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© Pexels.com/Johannes Plenio

Die inter­na­tio­nale Leucht­kraft öster­rei­chi­scher Bildungsinstitutionen

Getty Foun­da­tion unter­stützt gemein­sa­mes Pro­jekt von Krem­ser Zen­trum für Bild­wis­sen­schaf­ten und Wie­ner Bel­ve­dere Rese­arch Cen­ter. Im Fokus steht der rasante digi­ta­len Wan­del und neue Anfor­de­rungs­pro­file im musea­len Kunstbetrieb.

Die Getty Foun­da­tion för­dert mit 99.000 Euro eine gemein­sam ein­ge­reichte Som­mer­aka­de­mie des an der Krem­ser Uni für Wei­ter­bil­dung ansäs­si­gen Zen­trums für Bild­wis­sen­schaf­ten und der Öster­rei­chi­schen Gale­rie Bel­ve­dere. Bild­wis­sen­schaf­ter Oli­ver Grau lei­tet zudem mit einem neuen Kon­zept eine Haupt­sek­tion bei der größ­ten Kon­fe­renz der Kunst­ge­schichte in São Paulo mit dem Titel „Migra­tion, Cli­mate, Sur­veil­lance – What does Media Arts Com­ple­xity want?“.

Bel­ve­dere Museum und Krem­ser Uni auf einer Ebene mit Har­vard oder ETH Zürich
Die Getty Foun­da­tion hatte bis­her Uni­ver­si­tä­ten wie Har­vard (US) oder der ETH Zürich (CH) die begehr­ten Getty Grants zuge­spro­chen. Nun erhal­ten Oli­ver Grau vom Zen­trum für Bild­wis­sen­schaf­ten im nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Krems und Chris­tian Hue­mer vom Rese­arch Cen­ter des Bel­ve­dere Muse­ums in Wien für ihr Pro­jekt Sum­mer School eine der renom­mier­ten Unter­stüt­zun­gen. Das Zen­trum für Bild­wis­sen­schaf­ten kon­zi­pierte hier gemein­sam mit der Öster­rei­chi­schen Gale­rie Bel­ve­dere eine Som­mer­aka­de­mie zur digi­ta­len Zukunft des Museums. 

Der digi­tale Wan­del und die sich rasant ändern­den Anfor­de­rungs­pro­file der Mit­ar­bei­ter sind dabei Thema der zwei­wö­chi­gen Ver­an­stal­tung „The Museum in a Digi­tal World : Stra­te­gies – Methods – Tools“. Inter­na­tio­nale Exper­tIn­nen spre­chen dazu jeweils eine Woche in Krems und eine in Wien. Antrag und Pro­gramm gehen aus den seit 2005 am Zen­trum für Bild­wis­sen­schaf­ten ent­wi­ckel­ten Pro­gram­men „Digi­ta­les Samm­lungs­ma­nage­ment“ und „Media­Art­His­to­ries“ hervor.

Inno­va­ti­ves Kon­zept aus Öster­reich für welt­weit größte Kunstkonferenz
Bild­wis­sen­schaf­ter Oli­ver Grau lei­tete auf der mehr­fach ver­scho­be­nen und schließ­lich hybrid durch­ge­führ­ten inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz der Kunst­ge­schichte CIHA (Comité inter­na­tio­nal d’his­toire de l’art) in São Paulo auch einen Schwer­punkt mit dem Titel „Migra­tion, Cli­mate, Sur­veil­lance – What does Media Arts Com­ple­xity want?“. Diese Sek­tion ver­band meh­rere Varia­blen, die erst­mals auf einer CIHA-Kon­fe­renz ver­han­delt wur­den. CIHA ist mit über 10.000 Teil­neh­me­rIn­nen die welt­größte Kon­fe­renz der Kunst­ge­schichte, sie fin­det alle drei Jahre statt.

Zu den Grund­fra­gen unse­rer Zeit im Kon­text mit der rasan­ten digi­ta­len Trans­for­ma­tion wie Bevöl­ke­rungs­explo­sion und das wei­tere Wachs­tum der Koh­len­stoff­ge­sell­schaf­ten, gehö­ren auch Berei­che wie Migra­tion, Klima oder Über­wa­chung. All diese The­men wur­den in den letz­ten Deka­den pri­mär von der Medi­en­kunst in Aus­stel­lun­gen oder Fes­ti­vals the­ma­ti­siert. „Da die Museen noch nicht auf die Kunst unse­rer Zeit vor­be­rei­tet sind, stel­len bis­lang vor­nehm­lich die etwa 200 Fes­ti­vals welt­weit das Medium der digi­ta­len Medi­en­kunst dar“, so Uni Krems und Bel­ve­dere in einer Aussendung. 

Autor: red/mich/cc
03.02.2022

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