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© pexels/Tim Douglas

Die gefähr­li­chen Schnäppchen

Rabatt­ak­tio­nen wie Black Fri­day & Co. locken mit vor­geb­li­chen Ermä­ßi­gun­gen. Hin­ter attrak­ti­ven Ange­bo­ten ver­ber­gen sich aber oft Fal­len. Inter­net Ombuds­stelle benennt Gefah­ren und wich­tige Maß­nah­men beim Online-Shopping.

Der Count­down mit Ankün­di­gun­gen und Ange­bo­ten läuft seit Wochen, nun sind Rabatt­ak­tio­nen wie soge­nannte Black Weeks gestar­tet und dazu gehö­ren auch geson­dert aus­ge­ru­fene Höhe­punkte wie Black Fri­day oder Cyber Mon­day. Zu der­ar­ti­gen Schnäpp­chen-Anläs­sen lau­ern aller­dings auch viele Fallen. 

Für Bewusst­ma­chung sowie Ver­hin­de­rung von Abzo­cke und Betrug braucht es fach­kun­dige Infor­ma­tion. Fast 90 Pro­zent aller Öster­rei­che­rIn­nen wün­schen sich etwa eine ein­fa­che Ori­en­tie­rung zu seriö­sen Online-Shops, so ein Ergeb­nis der aktu­el­len Stu­die des Öster­rei­chi­schen E‑Com­merce-Güte­zei­chens.

Preis­ver­gleichs­por­tale und Güte­zei­chen und seriöse Bezahlmethoden
„Der Schnäpp­chen-Enthu­si­as­mus führt oft dazu, dass Kon­su­men­ten Ange­bote nicht hin­ter­fra­gen oder Online-Shops nicht genauer unter die Lupe neh­men. Das wis­sen auch Betrü­ger und wer­den ver­mehrt tätig“, sagt Karl Gladt, Lei­ter der Inter­net Ombuds­stelle. „Ebenso kön­nen Lock­an­ge­bote und spä­tere Stor­nie­run­gen für Ärger sor­gen. Die Inter­net-Ombuds­stelle weist regel­mä­ßig auf die häu­figs­ten Gefah­ren hin und bie­tet kos­ten­lose Bera­tung und Streit­schlich­tung“, so Gladt. 

An Pro­ble­men genannt wer­den Lock­an­ge­bote, Fake-Shops, fal­sche Ermä­ßi­gun­gen oder die Ver­mitt­lung eines Kauf­drucks. Die Ombuds­stelle emp­fiehlt dann etwa Preis­ver­gleichs­por­tale wie Geiz­hals, die Beach­tung von Güte­zei­chen, ein Impres­sum als Bestand­teil des E‑Shops und ins­be­son­dere auf seriöse Zahl­me­tho­den zu ach­ten und kein Vor­in­kasso zu akzeptieren. 

Fal­sche Ermä­ßi­gun­gen und getrickste Rabatte und zu lange Lieferzeiten
Bei ver­trau­ens­wür­di­gen Zahl­for­men wie Kauf auf Rech­nung, Kre­dit­karte oder Pay­Pal kann wider­spro­chen bzw. rück­ge­bucht wer­den oder es greift zumin­dest ein zusätz­li­cher Käu­fer­schutz. Die Inter­net-Ombuds­stelle lis­tet aktu­ell und lau­fend über eigene Über­sich­ten auch War­nun­gen auf (watchlist-internet.at).

Wei­tere Fal­len lau­ern bei den The­men fal­sche Ermä­ßi­gun­gen bzw. getrickste Rabatte, wo zuvor der Preis erhöht wurde oder bei zu lan­gen Lie­fer­zei­ten sowie nach­träg­li­chen Storni des Händ­lers. Alles im Kon­text zur Gül­tig­keit von Ver­trä­gen und Kauf­rück­trit­ten. Rele­vant bei all die­sen Punk­ten ist das Wider­rufs­recht, wel­ches im Online-Han­del bis zu 14 Tage nach Lie­fe­rung gilt.

Autor: red/mich
25.11.2022

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