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Digi­tale Finanz­dienste im Aufschwung

Der aktu­elle EY Glo­bal Fin­tech Report zeigt : Jeder dritte Inter­net-User nutzt bereits neue Finanztechnologien.

Die Nut­zung von digi­ta­len Finanz­dienst­leis­tun­gen nimmt deut­lich zu : Mitt­ler­weile nutzt bereits ein Drit­tel aller Inter­net­user welt­weit Fin­Tech-Pro­dukte wie mobile Bezah­lungs­me­tho­den oder Online-Finan­zie­rung. Damit hat sich die Nut­zungs­rate inner­halb von zwei Jah­ren mehr als verdoppelt.
Am offens­ten ste­hen Nut­zer dem digi­ta­len Geld­trans­fer und digi­ta­len Zah­lun­gen gegen­über. 50 Pro­zent der Befrag­ten hat ent­spre­chende Dienste bereits ver­wen­det. 24 Pro­zent haben auch digi­tale Ver­si­che­rungs­dienst­leis­tun­gen in Anspruch genom­men. Zurück­hal­ten­der sind die Befrag­ten dage­gen bei der Finanz­pla­nung : Ledig­lich jeder Zehnte nutzt dafür ein FinTech-Angebot. 

Fin­Tech wird erwachsen
Für Gun­ther Rei­mo­ser, Sec­tor Lea­der Finan­cial Ser­vices bei EY Öster­reich, ist die deut­lich gestie­gene Akzep­tanz von Fin­Tech-Ange­bo­ten ein Zei­chen dafür, dass Online-Finanz­dienste erwach­sen wer­den : „Wir sind an einem Punkt ange­langt, an dem Fin­Tech-Pro­duk­ten der Durch­bruch zum Mas­sen­markt gelin­gen kann. Sie wer­den die trei­bende Kraft auf dem Markt und set­zen eta­blierte Insti­tute unter Druck. Letz­tere müs­sen Koope­ra­tio­nen suchen oder ähn­lich inno­va­tive Struk­tu­ren schaf­fen, um mit dem Tempo mit­hal­ten zu können.“
Am wenigs­ten Scheu im Kon­takt mit Fin­Tech-Ange­bo­ten haben übri­gens Inter­net-User in China. 69 Pro­zent von ihnen nut­zen sol­che Ange­bote bereits. Auf Platz zwei folgt in der Län­der­sta­tis­tik Indien mit 52 Pro­zent und Groß­bri­tan­nien mit 42 Prozent. 

Autor: red
03.11.2017

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