Zum Inhalt
© Pexels.com/Tima Miroshnichenko

Digi­tale Inno­va­tion als stra­te­gi­sche Option

Betriebe ste­hen beim Thema Zukunfts­fä­hig­keit vor neuen Her­aus­for­de­run­gen. Nach­hal­tig­keit und Resi­li­enz gehö­ren hier nun ver­stärkt dazu und damit sind auch diese Berei­che im Fokus der Digitalisierung.

Ver­än­derte Rah­men­be­din­gun­gen und unter­schied­li­che Her­aus­for­de­run­gen in Märk­ten ver­stär­ken in Unter­neh­men und Ver­wal­tung den Ein­satz digi­ta­ler Inno­va­tio­nen. Diese Trans­for­ma­tion wird zum Trei­ber für nach­hal­tig erfolg­rei­che Veränderung. 

„Mit Geschäfts­mo­del­len kann nicht nur ein ein­zi­ger Blick­win­kel beleuch­tet wer­den. In der heu­ti­gen Zeit geht es zuneh­mend darum ganz­heit­lich zu agie­ren“, sagt Jochen Boren­ich, Mit­glied des Vor­stands bei K‑Businesscom. Ein aktu­ell rele­van­ter Teil der Nach­hal­tig­keit sind die Berei­che Ener­gie­ver­brauch und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz und dabei spielt Daten­ma­nage­ment eine ent­schei­dende Rolle. 

K‑Businesscom und die Effizienz
K‑Businesscom hat hier meh­rere Pro­jekte umge­setzt, dar­un­ter für Glo­bal Blue ein intel­li­gen­tes Nut­zungs­sys­tem für Büro­in­fra­struk­tu­ren oder für Evva ein umfas­sen­des Pro­jekt zur opti­mier­ten Nut­zung unter­schied­li­cher Produktionsmaschinen.

Unmit­tel­bar ver­bun­den mit Effi­zi­enz und Nach­hal­tig­keit ist eine funk­tio­nie­rende Kreis­lauf­wirt­schaft und das inklu­diert auch die Lie­fer­be­triebe. „Alle Teil­neh­mer betrieb­li­cher Pro­zess­ab­läufe müs­sen mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren, um nach­hal­tige Wert­schöp­fung zu gene­rie­ren“, betont Borenich.

Umfang­rei­che CO2-Reduktion
Die Digi­ta­li­sie­rung unter­stützt bei der Umset­zung die­ser Wirt­schafts­kreis­läufe. Stu­dien besa­gen, dass auch die geplan­ten CO2 Ziele bis zu 50 Pro­zent von der Digi­ta­li­sie­rung abhän­gen. In vie­len Bran­chen muss die­ses Poten­tial noch aus­ge­schöpft wer­den und dazu zählt auch das Gesundheitswesen. 

„Digi­tale Inno­va­tion ver­rin­gert den Admi­nis­tra­ti­ons­auf­wand und schafft neue Frei­räume für eine ver­bes­serte Pati­en­ten­be­treu­ung“, so Jochen Boren­ich von K‑Businesscom. Der IT-Dienst­leis­ter hat kürz­lich mit der Vor­arl­ber­ger Kran­ken­haus­be­triebs­ge­sell­schaft ein Pro­jekt im Bereich des Besu­cher­ma­nage­ments umge­setzt und mit dem Kran­ken­haus Spit­tal zum Thema Sicherheitsmanagement.

Pass­ge­naue Angebote
Geschwin­dig­keit und Viel­falt neuer digi­ta­ler Dienste neh­men zu. Unter­neh­men ver­trauen auf spe­zia­li­sierte Dienst­leis­ter und die reagie­ren mit pass­ge­nauen Ange­bo­ten und kos­ten­güns­ti­gen Imple­men­tie­run­gen über fer­tige Platt­form-Tech­no­lo­gien in hoch­si­che­ren Rechenzentren.

„Zuerst ging es um die Netze, Daten­lei­tun­gen und Band­brei­ten, dann ver­la­gerte sich das Gesche­hen auf siche­res standort­über­grei­fen­des Arbei­ten“, so Peter Lenz, Mana­ging Direc­tor T‑Systems Alpine, zu den Anfor­de­run­gen der letz­ten Monate. 

T‑Systems und die Resilienz
Um nun moderne Tech­no­lo­gien ein­set­zen zu kön­nen ohne eigene IT-Infra­struk­tu­ren oder Soft­ware-Lizen­zen hal­ten zu müs­sen, ver­trauen Betriebe zuneh­mend auf moderne Cloud-Dienste und die beinhal­ten auch die betriebs­wirt­schaft­lich wich­ti­gen SAP-Anwendungen. 

T‑Systems hat über sein Wie­ner Rechen­zen­trum zum Thema SAP-Out­sour­cing zuletzt gleich meh­rere Pro­jekte für Unter­neh­men umge­setzt, dar­un­ter die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Egs­ton Hol­ding oder Fru­tura, ein Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­be­trieb für den Lebensmittelhandel. 

Der IT-Dienst­leis­ter bedient Betriebe und Insti­tu­tio­nen auch mit sei­ner Secu­rity-Exper­tise, zuletzt wurde für die Schmid Indus­trie­hol­ding eine cloud­ba­sierte Sicher­heits­platt­form imple­men­tiert. Spe­zi­ell für das KMU-Seg­ment wurde zudem der soge­nannte Magenta Secu­rity Shield als indi­vi­du­ell nutz­bare Lösung geschaffen.

Nach­hal­tige Verankerung
Unvor­her­ge­se­hene Ereig­nisse wie die ange­spannte geo­po­li­ti­sche Situa­tion zwin­gen Unter­neh­men wie Ver­wal­tung resi­li­en­ter zu wer­den. Beide Berei­che müs­sen schnel­ler auf neue Her­aus­for­de­run­gen in einem vola­ti­len Umfeld reagie­ren und das beinhal­tet auch die Klimakrise.

Genau hier setzt eine nach­hal­tige Ver­an­ke­rung der digi­ta­len Trans­for­ma­tion an. „Nach­hal­tig inno­va­ti­ons­fä­hig ist ein Betrieb dann, wenn Ver­än­de­run­gen nicht stän­dig die Kom­ple­xi­tät so erhö­hen, dass die Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit gehemmt wird“, unter­streicht Peter Lenz von T‑Systems. “Es braucht einen digi­ta­len Kern, um dau­er­hafte und jeweils pass­ge­naue Ver­än­der­bar­keit zu ermöglichen.“

Autor: red/czaak
12.12.2022

Weitere aktuelle Artikel

Digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät galt lange als poli­ti­sches Schlag­wort. Inzwi­schen ist sie für Unter­neh­men ope­ra­tive Rea­li­tät. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Robin Schmeis­ser, Geschäfts­füh­rer von Faba­soft Contracts. Mit der rasant stei­gen­den Ver­brei­tung von künst­li­cher Intel­li­genz (KI), wach­sen­den Cloud-Abhän­gig­kei­ten und zuneh­men­dem regu­la­to­ri­schem Druck stellt sich eine unbe­queme Frage : Wie viel Kon­trolle haben Unter­neh­men noch über ihre Daten, Sys­teme und digi­ta­len […]
2024 wur­den in Öster­reich mehr Unter­neh­men gegrün­det. Fast 90 Pro­zent der Start-Ups kom­men aus den Berei­chen Dienst­leis­tung und Han­del und die über­wie­gende Mehr­heit sind Klein(st)unternehmen. Exakt 39.554 neue Betriebe wur­den laut Sta­tis­tik Aus­tria im Jahr 2024 in Öster­reich gegrün­det. Das ist eine Stei­ge­rung um rund fünf Pro­zent gegen­über 2023 als Vor­jahr. Für das Jahr 2025 lie­gen […]
US-Tech-Kon­zerne bauen Domi­nanz an den Welt­bör­sen wei­ter aus. KI-Boom treibt Bewer­tun­gen auf neue Rekorde. Nvi­dia, Alpha­bet und Apple aktu­ell als höchst­be­wer­tete Unter­neh­men. 36 Tech-Com­pa­nies unter Top 100. Kein euro­päi­sches Unter­neh­men unter den Top 10.  Die wert­volls­ten bör­sen­no­tier­ten Unter­neh­men der Welt haben ihren Markt­wert im ers­ten Halb­jahr 2026 erneut kräf­tig gestei­gert, und das, trotz geo­po­li­ti­scher Span­nun­gen, Kon­junk­tur­flaute […]
Land NÖ stärkt regio­nale Betriebe mit wei­te­ren Inves­ti­tio­nen. NÖBEG inves­tiert wei­tere 5 Mil­lio­nen Euro in kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men und sichert damit auch über 250 Arbeits­plätze. Gesam­tes aktu­el­les Invest­vo­lu­men in Höhe von 15 Mil­lio­nen Euro. Die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Lan­des­re­gie­rung hat soeben stille Betei­li­gun­gen der NÖ Bürg­schaf­ten und Betei­li­gun­gen GmbH (NÖBEG) für sechs nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Unter­neh­men im Aus­maß von rund […]
Fis­kal­rat kri­ti­siert Bud­get­si­tua­tion. Kon­so­li­die­rungs­pfad klar ver­fehlt. Defi­zit bis 2030 wei­ter über drei Pro­zent­grenze des BIP. Keine Struk­tur­re­for­men. Ergeb­nis­lose Reform­part­ner­schaft mit Län­dern und Gemein­den. Keine Kri­sen­re­si­li­enz und wachs­tums­ori­en­tierte Maßnahmen. Die öster­rei­chi­sche Bun­des­re­gie­rung in Per­son von Finanz­mi­nis­ter Mar­kus Mar­ter­bauer hat kürz­lich ihr Dop­pel­bud­get für die Jahre 2027 und 2028 ver­öf­fent­licht. Nun hat der öster­rei­chi­sche Fis­kal­rat seine ent­spre­chende […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram