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© Pexels.com/Andrea Piacquadio

Die Erwar­tun­gen der Online-Shopper

Der Pay­ment-Dienst­leis­ter Klarna ana­ly­siert regel­mä­ßig die Wün­sche von Kon­su­men­ten bei Ein­kaufs­vor­gän­gen. Per­so­na­li­sierte Ser­vices über alle Kon­takt­ka­näle und rei­bungs­lose Abwick­lung bei Zah­lung und Lie­fe­rung ste­hen aktu­ell an vor­ders­ter Stelle.

Klarna ana­ly­siert lau­fend Wün­sche und Tech­no­lo­gien, die sich Kun­dIn­nen im Online-Han­del und in den Geschäf­ten erwar­ten. „Wenn es um die Prä­fe­renz für Online-Shop­ping geht, ist Öster­reich Schluss­licht unter 11 Län­dern – hier zeigt sich die Rele­vanz von inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gien mit rei­bungs­lo­sen Zah­lungs­vor­gän­gen, per­so­na­li­sier­ten Ser­vices online und im Geschäft sowie ein bes­se­res Erleb­nis über den gesam­ten Pro­zess des Ein­kau­fens“, so Klarna. 

Die vier­tel­jähr­lich aktua­li­sierte Stu­die (Anm. Shop­ping Pulse, siehe Link) unter­sucht die Ein­kaufs­ge­wohn­hei­ten in elf Län­dern auf drei Kon­ti­nen­ten, die jüngs­ten Erkennt­nisse stam­men aus einer Umfrage mit mehr als 11.000 Ver­brau­che­rIn­nen (davon 1.065 aus Öster­reich) sowie aus Klar­nas eige­nen Daten aus mehr als 250.000 Online-Shops weltweit.

Soziale Inter­ak­tion und per­so­na­li­sierte Services
Die über­wie­gende Mehr­heit der öster­rei­chi­schen Ver­brau­che­rIn­nen (76 Pro­zent) wünscht sich vom Ein­zel­han­del neue Tech­no­lo­gien, um den wan­deln­den Erwar­tun­gen gerecht zu wer­den. Ein­fa­che und sichere Zah­lun­gen sind dabei auch ent­hal­ten und das betrifft sowohl Online-Shops (68) als auch phy­si­sche Geschäfte (59 Prozent). 

An Nächs­tes fol­gen Tech­no­lo­gien, die einen naht­lo­se­ren Über­gang zwi­schen Online- und phy­si­schen Geschäf­ten ermög­li­chen und per­sön­li­cher Ser­vice oder Pro­dukt­emp­feh­lun­gen. Die jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen sind auch an vir­tu­ell erwei­ter­ten Rea­li­tä­ten inter­es­siert, etwa vir­tu­elle Geschäfte und Umkleidekabinen.

„Kun­dIn­nen in Öster­reich legen beim Ein­kau­fen ein­deu­tig mehr Wert auf soziale Inter­ak­tion als in ande­ren Län­dern. Trotz­dem wün­schen sie sich Inno­va­tio­nen im Han­del. Ein rei­bungs­lo­ses Zah­lungs­er­leb­nis ist für sie am wich­tigs­ten, online wie auch im Geschäft“, sagt Cheng Chieh Chen, Senior Com­mer­cial Mana­ger DACH bei Klarna.

Und: „Ver­brau­che­rIn­nen, die häu­fig mit ihren Smart­phones bezah­len und Finanz­dienst­leis­tun­gen nut­zen, erwar­ten im Han­del Tech­no­lo­gien, die ihnen kas­sen­lo­ses Bezah­len ermög­li­chen und das Aus­fül­len lang­wie­ri­ger For­mu­lare oder War­te­zei­ten an der Schlange erspa­ren“, unter­streicht Klarna-Mana­ger Chen.

Such­ma­schi­nen und Preisvergleichsportale
Die wei­te­ren Ergeb­nisse der aktu­el­len Ana­lyse lau­ten, dass Öster­reich bei der Prä­fe­renz für Online-Shop­ping auf Platz 11 von 11 Län­dern liegt, wäh­rend das benach­barte Deutsch­land auf Platz 3 von 11 liegt. Das Shop­ping-Erleb­nis beginnt oft­mals online.

Unter Öster­rei­che­rIn­nen ist es belieb­ter, in Such­ma­schi­nen wie Google (53 Pro­zent) und Online-Shops (38) mit der Suche nach Inspi­ra­tion und Pro­dukt­in­for­ma­tion zu begin­nen, als in phy­si­schen Geschäf­ten (27) zu stö­bern. Auch Preis­ver­gleichs­dienste (31) und das Durch­su­chen von Web­sites und Apps (29 Pro­zent) wer­den häu­fi­ger zuerst genutzt. Damit hebt sich Öster­reich gemein­sam mit Deutsch­land im inter­na­tio­na­len Ver­gleich ab.

Live gestreamte Shopping-Events
Wei­ters zeigt sich, dass das phy­si­sche Shop­ping-Erleb­nis auch digi­tal geprägt ist. Die meis­ten Ver­brau­che­rIn­nen in Öster­reich nut­zen ihr Smart­phone im phy­si­schen Geschäft, um Pro­dukte zu recher­chie­ren – ent­we­der gele­gent­lich (49) oder immer (14 Pro­zent). 35 Pro­zent der Kon­su­men­ten in Öster­reich glau­ben, dass sie in einem Jahr den Groß­teil ihrer Ein­käufe online erle­di­gen werden. 

11 Pro­zent der 18–25-Jährigen und 6 Pro­zent der 26–40-Jährigen in Öster­reich haben schon ein­mal an einem live gestream­ten Shop­ping-Event teil­ge­nom­men. Dies liegt weit unter dem welt­wei­ten Durch­schnitt von 20 Pro­zent der­sel­ben Alters­grup­pen für die­sen neuen Trend. Ein­zel­händ­ler auf der gan­zen Welt ver­wen­den dies, um Online-Shop­ping zu einem sozia­le­ren Erleb­nis zu machen.

Social Media als Vertriebskanal
Beim Thema Soziale Medien als Ver­triebs­ka­nal zeigt sich, dass 30 Pro­zent im ers­ten Quar­tal 2021 einen Arti­kel kauf­ten, nach­dem sie ihn in den sozia­len Medien gese­hen hat­ten. Die Gene­ra­tion Z (51) und die Mil­len­ni­als (40) kau­fen beson­ders gerne auf Social-Media-Platt­for­men ein, wäh­rend dies bei der Gene­ra­tion X (24) und den Baby­boo­mern (20) weni­ger ver­brei­tet ist. Von den­je­ni­gen, die etwas gekauft haben, hat die Mehr­heit (39 Pro­zent) dies direkt über die Social-Media-Platt­form getan.

Die meis­ten auf Social Media gekauf­ten Pro­dukte wer­den über Händ­ler (47 Pro­zent) und Mar­ken (46) gekauft. Je jün­ger die Ver­brau­che­rIn­nen, umso wahr­schein­li­cher ist es, dass sie Pro­dukte von Influen­ce­rIn­nen kau­fen. Für die Gene­ra­tion Z sind Tik­Tok (31) und Insta­gram (69) die belieb­tes­ten Platt­for­men, wäh­rend Insta­gram (39) und Face­book (45 Pro­zent) bei den Mil­len­ni­als am gän­gigs­ten sind.

Autor: red/cc
26.04.2022

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