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Die Ver­mes­sung der Nerven

Eine Wie­ner Inno­va­tion kann unan­ge­nehme Neben­wir­kun­gen von Ope­ra­tio­nen verhindern.

Bei Tumor-Ope­ra­tio­nen im soge­nann­ten klei­nen Becken kön­nen Ner­ven ver­letzt wer­den. Das hat für Pati­en­ten unan­ge­nehme Fol­gen, wie Stuhl- und Harn­in­kon­ti­nenz, sowie Stö­run­gen der Sexu­al­funk­tio­nen. Ein an der Med­Uni Wien ent­wi­ckel­tes Gerät könnte hel­fen, dies zu ver­hin­dern, indem es vor dem Ein­griff eine Land­karte des Ner­ven­ge­flechts erstellt.
Bela Teleky, Experte für Darm­chir­ur­gie und Mit­glied des Com­pre­hen­sive Can­cer Cen­ter (CCC): „Erste Tests mit einem Gerät, das vor, wäh­rend und nach dem ope­ra­ti­ven Ein­griff die Funk­tion der Ner­ven misst, zei­gen viel­ver­spre­chende Ergeb­nisse. In einem ers­ten Schritt set­zen wir das Gerät nun bei Tumor­ope­ra­tio­nen im Bereich des Rek­tums ein.“

Exakte Pla­nung
Durch das soge­nannte Neu­ro­map­ping wird erho­ben, ob bereits Stö­run­gen der Ner­ven­funk­tion vor­lie­gen. So kann die OP exak­ter geplant werden.Während der Ope­ra­tion ermög­licht das Gerät die Ner­ven­über­wa­chung, wodurch Fol­ge­schä­den mini­miert werden.
Die Über­prü­fung der Ner­ven­funk­tion erfolgt durch Son­den, so dünn wie Aku­punk­tur­na­deln, die die Ner­ven sti­mu­lie­ren oder Kon­trak­tio­nen der Mus­keln von Blase und Schließ­mus­kel mes­sen. Eine Gra­fik auf einem Moni­tor macht die Ner­ven sicht­bar und akus­ti­sche Signale bele­gen ihre Sti­mu­la­tion und Ansprechen.

Autor: APA-Science/red/stem/cc
21.10.2016

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