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Der Stern Pega­sus in der Größe einer Schuhschachtel

Im Juni wird Öster­reichs drit­ter For­schungs­sa­tel­lit ins All geschossen. 

Öster­reich schießt einen neuen Satel­li­ten ins All. Im Juni wird Pega­sus, ein Satel­lit der Fach­hoch­schule Wie­ner Neu­stadt, vom Welt­raum­bahn­hof Satish Dha­wan in Indien star­ten. Seine Auf­gabe ist, die Zusam­men­set­zung der Erd­at­mo­sphäre zu unter­su­chen. Eben­falls an Bord befin­det sich ein von der FH Wie­ner Neu­stadt ent­wi­ckel­ter elek­tri­scher „Plas­ma­an­trieb“, der erst­mals im All getes­tet wird. 

Pega­sus ist etwa so groß wie ein Schuh­kar­ten. Die offi­zi­elle Geneh­mi­gung für den Satel­li­ten über­reichte Leicht­fried beim aktu­el­len Tref­fen mit Pro­jekt­lei­ter Cars­ten Schar­le­mann von der FH Wie­ner Neu­stadt. Nach zwei For­schungs­sa­tel­li­ten der Uni Wien und der TU Graz ist Pega­sus das dritte öster­rei­chi­sche Objekt im Weltraum.

BMVIT för­dert als offi­zi­el­les Welt­raum­mi­nis­te­rium umfang­rei­che Forschungen

Das Bun­des­mi­nis­te­rium für Ver­kehr, Inno­va­tion und Tech­no­lo­gie ist seit 2014 auch offi­zi­ell Welt­raum­mi­nis­te­rium. Es inves­tiert jähr­lich etwa 70 Mil­lio­nen Euro in Welt­raum­for­schung. Dabei wer­den unter ande­rem Erd­be­ob­ach­tung, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netze im All, neue Tech­no­lo­gien wie Flug­elek­tro­nik, wis­sen­schaft­li­che Instru­mente und Explo­ra­tion sowie Trä­ger­sys­teme und Navi­ga­tion für Satel­li­ten gefördert. 

Auch die Ent­wick­lung des Plas­ma­an­triebs des Satel­li­ten hat das Minis­te­rium in der Anfangs­phase geför­dert. Bereits seit 2013 befin­den sich die Satel­li­ten TUGSAT‑1 der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Graz und Uni­BRITE der Uni­ver­si­tät Wien im Orbit. Beide zeich­nen Hel­lig­keits­schwan­kun­gen von Ster­nen auf. TUGSAT‑1 und Uni­BRITE haben jeweils bereits mehr als 500.000 wis­sen­schaft­li­che Daten­sätze aufgenommen.

Autor: red/stem/czaak
16.06.2017

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