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© Pexels.com/Jo Kassis

Die weit­rei­chende Öko­no­mie intel­li­gen­ter Energiesysteme

Digi­ta­li­sie­rung als Basis für Nach­hal­tig­keit bei sys­tem­re­le­van­ten Unter­neh­men. Sicher ver­füg­bare IT-Sys­teme und die punkt­ge­naue Nut­zung von Daten sind beson­ders für Betrei­ber kri­ti­scher Infra­struk­tu­ren relevant.

Im Bereich der Ener­gie­wirt­schaft und ande­rer ver­sor­gungs­kri­ti­scher Betriebe steht das Thema Nach­hal­tig­keit im geson­der­ten Fokus. Gefragt sind sichere wie effi­zi­ente Ant­wor­ten auf die Her­aus­for­de­run­gen, die mit dem stei­gen­den Ener­gie­be­darf, der Sicher­stel­lung regio­na­ler Ener­gie­au­to­no­mie und der anfah­ren­den E‑Mobilität einhergehen.

Intel­li­gente Smart Meter
Die Vor­arl­ber­ger Ener­gie­netze set­zen in die­sem Kon­text auf die wei­tere Digi­ta­li­sie­rung ihrer Pro­dukte und Ser­vice­leis­tun­gen. Dazu gehö­ren vor allem intel­li­gent ver­netzte Smart-Meter-Lösun­gen, die nach und nach die bis­he­ri­gen Strom­zäh­ler ablö­sen sol­len. In den nächs­ten Jah­ren wer­den in ganz Vor­arl­berg 190.000 Geräte nach den neuen gesetz­li­chen Vor­schrif­ten aus­ge­tauscht und dafür erhielt nun der IT-Dienst­leis­ter K‑Businesscom den Zuschlag. 

Aus­gangs­ba­sis sind die von „Oes­ter­reichs Ener­gie“ als Inter­es­sen­ver­tre­ter der hei­mi­schen Ener­gie­wirt­schaft defi­nier­ten Rah­men­be­din­gun­gen zur Unter­stüt­zung eines Smart-Meter-Sys­tems in Ös­ter­reich. Der wich­tigste Punkt dabei ist die Sicher­heit von Sys­te­men und Daten und auf Grund­lage die­ser Vor­ga­ben arbei­ten nun auch die Vor­arl­ber­ger Ener­gie­netze mit K‑Business.com an der Umset­zung ent­spre­chen­der Anwendungen.

Spe­zi­elle Sicherheitsarchitektur
Die gefor­der­ten Bau­steine beinhal­ten die Gesamt­ver­ant­wor­tung aus einer Hand für Lie­fe­rung, Imple­men­tie­rung und Instand­hal­tung der geson­dert ent­wi­ckel­ten Smart Energy Manage­ment (SEM) Lö­sung, eine eigene Anwen­dung für das Daten-Manage­ment sowie ein eige­nes Sys­tem für die neuen smar­ten Strom­zäh­ler. Die spe­zi­ell ent­wi­ckelte Sicher­heits­ar­chi­tek­tur besteht aus getrennt geschütz­ten Appli­ka­tio­nen für das Manage­ment der Sys­teme und der Daten sowie einer eige­nen Sicher­heits­lö­sung für die Hard­ware mit­tels zer­ti­fi­kats­ba­sier­ter Authen­ti­fi­zie­rung und modul­ba­sier­ter End-to-End-Verschlüsselung.

Wei­tere Bestand­teile in den Anfor­de­rungs­kri­te­rien betra­fen die Berei­che intel­li­gente Steue­rung und Moni­to­ring sämt­li­cher Sys­tem­ein­hei­ten sowie Ver­füg­bar­keit und Aus­fall­ma­nage­ment der Netz­in­fra­struk­tur und Band­brei­ten. „K‑Businesscom hat uns in der Aus­schrei­bung am meis­ten über­zeugt. Die neue Lösung gewähr­leis­tet Sicher­heit und Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen im Netz­be­trieb, beson­ders bei auf­wands­in­ten­si­ven Arbeits­vor­gän­gen wie Able­sung oder Abrech­nung und sie unter­stützt uns bei der Inte­gra­tion von dezen­tra­len Erzeu­gungs­an­la­gen, etwa im Bereich auto­no­mer Pho­to­vol­taik-Anla­gen“, sagt Gerald Lumpp, Pro­jekt­lei­ter Smart Meter der Vor­arl­ber­ger Ener­gie­netze GmbH. 

Autor: red/czaak
13.09.2022

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