
Diese Cloud, jene Cloud
Im täglichen Ablauf ist die Cloud benutzerfreundlich. Treten aber Probleme auf, kann sich das rasch ändern.
Eines der zentralen Merkmale der Cloud ist Self Service. Der Kunde verwaltet sich selbst, kann Dienste und Kapazitäten je nach aktuellem Bedarf zuschalten oder abbestellen. Über benutzerfreundliche Selbstbedienungsportale im Internet können die IT-Services ohne spezielles Fachwissen gesteuert werden. Das ist unkompliziert und geht rasch. „Es gibt aber zwei unterschiedliche Formen von Cloud-Services“, gibt Peter Öhlinger von T‑Systems zu bedenken, „die Public Clouds der großen globalen Player wie Google oder Amazon – und die Private Cloud Angebote, die oft aus der traditionellen Outsourcing-Ecke kommen. Den Unterschied merkt man dann, wenn die ersten Probleme auftreten.“
Know-how und Ressourcen
Probleme können während der Migration entstehen, wenn die Daten in die Cloud gehoben werden. Kritisch ist hier der Schritt von den eigenen IT-Standards zum Standard des Anbieters. „Das braucht Personalressourcen und Know-how, vor allem wenn es sich um bereits ältere Systeme handelt.“ Wer über dieses Wissen nicht verfügt, wird bei Google und Amazon keinen Ansprechpartner finden, der ihm weiterhilft. Anders verhält es sich bei den klassischen IT-Providern. Die haben die Cloud mittlerweile in ihr Portfolio integriert, aber hier ist es eine Cloud mit einem Extra. Bei T‑Systems etwa heißt das Cloud Readiness Services, der Anbieter begleitet die Kunden auf Wunsch beratend und unterstützend in die Wolke.