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Die Digi­ta­li­sie­rung des Reporting

Drei Vier­tel der Finanz­ver­ant­wort­li­chen betrach­ten digi­tale Inno­va­tio­nen wie Künst­li­che Intel­li­genz und Block­chain als Not­wen­dig­keit zur Ver­bes­se­rung des Reportings, so eine aktu­elle Stu­die von Ernst & Young (EY).

Die Digi­ta­li­sie­rung wie auch nicht­fi­nan­zi­elle Infor­ma­tio­nen wer­den für das Report­ing von Unter­neh­men immer wich­ti­ger. Ver­ant­wort­li­che kön­nen damit die Qua­li­tät ihrer Bericht­erstat­tung erhö­hen, die lang­fris­ti­gen Wert­trei­ber für ihren wirt­schaft­li­chen Erfolg auf­zei­gen und das Ver­trauen der Öffent­lich­keit in ihr Unter­neh­men steigern.
Aller­dings gehen der­zeit welt­weit nur 58 Pro­zent der Finanz­ver­ant­wort­li­chen davon aus, dass die Öffent­lich­keit dem Fir­men-Report­ing in hohem Maß ver­traut, so die Ergeb­nisse des aktu­el­len Glo­bal Report­ing Sur­vey 2019 der Prü­fungs- und Bera­tungs­or­ga­ni­sa­tion EY. Für die Stu­die unter dem Titel „How can the digi­tal trans­for­ma­tion of report­ing build the bridge bet­ween trust and long-term value“ wur­den welt­weit 1.000 Finanz­ver­ant­wort­li­che in Unter­neh­men befragt. 

Wich­tige Trei­ber für die lang­fris­tige Ent­wick­lung von Unternehmen
„Die Bericht­erstat­tung vie­ler Unter­neh­men ent­spricht häu­fig nicht dem Infor­ma­ti­ons­be­darf von Öffent­lich­keit und Inves­to­ren. So klam­mern viele Unter­neh­men Infor­ma­tio­nen über imma­te­ri­elle Ver­mö­gens­werte wie etwa geis­ti­ges Eigen­tum, den Wert­bei­trag ihrer Beschäf­tig­ten, den Wert der Marke oder den Wert ihrer Inno­va­ti­ons­tä­tig­keit aus“, sagt Ste­fan Uher, Part­ner und Finan­cial Accoun­ting Advi­sory Ser­vices Lea­der bei EY Öster­reich. „Das sind aber wich­tige Trei­ber für die lang­fris­tige Ent­wick­lung von Unter­neh­men und damit rele­vante Infor­ma­tio­nen für poten­zi­elle Inves­to­ren und die Öffent­lich­keit“, betont Uher.
Fast drei Vier­tel (72 Pro­zent) der Finanz­ver­ant­wort­li­chen sind davon über­zeugt, dass nicht­fi­nan­zi­elle Infor­ma­tio­nen bei den Ent­schei­dun­gen von Inves­to­ren eine Rolle spie­len. Ein trans­pa­ren­tes und lang­fris­tig ori­en­tier­tes Report­ing kann das Ver­trauen der Öffent­lich­keit in Unter­neh­men stei­gern. Große Her­aus­for­de­rung ist die rasant stei­gende Menge an Daten über­haupt zu erfas­sen, aus­zu­wer­ten und ent­spre­chend für Unter­neh­messteue­rung und Report­ing zu nut­zen. Rund die Hälfte (49 Pro­zent) der Befrag­ten ver­wen­det der­zeit aller­dings mehr Zeit für die Erhe­bung der Daten als für die eigent­li­che Analyse. 

Künst­li­che Intel­li­genz und Blockchain
Um die Daten­flut zu bewäl­ti­gen und die Qua­li­tät des Reportings zu ver­bes­sern, wer­den Unter­neh­men inno­va­tive Tech­no­lo­gien wie künst­li­che Intel­li­genz und Block­chain künf­tig auch in ihrer Bericht­erstat­tung viel stär­ker ein­set­zen. Gro­ßes Poten­zial hat dabei nach Mei­nung der Finanz­ver­ant­wort­li­chen die künst­li­che Intel­li­genz. 72 Pro­zent der Befrag­ten sehen sie als wich­tige Tech­no­lo­gie, um die Qua­li­tät des Reportings zu ver­bes­sern und neue Erkennt­nisse zu erlangen. 
Die zuneh­mende Digi­ta­li­sie­rung soll dabei für weit­aus mehr Frei­raum im Rech­nungs­we­sen sor­gen : „Mit der Auto­ma­ti­sie­rung wer­den sich viele Pro­zesse ver­ein­fa­chen und die Unter­neh­men kön­nen sich stär­ker auf die rele­van­ten The­men kon­zen­trie­ren“, sagt Uher. Bei der Ein­füh­rung digi­ta­ler Tech­no­lo­gien steht für Betriebe die Daten­si­cher­heit an obers­ter Stelle. Für 54 Pro­zent der Befrag­ten sind Sor­gen über die Daten­si­cher­heit die größte Bar­riere bei der Ein­füh­rung neuer Tech­no­lo­gien. „Die Block­chain-Tech­no­lo­gie wird in Zukunft einen wich­ti­gen Bei­trag leis­ten, um jeden Vor­gang sicher abzu­bil­den“, so Uher. 

hello world!
Autor: red/czaak
25.02.2019

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