Zum Inhalt

Die Autos der Zukunft für die Stadt der Zukunft

Ein neues For­schungs­pro­jekt der TU-Wien zum Thema auto­no­mer Ver­kehr wird von der Daim­ler-Benz Stif­tung unterstützt.

Wie wer­den sich euro­päi­sche Städte durch das auto­nome Fah­ren ent­wi­ckeln und wel­chen Ein­fluss neh­men Stadt­struk­tu­ren auf die Ent­wick­lung des auto­no­men Ver­kehrs ? Die­sen Fra­gen geht ein inter­dis­zi­pli­nä­res For­scher­team der TU Wien nach und die Daim­ler und Benz Stif­tung för­dert das über zwei Jahre ange­legte Projekt.
Als euro­päi­sche Regio­nen ste­hen vorab Lon­don, Wien und die Rand­stad, ein Bal­lungs­ge­biet im Wes­ten der Nie­der­lande, das rund 20 Pro­zent der Lan­des­flä­che ein­nimmt im Mit­tel­punkt der For­schun­gen. „Das auto­nome Fah­ren wird die Mor­pho­lo­gie der Städte, die Art der Stadt­ge­sell­schaf­ten und die urbane Gover­nance ent­schei­dend ver­än­dern“, sagt Mathias Mit­ter­eg­ger von der Fakul­tät für Archi­tek­tur und Raum­pla­nung der TU-Wien.

Pra­xis­re­le­vante Rahmenbedingungen
Aus­ge­hend von die­sen pra­xis­re­le­van­ten Rah­men­be­din­gun­gen, wird unter­sucht, wel­che kon­kre­ten Sze­na­rien für die Zukunft zu erwar­ten sind. Als Bei­spiel­re­gion für eine bereits inten­siv lau­fende kom­mu­nale För­de­rung des auto­no­men Fah­rens wer­den zudem San Fran­cisco, Sin­ga­pur oder Tokio über die gesamte Pro­jekt­lauf­zeit hin­weg ein­ge­hend beobachtet.
“Wir ana­ly­sie­ren, wie sich die breite Anwen­dung digi­ta­ler Ver­kehrs­tech­no­lo­gien auf das städ­ti­sche Leben bezie­hungs­weise auch auf das Ver­hält­nis zwi­schen Stadt und Umland aus­wir­ken”, so Mit­ter­eg­ger wei­ter. Dabei gehe es um bau­li­che Struk­tu­ren wie auch um den grund­le­gen­den Wan­del durch das auto­nome Fah­ren und etwa­ige Aus­wir­kun­gen auf das gesell­schaft­li­che Gefüge des öffent­li­chen Raums.
Das For­schungs­pro­jekt wird im Rah­men des For­mats “Laden­bur­ger Kol­legs” der Daim­ler und Benz Stif­tung mit 440.000 Euro jähr­lich geför­dert, es ist auf eine Lauf­zeit von zwei Jah­ren aus­ge­legt. Wesent­li­ches Anlie­gen ist auch der Dis­kurs mit einer brei­ten Öffentlichkeit.

Autor: red/cc
10.03.2017

Weitere aktuelle Artikel

Men­schen hadern seit jeher mit der Ver­gäng­lich­keit des oder zumin­dest eines Lebens. Frü­her wurde der Jung­brun­nen gesucht, heute inves­tie­ren Mil­li­ar­däre in die Kon­trolle des Alterns und Auto­kra­ten las­sen medi­zi­ni­sche Wun­der­mit­tel erpro­ben. Eine His­to­ri­ke­rin der ÖAW ord­net nun die Sehn­sucht nach der Ver­län­ge­rung des irdi­schen Daseins ein.  Das soge­nannte Lon­ge­vity ist schon län­ger eine Art Trend. […]
TU Wien ent­wi­ckelt neues 3D-Druck-Ver­fah­ren zur Her­stel­lung von bio­lo­gi­schem Gewebe. Ein Anwen­dungs­ge­biet ist etwa die For­schung an Haut­krank­hei­ten. Neue Methode soll dabei auch die mehr­fach schwie­ri­gen Tier­ver­su­che ersetzen. Rund ein Vier­tel der euro­päi­schen Bevöl­ke­rung lei­det unter chro­nisch ent­zünd­li­chen Haut­krank­hei­ten wie Pso­ria­sis, Neu­ro­der­mi­tis oder Akne. The­ra­pien dafür zu erfor­schen ist oft schwie­rig. Die schon ein­mal ethisch […]
Metalle und Stahl­pro­dukte wer­den in gro­ßen Volu­mina für ver­schie­denste Erzeu­gun­gen benö­tigt. Roh­stoffe auf wenige Her­kunfts­ge­biete beschränkt. Her­stel­lung ener­gie­in­ten­siv und Recy­cling­quote nied­rig. Neues För­der­pro­gramm von SPRIND adres­siert neue Kreislaufmodelle. Kri­ti­sche Metalle sind zen­tra­ler Bestand­teil der ver­schie­dens­ten Her­stel­lungs­ver­fah­ren und betriebs­über­grei­fen­den Pro­duk­ti­ons­ket­ten. Die Anwen­dun­gen erstre­cken sich von High­tech-End­pro­duk­ten und erneu­er­ba­ren Ener­gie­tech­no­lo­gien über die Luft- und Raum­fahrt bis hin […]
Nie­der­ös­ter­rei­chi­sches Insti­tute of Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria (ISTA) erhält von Uber-Mit­be­grün­der Garett Camp Spende über fünf Mil­lio­nen Euro. Im Fokus ste­hen neue For­schun­gen zu KI im engen Kon­text mit den The­men men­schen­zen­trierte Ver­trau­ens­wür­dig­keit und gesell­schaft­li­ches Gemeinwohl.  Das Insti­tute of Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria (ISTA) in Klos­ter­neu­burg (NÖ) hat vom kana­di­schen Unter­neh­mer Gar­ret Camp, ein Mit­be­grün­der […]
Aku­tes Nie­ren­ver­sa­gen ver­hin­dert lebens­wich­tige Ent­gif­tung des Kör­pers. Ärzte der Med-Uni Inns­bruck ent­wi­ckeln für Nie­ren­er­satz­the­ra­pie neues extra­kor­po­ra­les Blut­rei­ni­gungs­ver­fah­ren gegen gefähr­li­che Übersäuerung. Die Niere ist ein lebens­wich­ti­ges Organ, das für die Ent­gif­tung von Stoff­wech­sel­pro­duk­ten und die Auf­recht­erhal­tung des Säure-Basen Haus­hal­tes ver­ant­wort­lich ist. Bei einem aku­ten Nie­ren­ver­sa­gen pas­siert (auch) eine schäd­li­che Über­säue­rung des Kör­pers. Die Behand­lung erfolgt dann mit­tels einer […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram