Zum Inhalt
© Saferinternet day

Die digi­ta­len Fer­tig­kei­ten jun­ger Menschen

Am kom­men­den 6. Februar fin­det wie­derum der inter­na­tio­nale Safer Inter­net Day statt. Das heu­rige Motto lau­tet „Tog­e­ther for a bet­ter inter­net“ mit Fokus auf den siche­ren und ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit digi­ta­len Medien. 

Das Inter­net ist aus unse­rem All­tag schon lange nicht mehr weg­zu­den­ken. Über die Kon­se­quen­zen des eige­nen Han­delns im Netz sind sich jedoch viele nicht im Kla­ren. Das gilt für Erwach­sene, beson­ders aber für junge Men­schen. Die EU-Initia­tive Saferinternet.at ruft daher gemein­sam mit dem Bun­des­kanz­ler­amt, dem BM für Bil­dung, Wis­sen­schaft und For­schung sowie dem BM für Finan­zen dazu auf, sich wie­derum mit eige­nen Pro­jek­ten aktiv am Safer Inter­net Day 2024 zu beteiligen. 

Ein Raum der Auf­klä­rung mit glaub­wür­di­ger Information
„Mit Initia­ti­ven wie Safer­inter­net stär­ken wir die digi­ta­len Fer­tig­kei­ten jun­ger Mäd­chen und Bur­schen. Das Inter­net darf kein Raum der Radi­ka­li­sie­rung sein, son­dern muss ein Raum der Auf­klä­rung, der glaub­wür­di­gen Infor­ma­tio­nen und des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­le­bens sein – und nicht der Spal­tung“, betont Clau­dia Pla­kolm, Staats­se­kre­tä­rin für Jugend.

„Sicher­heit ist einer der sechs Kom­pe­tenz­be­rei­che, den wir gezielt mit der heuer gestar­te­ten Digi­ta­len Kom­pe­tenz­of­fen­sive för­dern. Ein siche­rer Umgang mit digi­ta­len Medien braucht grund­le­gen­des Wis­sen genauso wie stän­dige Awa­re­ness. Der Safer Inter­net Day ist der ideale Anlass, um die Auf­merk­sam­keit auf diese digi­tale Basis­kom­pe­tenz zu len­ken,“ ergänzt Digi­tal­staats­se­kre­tär Flo­rian Tursky. 

Mehr als 100 Län­der unter­stüt­zen Initia­tive Safer Internet
Welt­weit betei­li­gen sich mehr als 100 Län­der am Safer Inter­net Day. Der inter­na­tio­nale Akti­ons­tag, der all­jähr­lich am 6. Februar 2024 gefei­ert wird, steht unter dem Motto „Tog­e­ther for a bet­ter inter­net“. Ob Kin­der, Jugend­li­che, Erzie­hungs­be­rech­tigte, Schu­len, Unter­neh­men oder Poli­tik : Jeder kann sei­nen Bei­trag zu einem siche­ren Inter­net leis­ten – sei es durch respekt­vol­len Umgang mit­ein­an­der, die För­de­rung von Medi­en­kom­pe­tenz oder die Bereit­stel­lung qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger und siche­rer Ange­bote für Kin­der und Jugendliche.

Alle Insti­tu­tio­nen, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen, Medien und Unter­neh­men sind daher auf­ge­ru­fen, sich aktiv am Safer Inter­net Day 2024 zu betei­li­gen und eigene Akti­vi­tä­ten rund um das Thema Inter­net­si­cher­heit durch­zu­füh­ren und zu prä­sen­tie­ren. Die Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten sind dabei viel­fäl­tig und Krea­ti­vi­tät ist aus­drück­lich erwünscht : Vom Hin­weis auf den Safer Inter­net Day auf Social-Media-Kanä­len oder in News­let­tern über Work­shops und Web­i­nare bis hin zu Wett­be­wer­ben und Online-Aktio­nen sind dem Ideen­reich­tum keine Gren­zen gesetzt, so die Veranstalter.

Viel­fäl­tige Teilnahmemöglichkeiten
Um die Akti­vi­tä­ten zum Safer Inter­net Day einer brei­ten Öffent­lich­keit zu prä­sen­tie­ren, wird auch 2024 wie­der die Social Wall auf wwww.saferinternetday.at zur Ver­fü­gung ste­hen : Alle Pro­jekte, die in sozia­len Netz­wer­ken mit dem Hash­tag #SID2024AT und einem Foto geteilt wer­den, wer­den auf der Social Wall zu sehen sein.

„Das Enga­ge­ment von Schu­len, Insti­tu­tio­nen, Unter­neh­men und Medien macht den Safer Inter­net Day zum größ­ten digi­ta­len Akti­ons­tag des Lan­des für einen siche­ren Umgang mit dem Inter­net. Wir sor­gen dafür, dass die viel­fäl­ti­gen Initia­ti­ven auch 2024 die Bühne bekom­men, die sie ver­die­nen“, unter­streicht Bar­bara Bucheg­ger, päd­ago­gi­sche Lei­te­rin von Saferinternet.at.

Die Initia­tive Saferinternet
Safer­inter­net unter­stützt seit vie­len Jah­ren Kin­der, Jugend­li­che, Erzie­hungs­be­rech­tigte und Leh­rende beim siche­ren, kom­pe­ten­ten und ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit digi­ta­len Medien. Auf der Web­site sind aktu­elle Infor­ma­tio­nen und prak­ti­sche Tipps zu The­men wie Soziale Netz­werke, Cyber-Mob­bing, Sexua­li­tät & Inter­net, Daten­schutz, Urhe­ber­recht, Inter­net­be­trug, Medi­en­er­zie­hung u.w. zu finden.

Dar­über hin­aus wer­den Work­shops in Schu­len gebo­ten oder kos­ten­lose Rat­ge­ber und Bro­schü­ren. Safer­inter­net ist die öster­rei­chi­sche Infor­ma­ti­ons­stelle im Safer Inter­net Netz­werk der EU (Insafe) und wird vom ACR-Insti­tut ÖIAT in Koope­ra­tion mit der ISPA umge­setzt. Die Finan­zie­rung erfolgt durch das „Digi­tal Europe“-Programm der Euro­päi­schen Kom­mis­sion, das Bun­des­kanz­ler­amt, das BM für Bil­dung, Wis­sen­schaft und For­schung, das BM für Finan­zen sowie Spon­so­ren aus der Wirt­schaft wie A1 und Meta.

Autor: red/czaak
19.12.2023

Weitere aktuelle Artikel

Preise für zwei For­schungs­pro­jekte der Uni­ver­sity of Applied Sci­en­ces St. Pöl­ten. Prä­mie­rung „Digi­ta­ler Huma­nis­mus in der Pra­xis“ für „FIVE“ und „Coun­ter Speech“ zu The­men Deep Fake und Hass­rede in Social Media. Die Prä­mie­rung „Digi­ta­ler Huma­nis­mus in der Pra­xis“ wird vom Bera­tungs­haus msg Plaut, der ADV – Aus­trian Digi­tal Value (Anm. Ver­ei­ni­gung von IT-Anwender:innen) und dem […]
Sym­po­sium Medi­en­ethik 2026 der Uni­ver­sity of Applied Sci­ence St. Pöl­ten beleuch­tet media­len Umgang mit Robo­tik und KI. Grund­sätz­lich sol­len Men­schen und Lebens­zu­sam­men­hänge den Ein­satz von Tech­no­lo­gie defi­nie­ren. Und nicht umgekehrt. Das jähr­li­che For­schungs- und Lehr­sym­po­sium „Medi­en­ethik“ der Uni­ver­sity of Applied Sci­ence St. Pöl­ten (USTP) beleuch­tete dies­mal die The­men Robo­tik, huma­no­ide Robo­ter und Robo­ter­jour­na­lis­mus und wie Medien über […]
Geschäfts­be­richte und Finanz­zah­len im HTML-For­mat und als PDF. Ver­wer­tung und Sicht­bar­keit von Unter­neh­mens­kenn­zif­fern in KI-Anwen­dun­gen wie ChatGPT hängt auch vom For­mat ab. Neue Stu­die der Uni of Applied Scie­nes St. Pöl­ten belegt zudem davon abhän­gige Kor­rekt­heit der Antworten.  Das Datei­for­mat ent­schei­det über die Wie­der­gabe. Unter­neh­men, die ihre Geschäfts­be­richte im HTML-For­mat ver­öf­fent­li­chen, erschei­nen drei­mal häu­fi­ger in […]
40 Pro­zent der Jugend­li­chen reden lie­ber mit KI anstatt mit Men­schen. 25 Pro­zent füh­ren mit Chat­bots freund­schaft­li­che oder gar lie­bes­ähn­li­che Bezie­hun­gen. Par­al­lel fürch­ten die Jugend­li­chen nega­tive Aus­wir­kun­gen auf ihr mensch­lich-sozia­les Leben, so wei­tere Ergeb­nisse der neuen KI-Stu­die von Saferinternet. Men­schen und die Poli­tik dis­ku­tie­ren nötige Ein­schrän­kun­gen gegen die mehr­fach nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der soge­nann­ten Sozia­len Medien […]
Aktu­el­ler Jugend-Inter­net-Moni­tor zeigt deut­li­chen Rück­gang der Social-Media-Nut­zung. Whats­App vor You­Tube vor Snap­chat vor Tik­Tok vor Insta­gram vor Pin­te­rest. Inter­es­sante Ergeb­nisse auch bei Spiele-Patt­for­men und Strea­ming­diens­ten. KI-Nut­zung steigt. Das Pen­del schlägt (end­lich) in die andere Rich­tung aus. Wel­che sozia­len Netz­werke nut­zen Jugend­li­che in Öster­reich und gibt es Unter­schiede zwi­schen Mäd­chen und Jungs ? Der Jugend-Inter­net-Moni­tor der EU-Initia­tive […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram