­su­chen kogni­tive und soziale Fähig­kei­ten von Papa­geien. In der Obhut von Men­schen könn­ten sie nicht nur Wör­ter ler­nen, son­dern auch Eigen­na­men ver­ste­hen und gezielt verwenden.  Ob Tiere ein­an­der „beim Namen nen­nen“, beschäf­tigt die For­schung seit Jahr­zehn­ten. Es gibt etwa Hin­weise auf namens­ähn­li­che Rufe bei Ele­fan­ten oder der Affen­art der […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram