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© pexels/pratik gupta

Die rich­tige Wahl beim Thema Open Source

FH St. Pöl­ten ent­wi­ckelt Platt­form für Ent­schei­dungs­hilfe bei der Aus­wahl von Open-Source Soft­ware (OSS). Basis ist eine auto­ma­ti­sierte Daten­bank zur kri­ti­schen Begut­ach­tung. Pro­jekt erhält För­de­rung von netidee.

Open-Source-Soft­ware (OSS) wird in zahl­rei­chen Unter­neh­men und öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen ein­ge­setzt. Aktu­ell gibt es keine effi­zi­ente Mög­lich­keit für eine objek­tiv kri­ti­sche Ana­lyse von OSS oder eine auto­ma­ti­sche Über­prü­fung. Das Pro­jekt CrOSSD (Towards a Cri­ti­cal Open-Source Soft­ware Data­base) vom Insti­tut für IT-Sicher­heits­for­schung an der FH St. Pöl­ten soll das nun ändern. 

Fun­dierte Aus­kunft zu bestehen­den OSS-Projekten
Ziel ist der Auf­bau einer Daten­bank, die fun­dierte Aus­kunft zu bestehen­den OSS-Pro­jek­ten gibt. Tobias Dam, Lukas Daniel Klaus­ner und Sebas­tian Neu­maier wol­len als Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che einen Bei­trag zur trans­pa­ren­ten und kri­ti­schen Bewer­tung von OSS-Pro­jek­ten leis­ten und CrOSSD als Platt­form zur Ent­schei­dungs­hilfe etablieren.
„Unsere Ergeb­nisse sol­len sowohl der Open-Source-Com­mu­nity selbst, als auch inter­es­sier­ten Stake­hol­dern wie För­der- oder Regie­rungs­stel­len und Unter­neh­men bei der Ent­schei­dung hel­fen, wel­che Pro­jekte sie unter­stüt­zen oder ein­set­zen soll­ten“, erläu­tert Lukas Daniel Klausner. 

Eine Art Gesund­heits­check für Open-Source-Software
Ein ers­ter Schritt für den Auf­bau der Daten­bank ist es den Sta­tus quo hin­sicht­lich der „Gesund­heit“ von OSS-Pro­jek­ten zu erhe­ben. Die „Gesund­heit“ soll durch ver­schie­dene Metri­ken wie die Anzahl von Bei­tra­gen­den, bestehende Finan­zie­rung oder Com­pli­ance mit Sicher­heits­richt­li­nien defi­niert werden.
Auch soll CrOSSD OSS-Pro­jekte dabei unter­stüt­zen, die eigene „Gesund­heit“ zu beur­tei­len. „Insti­tu­tio­nen oder För­der­ge­ber kön­nen davon pro­fi­tie­ren, indem kri­ti­schen OSS-Pro­jek­ten Res­sour­cen für eine sta­bile, resi­li­ente Ent­wick­lung zur Ver­fü­gung gestellt wer­den“, ergänzt die FH St. Pölten.

net­idee Projektförderung
Die For­scher­gruppe von CrOSSD erhält nun eine Pro­jekt­för­de­rung von net­idee. Die­ses För­der­pro­gramm ist Anga­ben zufolge Öster­reichs größte Inter­net-För­der­ak­tion. „Unter­stützt wer­den Pro­jekte, die wirk­same Impulse für die Wei­ter­ent­wick­lung und Nut­zung des Inter­nets mit einem posi­ti­ven gesell­schafts­po­li­ti­schen Impact set­zen“, so die FH St. Pölten. 

Autor: red/mich
12.05.2023

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