Zum Inhalt
© Pexels.com/zachary debottis

Die weit­rei­chende Öko­no­mie digi­ta­ler Informationssysteme

Kun­den­bin­dung und Neu­ge­schäft erfor­dern exakte Daten ent­lang betrieb­li­cher Pro­zesse. Das Uni­ver­sal­mu­seum Joan­neum setzt beim Manage­ment der Besu­cher auf eine Inno­va­tion von K‑Businesscom.

Der Dienst­leis­tungs­be­reich gilt mitt­ler­weile wie der wett­be­werbs­in­ten­sive Han­del als beson­de­rer Nutz­nie­ßer der digi­ta­len Trans­for­ma­tion. Ein ent­schei­den­der Fak­tor ist auch hier die Kun­den­be­treu­ung mit der Ent­wick­lung viel­fäl­ti­ger und sodann mög­lichst indi­vi­du­ell nutz­ba­rer Services. 

Diese smar­ten Dienste sol­len neue Ziel­grup­pen errei­chen und die Kun­den­bin­dung erhöhen und dabei auch betrieb­li­che Fle­xi­bi­li­tät und Inno­va­ti­ons­kraft stär­ken. Das erstreckt sich von der Kun­den­an­spra­che bis zur Nach­be­treu­ung und inklu­diert Ver­net­zung und aktu­el­les Daten­ma­nage­ment für alle damit befass­ten Abtei­lun­gen eines Unternehmens. 

Museale Besu­cher­ströme
Die Band­breite der Anwen­dun­gen reicht von Infra­struk­tur über Soft­ware-Appli­ka­tio­nen bis hin zu spe­zi­fi­schen Busi­ness-Pro­zes­sen mit ein­fa­chen Schnitt­stel­len zu vor­han­de­nen IT-Sys­te­men. Ein rele­van­ter Punkt ist zudem der Fak­tor Öko­no­mie, Betriebe müs­sen keine eige­nen auf­wän­di­gen IT-Infra­struk­tu­ren und Soft­ware-Appli­ka­tio­nen hal­ten und sie nut­zen jeweils letz­tak­tu­elle Tech­no­lo­gien über fle­xi­bel ska­lier­bare Bandbreiten.

Das Uni­ver­sal­mu­seum Joan­neum ist mit Grün­dung 1811 Ös­ter­reichs äl­tes­tes und nach dem Kunst­his­to­ri­schen Museum in Wien zweit­größ­tes Museum mit rund 500 Mit­ar­bei­te­rIn­nen. Die 14 Stand­orte des Joan­ne­ums wer­den jähr­lich von vie­len tau­send Gäs­ten besucht und zudem umfas­send wis­sen­schaft­lich genutzt. Für der­art besu­cher­inten­sive Erleb­nis­orte ist ein mög­lichst genauer Über­blick über die Gäs­tes­tröme wich­tig. Es geht um bes­sere Ser­vices und mehr Kom­fort für die Besu­cher, aber auch um mehr Effi­zi­enz und Trans­pa­renz für Orga­ni­sa­tion und Management.

Vor­schrif­ten und Regu­la­rien zum Thema Datenschutz
Das Joan­neum beauf­tragte K‑Businesscom mit der Imple­men­tie­rung einer Anwen­dung zur exak­ten Mes­sung und Aus­wer­tung die­ser Besu­cher­ströme. Der IT-Dienst­leis­ter betreut bereits das Rechen­zen­trum des Muse­ums. Im aktu­el­len Anfor­de­rungs­pro­fil ent­hal­ten war die Ver­mei­dung von War­te­zei­ten mit der Ent­zer­rung von Stoß­zei­ten für eine opti­mierte Aus­las­tung sowie eine fun­dierte Daten­ba­sis für die Ver­wal­tung des Muse­ums zur Pla­nung von Mar­ke­ting­maß­nah­men und als Grund­lage für Sta­tis­tik und Con­trol­ling. Die Anwen­dung musste zudem alle Vor­schrif­ten und Regu­la­rien zum Thema Daten­schutz (DSVGO) erfül­len und ohne Auf­wand fle­xi­bel auch für unter­schied­li­che Stand­orte nutz­bar sein. 

