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© pexels/george becker

Die daten­ge­stützte Steue­rung des Unternehmens

Über­grei­fend ver­netz­tes Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment ermög­licht neue betrieb­li­che Wert­schöp­fung. Digi­tale Inno­va­tio­nen opti­mie­ren dabei neben Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fen und Logis­tik­ket­ten auch Ver­trieb und Kundenbetreuung. 

Bei nahezu allen Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten spielt Manage­ment, Aus­wer­tung und punkt­ge­naue Ver­füg­bar­keit der Daten eine zen­trale Rolle. Das betrifft Abläufe zwi­schen ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen und Stand­or­ten sowie ins­be­son­dere Kom­mu­ni­ka­tion und Ver­trieb mit den Kun­den. Bran­chen­über­grei­fend beinhal­ten der­art ver­netzte Daten­mo­delle nun auch per­sön­li­che Vor­lie­ben der Kun­den und das gilt auch für inter­na­tio­nal tätige Indus­trie­be­triebe mit Kun­den­seg­men­ten im b2b-Bereich. 

Mehr Umsatz
Ein aktu­el­les Bei­spiel ist die Voest­al­pine mit den Berei­chen Ver­trieb und Mar­ke­ting, wo die High Per­for­mance Metals Divi­sion nun auf eine cloud­ba­sierte CRM-Ana­ly­tics-Anwen­dung von Sales­force setzt. Pri­mär gefor­dert war die ver­bes­serte Iden­ti­fi­ka­tion rele­van­ter Kun­den, die Opti­mie­rung von Mar­ke­ting­kam­pa­gnen und mehr Umsatz durch soge­nann­tes Upsel­ling über indi­vi­du­elle Produktangebote.

Die über­grei­fende Ver­füg­bar­keit von Echt­zeit­da­ten über inter­ak­tive Dash­boards soll nun Mehr­wert für Mit­ar­bei­ter wie Kun­den und neue Wert­schöp­fung bie­ten. Eine fle­xi­ble Visua­li­sie­rung der Daten ermög­licht dabei, Berichte nach län­der­spe­zi­fi­schen Prä­fe­ren­zen anzu­se­hen. Ver­triebs­ma­na­ger in Deutsch­land bevor­zu­gen etwa wöchent­li­che Ana­ly­sen von Bestel­lun­gen, wäh­rend das Team in Asien täg­li­che Berichte benötigt. 

Die ana­ly­ti­sche Funk­tio­na­li­tät erlaubt den Nut­ze­rIn­nen den indi­vi­du­el­len Zugriff auf die für sie rele­van­ten Kenn­zah­len in Echt­zeit. Durch die gezielte Iden­ti­fi­zie­rung und Anspra­che rele­van­ter Kun­den für neue Pro­dukt­an­ge­bote sol­len die Ver­triebs­mit­ar­bei­ter ihre Res­sour­cen geziel­ter ein­set­zen, exakte Umsatz­pro­gno­sen erstel­len und pro­fi­ta­blere wie nach­hal­ti­gere Geschäfts­be­zie­hun­gen auf­bauen können.

Prä­zi­sere Prognosen
„Echt­zeit-Daten hel­fen uns Wett­be­werbs­vor­teile zu sichern. CRM Ana­ly­tics hilft uns zu visua­li­sie­ren, wo wir unsere wert­volls­ten Res­sour­cen ein­set­zen, und drängt uns dazu, uns auf die rich­ti­gen Kun­dIn­nen zu kon­zen­trie­ren“, sagt Mar­tin Bil­eck, Glo­bal CRM Coör­di­na­tor voestalpine. 

Für noch prä­zi­sere Pro­gno­sen plant die Voest­al­pine im nächs­ten Schritt Künst­li­che Intel­li­genz (KI) in die neue CRM-Ana­ly­tics Anwen­dung zu inte­grie­ren. Sales­force hat kürz­lich mit „Ein­stein GPT“ die Ent­wick­lung der welt­weit ers­ten gene­ra­ti­ven KI für CRM gestar­tet. „Neben der Pro­duk­ti­vi­tät soll damit auch der Per­so­na­li­sie­rungs­grad bei jeder Inter­ak­tion von Ver­trieb, Kun­den­ser­vice oder Mar­ke­ting gestei­gert wer­den“, sagt Kat­rin Lam­ber­ger, Co-Lan­des­chefin von Sales­force Österreich.

Autor: red/czaak
17.10.2023

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