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Die neue Selbst­ver­pflich­tung wirkt

Der Frau­en­an­teil in Auf­sichts­rä­ten staats­na­her Unter­neh­men ist auf über 40 Pro­zent gestie­gen, Nach­hol­be­darf exis­tiert noch in der Privatwirtschaft.

Die Bun­des­re­gie­rung hat den aktu­el­len Fort­schritts­be­richt zur Erhö­hung des Frau­en­an­teils in den Auf­sichts­gre­mien staats­na­her Unter­neh­men beschlos­sen : “Der Trend geht in die rich­tige Rich­tung. Im Schnitt ist der Frau­en­an­teil in den Auf­sichts­gre­mien staats­na­her Unter­neh­men um 2,3 Pro­zent­punkte auf 40,3 Pro­zent gestie­gen”, tei­len Vize­kanz­ler Rein­hold Mit­ter­leh­ner und Frau­en­mi­nis­te­rin Pamela Rendi-Wag­ner gemein­sam mit.

Vor­bild für Privatwirtschaft
“Die Selbst­ver­pflich­tung ist auch ein Vor­bild für die Pri­vat­wirt­schaft. Wir müs­sen das Poten­zial qua­li­fi­zier­ter Frauen in Öster­reich stär­ker nüt­zen. Davon pro­fi­tie­ren Unter­neh­men und Gesell­schaft”, sagt Wirt­schafts­mi­nis­ter Mit­ter­leh­ner. „Die Pri­vat­wirt­schaft hat mit der­zeit 18 Pro­zent Frau­en­an­teil in den Auf­sichts­rä­ten im Ver­gleich zum Bund noch deut­lich Auf­hol­be­darf. Die Bun­des­re­gie­rung hat sich daher auf die Ein­füh­rung einer 30-Pro­zent-Quote für die Auf­sichts­räte von Groß­un­ter­neh­men geei­nigt. Wir müs­sen den Weg für Frauen an die Spitze ebnen“, sagt Rendi-Wagner.
Laut dem aktu­el­len Fort­schritts­be­richt ent­sen­det der Bund in die 56 erfass­ten Unter­neh­men mit einem Bun­des­an­teil von 50 Pro­zent und mehr ins­ge­samt 295 Auf­sichts­rats­mit­glie­der. Davon sind inzwi­schen schon 119 mit Frauen besetzt. Die über­wie­gende Zahl, näm­lich 31 Unter­neh­men, erfül­len schon jetzt die bis Ende 2018 umzu­set­zende Quote von 35 Pro­zent oder lie­gen sogar dar­über. So hat etwa das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium in den ihm zuge­ord­ne­ten zehn Unter­neh­men im Schnitt einen Anteil von 51 Pro­zent erreicht.

Autor: red/stem
30.03.2017

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