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Digi­tale Kom­pe­tenz ver­langt umfas­sende Erörterung

Schü­ler­um­frage : Digi­tale Medien fin­den in den Unter­richt Ein­gang, über die Vor- und Nach­teile werde aber nicht aufgeklärt.

Ein wider­sprüch­li­ches Bild beim Bereich Digi­tale Medien zeigt eine Umfrage der Bun­des­schü­ler­ver­tre­tung. Jeweils rund 60 Pro­zent der befrag­ten Schü­ler gaben an, dass diese in den Unter­richt ein­ge­bun­den wür­den und ihr Klas­sen­zim­mer dies­be­züg­lich gut aus­ge­stat­tet ist. Rund zwei Drit­tel ver­nein­ten aber, im Unter­richt aus­rei­chend auf Vor- und Nach­teile hin­ge­wie­sen zu werden.
An der Umfrage nah­men ins­ge­samt rund 11.000 Schü­ler vor allem aus dem AHS- und BHS-Bereich teil. Geteilt ist die Ein­schät­zung der Kom­pe­ten­zen der Leh­rer. Etwas weni­ger als die Hälfte bil­ligt den Päd­ago­gen zu, sich mit den tech­ni­schen Hilfs­mit­teln aus­zu­ken­nen. Eben­falls nicht ganz ein­deu­tig ist die Ein­schät­zung der Schü­ler in Sachen Zen­tral­ma­tura. Nur rund 30 Pro­zent gaben an, sich aus­rei­chend über die neue Rei­fe­prü­fung infor­miert zu füh­len. Umge­kehrt sag­ten aber mehr als zwei Drit­tel, dass ihre Leh­rer sie auf die ent­spre­chen­den Auf­ga­ben­stel­lun­gen vorbereiten.

Feed­back erwünscht
Ein­deu­tigs­tes Ergeb­nis : Fast 90 Pro­zent der Schü­ler wünsch­ten sich zur Note zusätz­lich Feed­back von den Leh­rern, um sich im jewei­li­gen Fach ver­bes­sern zu kön­nen. Etwas wider­sprüch­lich ist hin­ge­gen wie­der die Ein­schät­zung über das Zustan­de­kom­men der Noten. 85 Pro­zent gaben an, am Anfang des Schul­jahrs über die Noten­zu­sam­men­set­zung auf­ge­klärt zu wer­den. Mehr als 35 Pro­zent ist aber nicht in jedem Fach klar, wie ihre Note zustande kommt. Rund die Hälfte fühlt sich dies­be­züg­lich unge­recht behan­delt : 53 Pro­zent gaben an, dass in ihrer Klasse Per­so­nen bei der Noten­ver­gabe bevor­zugt würden.
Bun­des­schul­spre­cher Harald Zier­fuß von der VP-nahen Schü­ler­union fin­det vor allem die Ant­wor­ten der Schü­ler in Sachen Digi­tale Medien “erschre­ckend”: “Digi­tale Medien sind für uns Schü­ler längst All­tag und sind auch in Zukunft nicht wegzudenken.” 

Autor: APA-Science/red/stem
17.02.2017

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