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Die Trei­ber für den Wandel

Unter­schied­li­che Her­aus­for­de­run­gen und die Digi­ta­li­sie­rung lösen in Wirt­schaft und Ver­wal­tung ein Umden­ken aus. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Jochen Boren­ich, Mit­glied des Vor­stands bei K‑Businesscom.

IT wird bun­ter, IT wird lau­ter, IT ist in den neuen 20ern mit unter­schied­lichs­ten Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert – denn die Digi­ta­li­sie­rung bringt in vie­len Berei­chen ein Umden­ken mit sich. Sie ist damit nicht nur ein Enabler son­dern auch ein Trei­ber. Ein Trei­ber für die ver­schie­dens­ten Aspekte, bei­spiels­weise das Trend­thema Nach­hal­tig­keit. Mit Geschäfts­mo­del­len kann nicht nur ein ein­zi­ger Blick­win­kel beleuch­tet wer­den – in der heu­ti­gen Zeit geht es darum, das große Ganze zu sehen. 

Und diese Kom­bi­na­tion ver­schie­de­ner Blick­win­kel ist es, die gute Fir­men zu groß­ar­ti­gen macht. Als K‑Businesscom ver­ste­hen wir uns hier als Digi­tal Busi­ness Engi­neers, um diese ver­schie­de­nen Ansich­ten ver­ei­nen zu kön­nen. Ein Teil der Nach­hal­tig­keits­be­we­gung ist auch das Thema Ener­gie­wirt­schaft. Das Ziel, den Ener­gie­ver­brauch zu redu­zie­ren, ist nicht alles. Wich­ti­ger noch ist es, mit dem Ener­gie­ver­brauch so haus­zu­hal­ten, dass er effi­zi­ent ein­ge­setzt wird. Dabei müs­sen die vor­han­de­nen Daten rich­tig aus­ge­wer­tet wer­den, etwa die ein­zel­nen Verbrauchszähler. 

Nach­hal­tige Kreisläufe
Ein wei­te­rer Trend ist die Kreis­lauf­wirt­schaft. Um erfolg­reich wirt­schaf­ten zu kön­nen ist es wich­tig, nicht nur sein eige­nes Unter­neh­men zu betrach­ten, son­dern auch zu sehen, was davor und danach pas­siert. Es kommt aber nicht nur auf den unmit­tel­ba­ren Nach­barn an, alle Teil­neh­mer des Krei­ses müs­sen mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren, um nach­hal­tige Wert­schöp­fung zu gene­rie­ren. Auch hier unter­stützt die Digi­ta­li­sie­rung : Stu­dien besa­gen, dass die geplan­ten CO2 Ziele zu 50 Pro­zent von der Digi­ta­li­sie­rung abhängen. 

In vie­len Bran­chen muss das Poten­zial noch aus­ge­schöpft wer­den. Zu nen­nen ist hier etwa das Gesund­heits­we­sen, ein Bereich, der regel­mä­ßig mit den The­men Ver­bes­se­rungs­po­ten­tial für Pati­en­tIn­nen und Per­so­nal bei gleich­zei­ti­ger Kos­ten­re­duk­tion ver­bun­den wird. Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung sind daher ein zen­tra­ler Fokus die­ses Arbeits­zwei­ges. Natür­lich bedeu­tet das nicht, dass intel­li­gente Maschi­nen Ärz­tIn­nen erset­zen kön­nen, das Poten­zial liegt viel mehr in den Abläu­fen dahinter. 

Eigene KI-Anwen­dun­gen
Ein moder­nes Spi­tal ist wie eine kleine Stadt mit all ihren unter­schied­li­chen Berei­chen und Zonen. Digi­tale Inno­va­tion und Auto­ma­tion ermög­licht den Admi­nis­tra­ti­ons­auf­wand zu ver­rin­gern und so einem gut aus­ge­bil­de­ten Per­so­nal die Zeit zu geben, sich bes­ser und aus­gie­bi­ger um ihre Pati­en­tIn­nen küm­mern zu kön­nen. Auch die Künst­li­che Intel­li­genz (KI) kann zu die­sem Zeit­ge­winn bei­tra­gen. Bei­spiels­weise kön­nen mit Tech­no­lo­gie­un­ter­stüt­zung in der Befun­dung Ärz­tIn­nen auf das Wis­sen von vie­len ande­ren Exper­tIn­nen zurück­grei­fen und sich so pro­fun­der um ihre Pati­en­tIn­nen kümmern. 

Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men wie Ban­ken und Ver­si­che­run­gen set­zen ebenso auf eigens ent­wi­ckelte KI-Anwen­dun­gen zur Opti­mie­rung ihrer Kun­den­dienste. Die Kunst der digi­ta­len Trans­for­ma­tion von Unter­neh­men und Ver­wal­tung besteht im Wesent­li­chen darin, die betrieb­li­chen Anfor­de­run­gen ganz­heit­lich zu ver­ste­hen, alle Daten zu erfas­sen und sinn­voll mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen — und in eine wert­stei­gernde und zukunfts­fä­hige Lö­sung umzu­set­zen. Ein zen­tra­ler Bestand­teil ist dabei auch das Wis­sen und die Erfah­rung der MitarbeiterInnen.

Autor: Jochen Borenich
28.06.2022

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