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Die digi­tale Homöopathie

Chris­tian Stei­ner : „Ich habe immer an die Wir­kung der Homöo­pa­thie geglaubt, aber mir war klar, dass es dafür einen wis­sen­schaft­li­chen Grund geben muss, einen begründ­ba­ren Wir­kungs­me­cha­nis­mus. Und der liegt in dem lang­wel­li­gen Infra­rot-Fin­ger­print von Sub­stan­zen“, erklärt der Arzt, Homöo­path und Begrün­der der Holopathie.

eco­nomy : Sie haben ein Dia-gnose- und The­ra­pie­sys­tem ent­wi­ckelt, das Sie Holo­pa­thie nen­nen. Was ist das Beson­dere daran ?
Chris­tian Stei­ner : Holo­pa­thie ist die Kom­bi­na­tion aus Homöo­pa­thie, Elek­tro­aku­punk­tur und Bio­re­so­nanz, aber auf einer neuen Ebene, näm­lich der digi­ta­len Homöo­pa­thie. Das heißt, die Anwen­dung von Schwin­gungs­tech­no­lo­gie auf digi­ta­ler Ebene. Ich selbst komme von der klas­si­schen Homöo­pa­thie und habe schon früh auch mit Bio­re­so­nanz gear­bei­tet. Um nun das Wesen der Holo­pa­thie zu erklä­ren : Jede Sub­stanz, die eine Wär­me­strah­lung aus­sen­det, schwingt dadurch. Das heißt, in der Tem­pe­ra­tur einer Sub­stanz ist ein Fin­ger­print der Eigen­schaf­ten die­ser Sub­stanz ent­hal­ten. Ich habe immer an die Wir­kung der Homöo­pa­thie geglaubt, aber mir war klar, dass es dafür einen wis­sen­schaft­li­chen Grund geben muss, einen begründ­ba­ren Wir­kungs­me­cha­nis­mus. Und der liegt eben in dem lang­wel­li­gen Fin­ger­print von Substanzen.

Was bedeu­tet das genau ?
Was wir machen, ist, dass wir den Infra­rot-Fin­ger­print einer Schwin­gung, also eigent­lich das Äqui­va­lent dazu im lang­wel­li­gen Bereich, digi­tal auf­zeich­nen, dann zurück­ana­lo­gi­sie­ren und auf den Pati­en­ten über­tra­gen. Die Illu­sion ist für den Kör­per per­fekt. Es wirkt genauso, als würde der Pati­ent ein bestimm­tes Homöo­pa­thi­kum ein­neh­men. Es ist nicht viel anders, als wenn Sie eine hoch­wer­tige Musik-CD auf­zeich­nen. Wir haben gese­hen, dass Homöo­pa­thie genauso ein Signal ist wie etwa eine Arie der Netrebko und es nur vom tech­ni­schen Equip­ment abhängt, das eine wie das andere aufzunehmen.

Und wie set­zen Sie diese Schwin­gun­gen ein ?

Wir haben die Fin­ger­prints, also die Schwin­gun­gen und die damit ver­bun­de­nen bio­phy­si­ka­li­schen Wir­kun­gen, von momen­tan über 10.000 Sub­stan­zen in unse­rer Daten­bank. Wenn wir diese Schwin­gun­gen bei Tests oder in der The­ra­pie auf den Pati­en­ten über­tra­gen, führt das zu einer sofor­ti­gen Ver­än­de­rung der Meri­diane. Diese reagie­ren schüt­zend auf eine nega­tive Ener-gie, indem sie den Haut­wi­der­stand erhö­hen. Das ist sinn­voll, weil dadurch die Schwin­gung weni­ger weit ein­drin­gen kann. Wenn aber die Schwin­gung will­kom­men ist, bleibt der Haut­wi­der­stand gleich oder wird eher gerin­ger. Das kann man elek­tro­phy­sio­lo­gisch mes­sen. Auf diese Weise kann man aus­tes­ten, ob der Pati­ent bestimmte Sub­stan­zen ver­trägt oder sie sogar braucht.

Und was pas­siert in der holo­pa­thi­schen Therapie ?

