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© NLK Pfeiffer

Die Erhö­hung der wirt­schafts­re­le­van­ten Forschungskompetenz

Land Nie­der­ös­ter­reich stellt wei­tere Gel­der für For­schungs­pro­jekte an Fach­hoch­schu­len in Krems, St. Pöl­ten und Wie­ner Neu­stadt bereit. Stu­di­en­platz­fi­nan­zie­rung, Stif­tungs­pro­fes­su­ren und Kom­pe­tenz­teams als Themenschwerpunkte.

Das Land Nie­der­ös­ter­reich finan­ziert zusätz­lich zu einer Stu­di­en­platz­fi­nan­zie­rung in den Jah­ren 2021 bis 2026 in Summe bis zu 4,8 Mil­lio­nen Euro in Stif­tungs­pro­fes­su­ren oder Kom­pe­tenz­teams an den Fach­hoch­schu­len in Krems, St. Pöl­ten oder Wie­ner Neu­stadt. Pro Fach­hoch­schule wer­den 1,2 Mil­lio­nen Euro für eine Lauf­zeit von fünf oder sechs Jah­ren inves­tiert. Die Pro­jekte sind bereits mit­ten in Umsetzung. 

„Die Fach­hoch­schu­len in Nie­der­ös­ter­reich haben sich sowohl in der Aus­bil­dung als auch in der For­schung her­vor­ra­gend ent­wi­ckelt. Für das Land Nie­der­ös­ter­reich ist es nun wich­tig, die For­schungs­kom­pe­tenz noch wei­ter zu stei­gern“, so Johanna Mikl- Leit­ner, Lan­des­haupt­frau von Niederösterreich. 

Digi­tal Health & Social Innovation
Im ver­gan­ge­nen Herbst star­tete etwa an der FH St. Pöl­ten das Kom­pe­tenz­team „Digi­tal Health & Social Inno­va­tion“ und an der FH Wie­ner Neu­stadt das Kom­pe­tenz­team „Medi­zin­tech­nik – Ange­wandte mole­ku­lare Bild­ge­bung in der per­so­na­li­sier­ten Prä­zi­si­ons­strah­len­the­ra­pie“. An der IMC FH Krems wurde mit den Mit­teln des Lan­des Nie­der­ös­ter­reich auch eine Stif­tungs­pro­fes­sur ein­ge­rich­tet und dazu ein neues Mas­sen­spek­tro­me­ter zur Ver­fü­gung gestellt.

Diese soge­nannte „Orbi­trap Eclipse“ ist das der­zeit modernste Mas­sen­spek­tro­me­ter für die Pro­te­in­ana­lyse. Es soll vor allem für die qua­li­ta­tive und quan­ti­ta­tive Cha­rak­te­ri­sie­rung von Immun­re­ak­tio­nen gegen Impf­stoffe und Bio­the­ra­peu­tika ein­ge­setzt wer­den. „Zusätz­lich zum brei­ten Spek­trum an Pro­ben und Kom­bi­na­ti­ons­for­men ermög­licht die Orbi­trap Eclipse-Platt­form die Eta­blie­rung maß­ge­schnei­der­ter Ana­ly­se­stra­te­gien für spe­zi­fi­sche Pro­blem­stel­lun­gen“, so Franz Her­zog, Lei­ter der Stiftungsprofessur. 

Gezielte Inves­ti­tio­nen zu gesell­schaft­lich rele­van­ter Forschung
Das Mas­sen­spek­tro­me­ter ermög­licht zudem Koope­ra­tio­nen mit Bio­tech- und Phar­ma­fir­men sowie mit aka­de­mi­schen Ein­rich­tun­gen. Der­ar­tige Ana­ly­se­me­tho­den wer­den bei­spiels­weise welt­weit im Zuge der COVID-19-Pan­de­mie ein­ge­setzt, ins­be­son­dere um die Inter­ak­tion des Virus mit dem Ziel­ge­webe zu ver­ste­hen und um die Akti­vie­rung von Immun­zel­len und die Anti­kör­per­bil­dung wäh­rend einer Infek­tion zu charakterisieren. 

„Diese Stif­tungs­pro­fes­sur an der IMC FH Krems und die gleich­zei­tige Anschaf­fung der neuen Gerät­schaf­ten zei­gen, wie gezielte Inves­ti­tio­nen in For­schung zu gesell­schaft­lich rele­van­ten The­men dann auch die Über­tra­gung der Ergeb­nisse in die Wirt­schaft ermög­li­chen“, unter­streicht NÖ-Lan­des­chefin Johanna Mikl-Leitner. 

Autor: red/mich/cc
19.04.2022

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