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Die gro­ßen Zukunftsthemen

Umwelt und Sozia­les und Inte­gri­tät als neue Anfor­de­rungs­be­rei­che der Digi­ta­li­sie­rung. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Alex­an­der Sto­klas, Head of Digi­tal Solu­ti­ons, T‑Systems Österreich.

Unter­neh­men ste­hen vor vie­len ver­schie­de­nen Fra­ge­stel­lun­gen, wenn es um die gro­ßen The­men von mor­gen geht. Kli­ma­wan­del und die wirt­schaft­li­che Inte­gra­tion etwa wer­den für Füh­rungs­kräfte wie auch Inves­to­ren zuneh­mend zen­tral. Mehr denn je sind hier lang­fris­tige Stra­te­gien und Prio­ri­tä­ten gefragt. Drei Begriffe rücken in den Fokus, die das gemein­same Ziel der Nach­hal­tig­keit ganz­heit­lich ver­fol­gen : Envi­ron­ment, Social, Gover­nance – kurz ESG. Ähn­lich wie zum Start der Digi­ta­li­sie­rung ste­hen wir nun auch bei die­sen The­men am Anfang. 

Immer mehr Unter­neh­men ver­pflich­ten sich zu neuen wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Zie­len für die Reduk­tion von Emis­sio­nen. Das erfor­dert pri­mär ein­mal Trans­pa­renz. Zur Ener­gie­ef­fi­zi­enz kann auch Digi­ta­li­sie­rung durch das Sam­meln rele­van­ter Daten bei­tra­gen. T‑Systems hat dazu eigene Anwen­dun­gen ent­wi­ckelt, etwa das soge­nannte Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals (SDG)-Dashboard. Betriebe und öffent­li­che Insti­tu­tio­nen kön­nen damit Nach­hal­tig­keits­in­di­ka­to­ren defi­nie­ren, visua­li­sie­ren, mes­sen und über­wa­chen. Diese Infor­ma­tio­nen bil­den ein gutes Baro­me­ter, um im Ein­zel­fall ent­schei­den zu kön­nen, wel­che Maß­nah­men wie geplant lau­fen oder noch nicht zum gewünsch­ten Ergeb­nis geführt haben. 

Daten­ba­sierte Fakten
Auch im Bereich der Instand­hal­tung von Pro­duk­ten, Ser­vices oder in der Fer­ti­gung hilft Digi­ta­li­sie­rung. Gewon­nene Erkennt­nisse kön­nen Unter­neh­men nut­zen, um zur Dekar­bo­ni­sie­rung des Ange­bots bei­zu­tra­gen, Mit­ar­bei­te­rIn­nen zu sen­si­bi­li­sie­ren ihren eige­nen CO2-Fuß­ab­druck zu redu­zie­ren oder aber auch ihre Erfolge beim Thema Nach­hal­tig­keit extern zu repor­ten. Eben­falls dazu bei­tra­gen kön­nen moderne Ana­ly­se­me­tho­den und Künst­li­che Intel­li­genz. Ent­schei­dun­gen wer­den so daten­ba­siert, was diese siche­rer, fun­dier­ter und final nach­hal­ti­ger macht. 

Damit Daten so nutz­bar wer­den, braucht es die Moder­ni­sie­rung von Pro­zes­sen, von Infra­struk­tur und von Appli­ka­tio­nen. Diese Busi­ness Agi­lity und Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit sowie die Ver­wen­dung von neuen Ansät­zen wie No-Code oder Low-Code ermög­li­chen die digi­tale Trans­for­ma­tion. Unter No-Code oder Low-Code ist eine zeit- und kos­ten­spa­rende Alter­na­tive zum klas­si­schen Pro­gram­mie­ren gemeint, die eben agile Metho­den wie gra­fi­sche Model­lie­rung und visu­elle Appli­ka­ti­ons­de­signs nutzt — statt die Soft­ware mit­hilfe klas­si­scher, manu­el­ler Pro­gram­mie­rung zu erstellen. 

Maß­nah­men und Ziele
So ermög­licht Digi­ta­li­sie­rung Unter­neh­men nicht nur die glei­chen Dinge schnel­ler zu tun, sie ver­än­dert vor allem auch, was und wie wir es tun. Erst kürz­lich hat die Deut­sche Tele­kom als Mut­ter von T‑Systems ihre Ziele und Maß­nah­men auf dem Weg zum welt­weit nach­hal­tigs­ten Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men vor­ge­stellt. Unter ande­rem soll die Ener­gie­ef­fi­zi­enz bis 2024 ver­dop­pelt und der Ener­gie­ver­brauch vom ste­ti­gen Wachs­tum der Daten­men­gen stär­ker ent­kop­pelt werden. 

Envi­ron­ment, Social, Gover­nance (ESG) als die drei Säu­len der Nach­hal­tig­keit blei­ben dabei Richt­schnur für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten. Nur wenn noch viel mehr Unter­neh­men bereit sind ihren Bei­trag zur Nach­hal­tig­keit zu leis­ten und den Mehr­wert von ESG erken­nen, schaf­fen wir die drin­gend nötige Trans­for­ma­tion von Gesell­schaft und Wirtschaft.

Autor: Alexander Stoklas
22.11.2022

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