„Wir sind mit der Lösung von K‑Businesscom über­aus zufrie­den und prü­fen nun den Aus­bau für wei­tere Muse­ums­stand­orte sowie zusätz­li­che Ana­ly­sen aus wel­chen geo­gra­phi­schen Regio­nen unsere Besu­cher kom­men mit­tels daten­schutz­kon­for­mer Kenn­zei­chen­er­ken­nung an den Park­plät­zen“, erläu­tert Bernd Dör­ling, Lei­tung IT & Kom­mu­ni­ka­tion, Stab­stelle Daten­schutz & Sicher­heit, Uni­ver­sal­mu­seum Joanneum. 

Autor: red/czaak
18.10.2022

Weitere aktuelle Artikel

Bei den neuen gesetz­li­chen NIS‑2 Regu­la­rien zeigt sich beim Groß­teil der öster­rei­chi­schen Unter­neh­men Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. Die nun­mehr gül­ti­gen Cyber­se­cu­rity-Maß­nah­men betref­fen rund 4.000 Betriebe direkt und über die Lie­fer­ket­ten rund 60.000 hei­mi­sche Unternehmen. Das neue Netz-Infor­ma­ti­ons-Gesetz (NIS) gilt seit 1. Okto­ber 2026 und mit die­sem Gesetz wird ein neues Niveau an Cyber­si­cher­heit für deut­lich mehr Unter­neh­men in […]
Es gibt eine Füh­rungs­lü­cke, die öster­rei­chi­sche Unter­neh­men nicht län­ger igno­rie­ren kön­nen. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Alli­son Howell, CEO von Hogan Assessments.  Bran­chen­über­grei­fend sind Unter­neh­men mit einem bei­spiel­lo­sen Aus­maß an Ver­än­de­run­gen kon­fron­tiert. Wirt­schaft­li­che Unsi­cher­heit, der rasante tech­no­lo­gi­sche Wan­del, ver­än­derte Erwar­tun­gen der Beschäf­tig­ten und der zuneh­mende Ein­satz von künst­li­cher Intel­li­genz defi­nie­ren auch die Arbeits­welt neu. In die­sem Umfeld ist […]
Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bank ver­mel­det ver­bes­ser­ten Kon­junk­tur­aus­blick schon für das zweite Halb­jahr 2026. 2027 und 2028 soll sich die posi­tive Ent­wick­lung des BIP dann noch ver­stär­ken. Die Infla­ti­ons­pro­gnose liegt für 2026 bei drei Pro­zent. Die Arbeits­lo­sen­quote soll spä­tes­tens ab 2027 sinken. Die Oes­ter­rei­chi­sche Natio­nal­bank (OeNB) prä­sen­tierte kürz­lich ihre aktu­elle Inte­rims­pro­gnose für die öster­rei­chi­sche Wirt­schaft für die Jahre […]
Die Zahl der Fir­men­plei­ten befin­det sich in Summe in den ers­ten drei Quar­ta­len 2026 auf Vor­jah­res­ni­veau. Die man­gels Masse abge­wie­se­nen Ver­fah­ren stei­gen hin­ge­gen deut­lich. Han­del, das Bau­ge­werbe und der Sek­tor Gas­tro­no­mie und Beher­ber­gung als Insol­venz­trei­ber, so aktu­elle Ana­lyse des KSV1870. Laut aktu­el­ler KSV1870 Hoch­rech­nung muss­ten in den ers­ten drei Quar­ta­len 2026 in Öster­reich 5.139 Unter­neh­men Insol­venz […]
Digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät galt lange als poli­ti­sches Schlag­wort. Inzwi­schen ist sie für Unter­neh­men ope­ra­tive Rea­li­tät. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Robin Schmeis­ser, Geschäfts­füh­rer von Faba­soft Contracts. Mit der rasant stei­gen­den Ver­brei­tung von künst­li­cher Intel­li­genz (KI), wach­sen­den Cloud-Abhän­gig­kei­ten und zuneh­men­dem regu­la­to­ri­schem Druck stellt sich eine unbe­queme Frage: Wie viel Kon­trolle haben Unter­neh­men noch über ihre Daten, Sys­teme und digi­ta­len […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram