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© Steffen Lange Salesforce Austria

Die Zukunft der Arbeit basiert auf Ver­trauen und Transparenz

Die Arbeits­welt erlebt einen bei­spiel­lo­sen Digi­ta­li­sie­rungs- und Reor­ga­ni­sie­rungs­schub. Die Unter­neh­mens­kul­tur wird immer mehr zum Erfolgs­fak­tor. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Stef­fen Lange, Coun­try Lea­der Sales­force Austria.

Die Digi­ta­li­sie­rung trans­for­miert nicht nur Kun­den­be­zie­hun­gen und Geschäfts­mo­delle, sie gestal­tet auch die zukünf­ti­gen Arbeits­wel­ten maß­geb­lich mit. Trans­pa­renz und Ver­trauen machen Mit­ar­bei­ter von über­all erfolg­reich und die­ses Mit­ar­bei­ter­erleb­nis bekommt in Unter­neh­men einen ähn­li­chen Stel­len­wert wie das Kun­den­er­leb­nis. Die Kul­tur eines Unter­neh­mens wird immer mehr zum Erfolgsfaktor.

Kun­den­be­dürf­nisse ver­ste­hen und bedie­nen zu kön­nen sowie die nötige Agi­li­tät, um schnell auf ver­än­derte Umstände zu reagie­ren, sind heute ein Muss. Das hat die Pan­de­mie deut­lich gezeigt. Der Schlüs­sel­fak­tor dabei, die Fle­xi­bi­li­tät, wird aber auch zuneh­mend von Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern erwartet.
Trans­pa­renz und Empathie

Die Arbeits­welt der Zukunft wird hybrid sein. Auch in Öster­reich wird man nicht zur flä­chen­de­cken­den Prä­senz­ar­beit zurück­keh­ren – genauso wenig aber alle Büro­flä­chen auf­ge­ben und nur mehr im Home Office arbei­ten. Unsere Arbeits­welt durch­lebt gerade einen bei­spiel­lo­sen Digi­ta­li­sie­rungs- und Reorganisierungsschub. 

Die vir­tu­elle Zusam­men­ar­beit ist für alle Abtei­lun­gen und vom Lehr­ling bis zum CEO All­tag gewor­den. Um Mit­ar­bei­tern dies von über­all aus zu ermög­li­chen, braucht es geeig­nete tech­ni­sche Lösun­gen und dazu eine ent­spre­chende Unter­neh­mens­kul­tur. Trans­pa­renz, Ver­trauen und Empa­thie sind gerade jetzt ent­schei­dend, nicht zuletzt um die Team­mit­glie­der im Home Office vor Iso­la­tion, Stress und Burn­out zu schützen. 

Viele Men­schen wer­den auch wei­ter­hin orts­un­ge­bun­den arbei­ten wol­len, eine kom­plette Rück­kehr zu alten Arbeits­mo­del­len ist daher nahezu undenk­bar gewor­den. Unter­neh­men, die vor der Pan­de­mie noch zöger­lich waren, haben erlebt, dass hybri­des Arbei­ten funk­tio­niert, dass sie ihre Mit­ar­bei­ter durch die Ein­füh­rung fle­xi­bler Arbeits­zeit­mo­delle für eine bes­sere Work-Life-Balance lang­fris­tig moti­viert hal­ten kön­nen. Die Basis die­ser neuen Arbeits­nor­ma­li­tät ist Ver­trauen. Alte Füh­rungs­an­sätze, die auf Kon­trolle und Hier­ar­chie beru­hen, wer­den von einer indi­vi­du­el­le­ren Arbeits­ge­stal­tung abge­löst, die mehr Raum für per­sön­li­che Lebens­um­stände lässt und dazu bei­trägt, dass Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter vita­ler, zufrie­de­ner und letzt­lich pro­duk­ti­ver sind. 

Grö­ße­rer Talentepool
Für Unter­neh­men bedeu­tet das neue Rah­men­be­din­gun­gen, vom Recrui­ting über die Arbeits­um­ge­bung bis hin zur Arbeits­kul­tur. Hybri­des Arbei­ten ver­grö­ßert auch den Talente-Pool eines Unter­neh­mens, denn wenn Mit­ar­bei­tende nur für wich­tige Prä­senz­ter­mine im Büro erschei­nen müs­sen, ist ihr Wohn­ort kein Ent­schei­dungs­kri­te­rium mehr für eine poten­zi­elle Anstellung.

Als Sales­force gehen wir mit gutem Bei­spiel voran: ein Groß­teil der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter wird auch nach der Pan­de­mie fle­xi­bel die Arbeits­tage im Büro oder im Home Office ver­brin­gen. Ein gerin­ger Pro­zent­satz wird kon­ti­nu­ier­lich im Büro sein oder wei­ter­hin fast kom­plett von Zuhause aus arbei­ten. Für die­ses hybride Arbei­ten braucht es nicht nur ent­spre­chende digi­tale Tools, es braucht ins­be­son­dere die zuvor ange­führte Unter­neh­mens­kul­tur, die auf Trans­pa­renz, Offen­heit und Respekt gebaut ist – und eigen­ver­ant­wort­li­ches Arbei­ten fördert.

Autor: Steffen Lange
15.05.2021

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