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Die Zau­ber­worte hei­ßen Fle­xi­bi­li­tät und Eigenverantwortung

T‑Systems Öster­reich ver­län­gert das Gleit­zeit­mo­dell für eine selb­stän­dige Ein­tei­lung von Arbeit und Pri­vat bis zum Jah­res­ende. Der Change-Pro­zess wurde vom Start weg ganz­heit­lich auf­ge­setzt und mit lau­fen­den Stu­dien beglei­tet. Ver­än­derte arbeits­po­li­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen im Kon­text mit Digi­ta­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit sind auch Thema.

Durch zahl­rei­che Erhe­bun­gen mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen kennt T‑Systems Beweg­gründe und Anfor­de­run­gen, die Mit­ar­bei­tende an ein Unter­neh­men bin­den. Was braucht es, damit ein Arbeit­ge­ber attrak­tiv ist und was, um neue Arbeits­kräfte zu begeis­tern. Der größte gemein­same Nen­ner wurde schließ­lich in Fle­xi­bi­li­tät hin­sicht­lich Arbeits­ort und Zeit gefun­den und dabei spie­len auch die The­men Nach­hal­tig­keit und Resi­li­enz eine immer grö­ßere Rolle. 

T‑Systems star­tete Anfang 2023 ein Pro­jekt, wo Mit­ar­bei­tende unter­schied­li­che Arbeits­zeit­mo­delle aus­pro­bie­ren konn­ten — solange die indi­vi­du­elle und team­spe­zi­fi­sche Leis­tungs­er­brin­gung nicht in Mit­lei­den­schaft gezo­gen und gesetz­li­che Arbeits­zeit­re­ge­lun­gen ein­ge­hal­ten wur­den. Beglei­tet wurde die­ser Pilot durch unter­neh­mens­in­terne Befra­gun­gen und eine eigens auf­ge­setzte Stu­die (Anm. „Impact-Enabler“ von Up’N Change).

Wor­auf muss eine Unter­neh­mens­füh­rung ach­ten, wor­auf Mit­ar­bei­tende und Betriebsrat
Die Ergeb­nisse der sechs­mo­na­ti­gen Pilot­phase fie­len über­wie­gend posi­tiv aus und so ver­län­gerte T‑Systems Öster­reich im gesam­ten Unter­neh­men die Richt­li­nie für die Arbeits­zeit-Fle­xi­bi­li­sie­rung bis Ende 2023. Zen­tra­ler Bestand­teil ist wei­ter­hin eine fle­xi­ble Gleit­zeit­richt­li­nie, wo etwa auch wöchent­lich ein Gleit­tag selb­stän­dig erar­bei­tet wer­den kann. Die­ser Gleit­tag för­dert die bes­sere Balance zwi­schen Arbeit und Frei­zeit. Ebenso mög­lich ist eine zusätz­li­che Gleit­zeit­wo­che, die vor allem wäh­rend der Feri­en­zeit bei der „Trans­for­ma­tion“ zwi­schen Pri­vat und Arbeit unter­stüt­zen soll. 

Vor­aus­set­zun­gen für diese hohe Fle­xi­bi­li­tät ist ein voll­stän­di­ger Abbau aller vor­han­de­nen Urlaubs­tage bis Ende 2023. „Im Moment ist das Thema Arbeits­zeit­ver­kür­zung ein poli­tisch stark dis­ku­tier­tes Thema. In Kom­bi­na­tion mit intel­li­gen­ten Tech­no­lo­gien kann es daher gut sein, dass es zu neuen Regu­la­to­rien für eine Arbeits­zeit­ver­kür­zung kom­men wird“, sagt Ger­trud Götze, Vice Pre­si­dent Human Resour­ces T‑Systems Austria. 

Götze wei­ter : „Mit unse­rem inte­ri­mis­tisch ange­pass­ten Gleit­zeit­mo­dell ste­hen wir in den Start­lö­chern und sam­meln Erfah­rungs­werte. Was ist zu beden­ken, wor­auf muss eine Unter­neh­mens­füh­rung, wor­auf müs­sen Mit­ar­bei­ten­der und Betriebs­rat ihr Augen­merk legen.“

Autor: red/czaak
13.10.2023

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