Man sollte von unten nach oben gehen : Die Basis des Lebens sind die Organe – und hier vor allem der Darm. Also schaue ich zuerst mal, wie die Darm­flora beschaf­fen ist, und bestimme, mit wel­chen Sub­stan­zen man sie kor­ri­gie­ren kann. Man nennt das Sym­bio­se­len­kung. Par­al­lel dazu erfolgt immer ein Umwelt­check. Ich schau mir genau an, mit wel­chen Schwer­me­tal­len ein Mensch belas­tet ist : mit Pal­la­dium aus Auto-Kata­ly­sa­to­ren, mit Blei aus alten Treib­stof­fen – der Boden ist noch voll davon –, mit Alu­mi­nium aus den Ver­pa­ckun­gen – die Säure des Joghurts löst das her­aus – und Queck­sil­ber aus Amal­gam-Plom­ben. Dann kläre ich, ob eine latente radio­ak­tive Belas­tung vor­han­den ist. Eine Belas­tung etwa mit Cäsium liegt zwar weit unter­halb der Wahr­neh­mungs­grenze eines Gei­ger­zäh­lers, aber diese Sub­stan­zen sind extrem toxisch. Die Holo­pa­thie ist als digi­tale Homöo­pa­thie im Moment das ein­zige Ver­fah­ren, mit dem man so etwas mes­sen kann. Das Thema ist lei­der sehr aktu­ell, denn die sibi­ri­schen Per­ma­f­rost­bö­den tauen auf. Dadurch gelan­gen die wil­den Atom­müll-Lager­stät­ten der ehe­ma­li­gen UdSSR wie­der in den Was­ser­kreis­lauf und wer­den um den Glo­bus ver­teilt. Die gute Nach­richt ist : Wir kön­nen mit unse­rem Ver­fah­ren auch her­aus­fin­den, wie man diese Belas­tun­gen besei­ti­gen kann. Die Ant­wort lau­tet Sym­bio­se­len­kung, also die Keime för­dern, die imstande sind, die Darm­flora so auf­zu­bauen, dass Schwer­me­talle aus­ge­lei­tet werden.

Wel­che Belas­tun­gen las­sen sich noch messen ?
Min­des­tens 50 Pro­zent der Belas­tung, die ein Mensch heute mit sich her­um­trägt, erge­ben sich durch Elek­tro­smog. Erfah­rene Holo­pa­thie-Anwen­der kön­nen die Belas­tun­gen genau fest­stel­len und aus wel­chen Fre­quen­zen sie besteht. Wir kön­nen diese Belas­tung „löschen“. Das geht aber nur, weil wir die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen digi­tal gespei­chert haben. Der Haupt­fak­tor sind die Handy-Mas­ten, weil Han­dys tech­nisch stark über­frach­tet sind. Wir erle­ben eine extreme Aus­nut­zung aller Fre­quenz­bän­der und damit eine sehr starke Fre­quenz­dichte, die sich ent­spre­chend nega­tiv auf den Men­schen aus­wirkt. Es hat sich gezeigt, dass wir mit unse­rer Methode dem Kör­per hel­fen kön­nen, die Handy-Strah­lung bes­ser zu tole­rie­ren. Eben durch die Schwin­gun­gen bestimm­ter Sub­stan­zen, die die Abwehr­kraft des Kör­pers gegen diese Fre­quenz­bän­der unterstützen.

Kann man nur Sub­stan­zen oder auch so was wie einen Gemüts­zu­stand scannen ?

Wenn Sie bestimmte Aku­punk­tur­punkte am Kopf her­neh­men und deren Schwin­gun­gen auf­zeich­nen, ähn­lich wie im EEG (Elek­tro­en­ze­pha­logramm ; Methode zur Mes­sung der elek­tri­schen Akti­vi­tät des Gehirns, Anm. d. Red.), nur eben mit unse­rem Gerät, kön­nen Sie auch das Schwin­gungs­mus­ter von Stress, Angst, Aggres-sion und so fort auf­zeich­nen. Wir kön­nen auf diese Weise auch Zustände des Unter­be­wusst­seins abfra­gen, weil ich von Hun­der­ten von Pati­en­ten, die in ver­schie­de­nen pro­ble­ma­ti­schen und psy­cho­ti­schen Zustän­den waren, die Schwin­gun­gen ihrer Kopf­punkte auf­ge­zeich­net habe. Über die Aku­punk­tur konnte ich diese Punkte bestimm­ten Hirn­be­rei­chen zuord­nen und kann daher heute sagen, was im Unter­be­wusst­sein oder im lim­bi­schen Sys­tem oder im Stamm­hirn eines Pati­en­ten pas­siert. Ich kann dann auch die Blo­cka­den des Pati­en­ten lösen, etwa mit den Schwin­gun­gen von Neurotransmittern.

Wie funk­tio­niert das genau ?

Neu­ro­trans­mit­ter sind Boten­stoffe, die wir brau­chen, damit das Gehirn funk­tio­nie­ren kann. Ich ver­glei­che das mit einem Motor der sich ohne Motoröl fest­frisst : Erschöp­fung, begin­nende Depres­sion, Migräne, Antriebs­lo­sig­keit, Lust­lo­sig­keit, Burn-out im wei­tes­ten Sinne – das sind fast immer Zustände eines Man­gels an Sero­to­nin, Dopa­min oder Nor­ad­re­na­lin. Die Pati­en­ten kön­nen sich noch so sehr zusam­men­neh­men, noch so große Wil­lens­kraft ein­set­zen, sie schaf­fen es nicht, da raus­zu­kom­men, weil ihnen das Motoröl des Gehirns fehlt. Aber wie gesagt : Mit unse­rem Sys­tem kann man das mes­sen und schwin­gungs­mä­ßig kor­ri­gie­ren bezie­hungs­weise dem Pati­en­ten bestimmte Ami­no­säu­ren emp­feh­len, die die Vor­stu­fen die­ser Boten­stoffe sind und als Nah­rungs­er­gän­zung ein­ge­nom­men wer­den können.

Autor:
27.02.2009

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