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Der Sprung in den unter­neh­me­ri­schen Start

Jump-Start-Pro­gramm für Start-Ups und Inku­ba­to­ren mit drei Mil­lio­nen Euro gestar­tet. Aus­tria Wirt­schafts­ser­vice (AWS) setzt Pro­gramm­li­nie des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums im Rah­men der neuen Grün­der­land-Initia­tive um. Der inhalt­li­che Schwer­punkt bei der ers­ten Aus­schrei­bungs­runde liegt bei Infra­struk­tur und Dienstleistungen.

Mit dem neuen Pro­gramm “Jump­Start” soll das För­der­an­ge­bot für junge Unter­neh­men wei­ter ver­stärkt wer­den. Der Schwer­punkt liegt auf der Unter­stüt­zung und Wei­ter­ent­wick­lung hei­mi­scher Inku­ba­to­ren und Akze­le­ra­to­ren, die inno­va­ti­ven Grün­dern und Start-Ups neben Büro‑, Labor- oder Pro­duk­ti­ons­flä­chen nun ins­be­son­dere auch maß­ge­schnei­derte Bera­tungs­leis­tun­gen zur Ver­fü­gung stel­len sollen.
“Ins­ge­samt kön­nen über das Pro­gramm drei Mil­lio­nen Euro abge­ru­fen wer­den”, sagt Wirt­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner anläss­lich des Starts der ers­ten Aus­schrei­bungs­runde. Ziel sei es, das Leis­tungs- und Kom­pe­tenz­port­fo­lio von Grün­der­zen­tren struk­tu­rell aus­zu­bauen und eine inter­na­tio­nal wett­be­werbs­fä­hige Infra­struk­tur zu schaffen.

Aus­schrei­bung gestartet
Im ers­ten Modul wer­den über die AWS geeig­nete Inku­ba­to­ren und Akze­le­ra­to­ren aus­ge­wählt, die der­zeit nicht von bestehen­den För­de­rungs­pro­gram­men auf Bun­des­ebene erfasst sind. aws “Jump­Start” rich­tet sich an leis­tungs­fä­hige Inku­ba­to­ren, die Start-ups ein Ange­bot von Dienst­leis­tun­gen wie etwa Bera­tung in Wirtschafts‑, Finan­zie­rungs- und Rechts­fra­gen, Netz­werk­an­ge­bote, Men­to­ring und Coa­ching bie­ten. In den seit min­des­tens zwölf Mona­ten bestehen­den Inku­ba­to­ren müs­sen min­des­tens drei Unter­neh­men ange­sie­delt sein. Die För­de­rung wird im Bereich der Personal‑, Sach- und Aus­bil­dungs­kos­ten wirksam.
Der erste Call umfasst fünf Inku­ba­to­ren, die jeweils bis zu 150.000 Euro – bei maxi­mal 100 Pro­zent der för­der­ba­ren Kos­ten – zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men. Das zweite, zeit­ver­setzte Modul rich­tet sich direkt an viel ver­spre­chende Start-ups : Bis zu fünf der Unter­neh­men, die sich in einem Jump­Start Inku­ba­tor befin­den, wer­den für eine wei­tere För­de­rung aus­ge­wählt. Pro aus­ge­wähl­tem Start-up ist eine maxi­male För­de­rung von 22.500 Euro – bei maxi­mal 100 Pro­zent der för­der­ba­ren Kos­ten – vorgesehen.

Exzel­lenz statt Gießkanne
Inku­ba­to­ren sind jenes Bio­top, in dem Geschäfts­ideen rei­fen, um am Markt erfolg­reich zu reüs­sie­ren. “Dort erhal­ten Start-Ups Infra­struk­tur und Dienst­leis­tun­gen aus einer Hand und kön­nen sich voll auf die Wei­ter­ent­wick­lung ihres Unter­neh­mens kon­zen­trie­ren”, erläu­tert Mitterlehner.
„Um eine effek­tive und schnel­lere Markt­er­schlie­ßung unse­rer Start-Ups zu gewähr­leis­ten, set­zen wir bei der För­de­rung auf das Exzel­lenz- statt auf das Gieß­kan­nen­prin­zip. Das Pro­gramm ist das inter­na­tio­nale Sprung­brett für die bes­ten hei­mi­schen Start-ups”, betont Staats­se­kre­tär Harald Mah­rer, der in die­sem Zusam­men­hang auch auf die schritt­weise Umset­zung der “Gründerland”-Strategie des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums verweist.
“Junge, dyna­misch wach­sende Unter­neh­men fra­gen zuneh­mend Arbeits­um­ge­bun­gen nach, in denen sie Infra­struk­tur und Dienst­leis­tun­gen aus einer Hand erhal­ten. Mit aws Jump­Start bedie­nen wir diese Ent­wick­lung und för­dern gezielt aus­ge­wählte Ein­rich­tun­gen“, ergänzt Bern­hard Sag­meis­ter, Geschäfts­füh­rer der Aus­tria Wirt­schafts­ser­vice (AWS).

Autor:
31.07.2015

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