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Die Öko­no­mie der Arbeit in der Zukunft

Die Hälfte der Ange­stell­ten in Öster­reich würde Cowor­king-Arbeits­räume ver­wen­den. Über 50 Pro­zent kön­nen mitt­ler­weile Home-Office nut­zen und fast 80 Pro­zent sind damit zufrie­den, so eine aktu­elle Stu­die von EY. 

Moderne Cowor­king-Spaces ver­ei­nen die Vor­teile einer gut aus­ge­stat­te­ten Arbeits­um­ge­bung mit der Mög­lich­keit zur Inter­ak­tion und ver­min­dern Pen­del­zei­ten und Pkw-Nut­zung. Ein flä­chen­de­cken­des Cowor­king im länd­li­chen Raum würde zudem min­des­tens 600.000 Ton­nen CO2 pro Jahr spa­ren. Haupt­gründe gegen ein voll­um­fäng­li­ches Home-Office sind die feh­lende Inter­ak­tion mit Kol­le­gen und der Wunsch nach räum­li­cher Tren­nung von Arbeit und Pri­vat­le­ben. Das sind Ergeb­nisse einer reprä­sen­ta­ti­ven Umfrage der Prü­fungs- und Bera­tungs­ge­sell­schaft EY, wo letz­ten Jän­ner über 1.000 Beschäf­tigte im Ange­stell­ten­ver­hält­nis in Öster­reich befragt wurden. 

Fast drei von vier Ange­stell­ten in Öster­reich arbei­ten der­zeit Vollzeit
Fast drei von vier Ange­stell­ten in Öster­reich (74 Pro­zent) arbei­ten der­zeit Voll­zeit – männ­li­che Beschäf­tigte deut­lich häu­fi­ger als weib­li­che. Von den männ­li­chen Ange­stell­ten sind gut neun von zehn in Voll­zeit tätig, bei den Frauen liegt der Anteil mit 56 Pro­zent deut­lich nied­ri­ger. Mehr als die Hälfte der Ange­stell­ten hat der­zeit die Mög­lich­keit zumin­dest teil­weise im Home­of­fice zu arbei­ten und das wird für durch­schnitt­lich ein Drit­tel der Gesamt­ar­beits­zeit genutzt. Für eine ver­mehrte Tätig­keit im Home Office spre­chen ins­be­son­dere lange Arbeits­wege und eine gute Aus­stat­tung der Heim­bü­ros. Die feh­lende soziale und fach­li­che Inter­ak­tion sowie die räum­li­che Tren­nung zwi­schen Arbeit und Pri­vat­le­ben sind die Gegenpositionen. 

Home­of­fice ist gut funk­tio­nie­rende Rea­li­tät in digi­ta­li­sier­ter Arbeitswelt
„Die Prä­senz­kul­tur ist spä­tes­tens seit COVID obso­let und Home­of­fice zur durch­aus gut funk­tio­nie­ren­den Rea­li­tät in unse­rer digi­ta­li­sier­ten Arbeits­welt gewor­den. Immer­hin spa­ren Arbeit­neh­me­rIn­nen dadurch Zeit, viele Kilo­me­ter und auch CO2-Emmis­sio­nen. Die Kehr­sei­ten wer­den aber auch stär­ker spür­bar : Berufs- und Pri­vat­le­ben flie­ßen inein­an­der und auch der per­sön­li­che Aus­tausch mit ande­ren Men­schen fehlt zuneh­mend, sei es fach­lich oder ein­fach die Plau­de­rei bei einem Kaf­fee“, erläu­tert Erich Leh­ner, Mana­ging Part­ner Mar­kets EY. „Im heu­ti­gen Fach­kräf­te­man­gel und Bewer­ber­markt müs­sen öster­rei­chi­sche Unter­neh­men rasch neue Lösun­gen fin­den, die die Vor­teile bei­der Arbeits­for­men ver­ei­nen – für Kan­di­da­tIn­nen geben fle­xi­ble Arbeits­mo­da­li­tä­ten und gut erreich­bare und aus­ge­stat­tete Orte mitt­ler­weile den Aus­schlag für die Job­zu­sage“, so Lehner. 

Autor: red/mich/cc
12.04.2022

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