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Digi­tale Mobi­li­tät als neuer Forschungsschwerpunkt

Neu­aus­rich­tung Carl Rit­ter von Ghega Insti­tut für Mobi­li­täts­for­schung an FH St. Pöl­ten. Digi­ta­li­sie­rung im Mobi­li­täts­sek­tor neuer Fokus. Nie­der­ös­ter­reich Bah­nen, Bahn­in­dus­trie, Frauscher Sen­sor Tech­no­logy und Sie­mens Mobi­lity Wirtschaftspartner.

Das Carl Rit­ter von Ghega Insti­tut für inte­grierte Mobi­li­täts­for­schung der FH St. Pöl­ten hat seine Inhalte neu aus­ge­rich­tet und den For­schungs­schwer­punkt „Mobi­li­tät 4.0“ ein­ge­rich­tet. Er wid­met sich Aspek­ten der Digi­ta­li­sie­rung im Mobi­li­täts­sek­tor. Das Land NÖ hat des­sen Auf­bau unter­stützt. Der neue Fokus wid­met sich ins­be­son­dere den The­men Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung, Phy­si­cal Inter­net und Big Data sowie nach­hal­tige Mobi­li­tät und Ver­kehrs­wende. Auf­ge­baut hat die FH St. Pöl­ten den Schwer­punkt in den letz­ten drei Jah­ren, geför­dert durch das Land Niederösterreich.

Ver­net­zung von Mobi­li­tät und Digi­ta­li­sie­rung und Nachhaltigkeit
„Mobi­li­tät und Digi­ta­li­sie­rung zäh­len zu den wich­tigs­ten Zukunfts­the­men und sind daher auch ein zen­tra­ler Schwer­punkt des Lan­des Nie­der­ös­ter­reich. Gerade die Wis­sen­schaft kann zu die­sen The­men wich­tige Lösun­gen bie­ten“, erläu­tert Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­chefin von Nie­der­ös­ter­reich. „Mit der FH St. Pöl­ten haben wir eine Ein­rich­tung, wel­che in die­sen Berei­chen feder­füh­rend lehrt und forscht und davon erwar­ten wir uns wei­tere wich­tige Akzente für Wirt­schaft wie Bevöl­ke­rung“, so Mikl-Leitner. 

Die FH St. Pöl­ten erhielt vor rund drei Jah­ren den Zuschlag zum Aus­bau ihrer For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten am Carl Rit­ter von Ghega Insti­tut für inte­grierte Mobi­li­täts­for­schung im Rah­men einer Pro­jekt­för­de­rung des Lan­des Nie­der­ös­ter­reich. Vor allem Arbei­ten zur Digi­ta­li­sie­rung im Bahn­we­sen und Mobi­li­täts­sek­tor soll­ten erwei­tert wer­den. „Wir for­schen pri­mär zu The­men der nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät und digi­ta­len Lösun­gen im Ver­kehrs­be­reich. Durch die Finan­zie­rung zum Anschub neuer Akti­vi­tä­ten konn­ten wir vie­les ver­tie­fen und neue Schwer­punkte star­ten“, sagt Frank Michel­ber­ger, Institutsleiter.

CO2-Reduk­tion und Gesund­heit und Informationstechnologie
Die neuen Pro­jekte im Rah­men des Schwer­punkts wid­men sich unter ande­rem der CO2-Reduk­tion durch bes­sere Wag­gon­lo­gis­tik, der Sicher­heit von Lie­fer­ket­ten, dem Ein­satz von Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie im Schie­nen­gü­ter­ver­kehr, dem emis­si­ons­freien, auto­ma­ti­sier­ten Betrieb auf Neben­bah­nen, den Effek­ten von Rad- und Fuß­ver­kehr auf Gesund­heit und Wirt­schaft und der Schu­lung und Aus­bil­dung im Eisenbahnsektor.

Diese The­men aus­bauen und nach außen reprä­sen­tie­ren sol­len pri­mär die For­scher Alex­an­dra Ander­luh und Andrew Nash. „Diese Anschub­fi­nan­zie­rung ist auch ein wich­ti­ges Instru­ment, um die Zusam­men­ar­beit mit unse­rer Euro­pean Uni­ver­sity E3UDRES2 auch inter­na­tio­nal zu posi­tio­nie­ren“, so Han­nes Raf­fa­se­der, Chief Rese­arch and Inno­va­tion Offi­cer der FH St. Pöl­ten. Part­ner im For­schungs­schwer­punkt sind unter ande­rem die Nie­der­ös­ter­reich Bah­nen, der Ver­band der Bahn­in­dus­trie, Frauscher Sen­sor Tech­no­logy und Sie­mens Mobi­lity Austria.

Autor: red/czaak
07.06.2022

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