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Deut­sche Wirt­schaft star­tet zuver­sicht­lich in neues Jahr

Die Stim­mung in der deut­schen Wirt­schaft hellt sich wei­ter auf, so aktu­elle Erhe­bun­gen vom Münch­ner ifo-Insti­tut. Posi­tive Geschäfts­er­war­tun­gen in den Berei­chen Gewerbe, Dienst­leis­tung, Han­del, Bau und Che­mie. Arbeits­markt pro­fi­tiert auch davon. 

Die Stim­mung in der deut­schen Wirt­schaft hat sich wei­ter auf­ge­hellt. Der vom Münch­ner ifo-Insti­tut lau­fend erho­bene Geschäfts­kli­ma­in­dex ist wei­ter gestie­gen, die deut­sche Wirt­schaft star­tet zuver­sicht­li­cher ins neue Jahr. Run­ter­ge­bro­chen auf ein­zelne Bran­chen setzte der Index etwa im Ver­ar­bei­ten­den Gewerbe seine Auf­wärts­be­we­gung fort. 

Ver­stärkte Pro­duk­tio­nen in den kom­men­den Monaten
Die Unter­neh­men bewer­ten hier auch ihre aktu­elle Lage bes­ser und dazu hel­len sich auch die Erwar­tun­gen für das erste Halb­jahr merk­lich auf. Der Auf­trags­be­stand ist aktu­ell etwas rück­stän­dig, aber wei­ter­hin auf einem hohen Niveau und in den kom­men­den Mona­ten soll die Pro­duk­tion wei­ter steigen.

Ver­bes­sert haben sich Geschäfts­klima und Erwar­tun­gen auch im Dienst­leis­tungs­sek­tor. Ein­zig in Gast­ge­werbe und Logis­tik gibt es beim aktu­el­len Geschäft nur ver­hal­tene Bewer­tun­gen. Deut­lich ver­bes­sert haben sich die Erwar­tun­gen im Han­del, wo auch die aktu­elle Lage posi­tiv beur­teilt wird. In der Bau­bran­che bli­cken die Unter­neh­men etwas weni­ger pes­si­mis­tisch auf die kom­men­den Monate. 

Geschäfts­klima in der Che­mie hat sich verbessert
Auch in der Che­mi­schen Indus­trie hat sich das Geschäfts­klima ver­bes­sert, hier stei­gen ins­be­son­dere die Erwar­tun­gen für die nächs­ten Monate deut­lich an. Der Indi­ka­tor erholte sich damit das dritte Mal in Folge. „Der ent­spann­tere Ener­gie­markt führt zu einer posi­ti­ven Reak­tion in der Che­mie­bran­che“, sagt Bran­chen­ex­per­tin Anna Wolf vom ifo Institut. 

Ver­bes­sert hat sich auch die Ver­sor­gung mit Vor­pro­duk­ten, nur knapp 31 Pro­zent der Unter­neh­men mel­de­ten noch Eng­pässe. Das ist der kleinste Wert seit Beginn die­ser Frage im August 2021. Trotz­dem wol­len immer noch nur wenige Fir­men ihre Pro­duk­tion stei­gern und weni­ger Unter­neh­men pla­nen, stei­gende Ein­kaufs­preise an ihre Kun­den weiterzugeben.

Beschäf­ti­gungs­ba­ro­me­ter gestiegen
Aktu­ell auch erho­ben vom ifo Isti­tut wurde das soge­nannte Beschäf­ti­gungs­ba­ro­me­ter und hier hat die Ein­stel­lungs­be­reit­schaft der deut­schen Unter­neh­men zuge­legt. Der gene­rell schwin­dende Pes­si­mis­mus in der deut­schen Wirt­schaft zeige sich auch auf dem Arbeits­markt, so die ifo-Exper­ten. Deut­lich gestie­gen ist das Beschäf­ti­gungs­ba­ro­me­ter in der Indus­trie, ins­be­son­dere im Maschi­nen­bau und der Elek­tro­in­dus­trie wer­den neue Mit­ar­bei­ter gesucht. 

Auch bei den Dienst­leis­tern hat die Ein­stel­lungs­be­reit­schaft zuge­nom­men. Gerade in der IT-Bran­che sind viele Stel­len unbe­setzt. Die Ent­las­sun­gen bei gro­ßen IT-Fir­men sind eine Chance für viele kleine und mitt­lere Betriebe, neue Mit­ar­bei­ter ein­zu­stel­len. Im Han­del hal­ten sich Ein­stel­lungs- und Ent­las­sungs­pläne in etwa die Waage. Im Bau­ge­werbe gibt es trotz des schwie­ri­gen Umfelds leicht posi­tive Beschäftigungserwartungen. 

Autor: red/czaak
31.01.2023

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