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© Piqs.de/ Bob Jagendorf

Digi­tal Anne­al­ing oder Quan­ten­com­pu­ting für die Industrie

Auf der kom­men­den Han­no­ver Messe zeigt Fuji­tsu neue Tech­no­lo­gien und Anwen­dun­gen im Bereich Indus­trie 4.0. Im Rah­men von Live-Demos wer­den ins­be­son­dere Inno­va­tio­nen und Refe­ren­zen für die Fer­ti­gungs­in­dus­trie gezeigt. 

Einer der Schwer­punkte von Fuji­tsu auf der Messe vom 1. bis 5. April ist der vom Quan­ten­com­pu­ting inspi­rierte Digi­tal Annea­ler. Die­ser soll kom­plexe kom­bi­na­to­ri­sche Opti­mie­rungs­pro­bleme in Echt­zeit lösen und damit die Brü­cke zum Quan­ten­com­pu­ting schaf­fen. Neue Ent­wick­lun­gen zei­gen dabei, dass ein 8.192 Bit-Sys­tem bis zu 10.000-mal schnel­ler arbei­tet als ein her­kömm­li­cher Rech­ner, der auf einem klas­si­schen High-End-Ser­ver läuft.

Smart Fac­to­ries
In der Live-Demo „Effi­ci­ency in Engi­nee­ring and Pro­duc­tion” ist neben dem Digi­tal Annea­ler auch die Imp­le­me­tie­rung von Audit-Trails basie­rend auf Dis­tri­bu­ted Led­ger-Tech­no­lo­gien (DLT) zu sehen. Damit kön­nen wich­tige Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­ket­ten-Daten über meh­rere Unter­neh­men und den gesam­ten Pro­dukt­le­bens­zy­klus hin­weg revi­si­ons­si­cher gespei­chert werden.
Wei­tere Pro­gramm­punkte sind die The­men Advan­ced Image Reco­gni­tion für die indus­tri­elle Anwen­dung von künst­li­cher Intel­li­genz zur Qua­li­täts­kon­trolle und für zer­stö­rungs­freie Prüf­ver­fah­ren sowie ein intel­li­gen­tes Dash-Board als Ana­lyse- und Visua­li­sie­rungs­tool für Smart Fac­to­ries, das etwa Fer­ti­gungs­un­ter­neh­men ihre gesamte Betriebs­um­ge­bung und alle ent­spre­chen­den Abläufe in Echt­zeit auf nur einem Dash­board darstellt.

Con­nec­ted Manu­fac­tu­ring and Con­nec­ted Enterprise
Ebenso gezeigt wer­den vier Refe­ren­zen, dar­un­ter Con­nec­ted Manu­fac­tu­ring, wo Fuji­tsu und SAP lose gekop­pelte auto­ma­ti­sierte Fer­ti­gungs­pro­zesse kon­so­li­die­ren. Mit­hilfe von ein­fa­chen Cloud-basier­ten Schnitt­stel­len kön­nen Unter­neh­men hier zen­tral gesteu­erte Modelle erstel­len, wel­che die Ent­wick­lung, Ver­wal­tung und Ver­tei­lung von auto­ma­ti­sier­ten Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen ermöglichen.
Wei­te­res Thema sind Ende-zu-Ende-Lie­fer­ket­ten mit Fuji­tsu Real-time Intel­li­gent Con­nec­ted Enter­prise (RICE), wo es Kun­den ermög­licht wird, sich mit der gesam­ten Lie­fer­kette und den Pro­duk­ti­ons­sys­te­men zu ver­net­zen und Char­gen und Pro­dukte in Echt­zeit ver­fol­gen. Die RICE-Lösung soll zudem bei der Ver­wal­tung und Ana­lyse von Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen und ‑anla­gen unter­stüt­zen und dabei auch Audit-Trails und Trans­ak­ti­ons­ma­nage­ment integrieren.

Intel­li­gent Mobi­lity and Co-Creation
Als nächs­tes Intel­li­gent Mobi­lity am Bei­spiel von Auto­mo­bil­her­stel­ler um etwa die Kos­ten für Rück­ruf­ak­tio­nen mit Soft­ware-basier­ten Funk­tio­nen zu sen­ken, neue Soft­ware instal­lie­ren oder neue Funk­tio­nen in Fahr­zeuge zu über­tra­gen. Dies soll die Ein­füh­rung neuer Geschäfts­mo­delle auch nach dem Ver­kauf des Fahr­zeugs ermög­li­chen. Bestand­teil ist hier auch die Anwen­dung Image Data Ligh­tening zur Bewäl­ti­gung sehr gro­ßer Daten­men­gen, die beim auto­no­men Fah­ren entstehen.
Und als vier­ten Schwer­punkt schließ­lich das Thema Co-Crea­tion mit der Anwen­dung Human Cen­tric Expe­ri­ence Design (HXD). Im Fuji­tsu Digi­tal Trans­for­ma­tion Cen­ter (DTC) auf der Messe kön­nen Besu­cher live erle­ben, wie Fer­ti­gungs­spe­zia­lis­ten und Fuji­tsu-Exper­ten mit­hilfe der HXD-Methode spe­zi­fi­sche Her­aus­for­de­run­gen bei der Digi­ta­li­sie­rung umset­zen, so Fuji­tsu in einer Aussendung. 

Autor: red/cc
29.03.2019

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