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Der Wan­del als Chance für Arbeit und Leben

Arbei­ten 4.0 : Die Poli­tik muss laut eco Deutsch­land die Balance zwi­schen Regu­lie­rung und Inno­va­ti­ons­of­fen­heit finden.

Die Digi­ta­li­sie­rung wird die Arbeit tief­grei­fend ver­än­dern. Schon jetzt ermög­li­chen digi­tale Tech­no­lo­gien bei­spiels­weise Arbeit­neh­mern, ihre Arbeit fle­xi­bler und unab­hän­gig von Zeit und Ort zu gestal­ten. Diese Ent­wick­lung wird aller­dings von Arbeit­neh­mern nicht nur posi­tiv bewertet.
Laut einer reprä­sen­ta­tive Umfrage, die das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut You­Gov im Auf­trag von eco, dem Ver­band der deut­schen Inter­net­wirt­schaft, durch­ge­führt hat, erkennt der­zeit ledig­lich knapp ein Vier­tel (22 Pro­zent) der Deut­schen die posi­ti­ven Effekte, wel­che die vor­an­schrei­tende Digi­ta­li­sie­rung der Arbeits­welt auf ihre per­sön­li­che Work-Life-Balance eco zufolge hat.
Die Poli­tik sollte diese Beden­ken ernst neh­men und einen aus­ge­wo­ge­nen Rege­lungs­rah­men für die digi­tale Arbeits­welt schaf­fen, der die Bedürf­nisse von Arbeit­neh­mern und Unter­neh­men glei­cher­ma­ßen berücksichtigt.

Mehr Mög­lich­kei­ten
Aus Sicht der Inter­net­wirt­schaft sind mit dem digi­ta­len Wan­del mehr Chan­cen als Bedro­hun­gen ver­bun­den. Die Poli­tik dürfe nicht den Feh­ler machen, die Unter­neh­men durch Sorge um Arbeits­plätze an not­wen­di­gen Inno­va­tio­nen und Inves­ti­tio­nen im Bereich der Neu­aus­rich­tung von Arbeit zu hindern.

Vor­aus­set­zung für diese effi­zi­en­te­ren und fle­xi­ble­ren Arbeits­struk­tu­ren ist laut eco, dass recht­zei­tig die ent­spre­chen­den Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen wer­den. „Die arbeits­recht­li­chen Bestim­mun­gen müs­sen an fle­xi­ble und mobile Arbeits­for­men ange­passt wer­den. Es braucht fle­xi­ble Rege­lun­gen, damit neue Arbeits­mo­delle nicht an star­ren und über­hol­ten Vor­schrif­ten schei­tern. Nur so kön­nen arbeits­schutz­recht­li­che und sozi­al­recht­li­che Aspekte mit dem Recht auf Selbst­be­stim­mung von Arbeit­neh­mern in Ein­klang gebracht wer­den“, erklärt eco-Vor­stands­vor­sit­zen­der Michael Rotert.

Autor: red/stem
26.01.2017

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